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15.12.2017 (ch)
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21 (ungewöhnliche) Tipps für Top-Produktivität

*** Blog von Claudia Hesse, speicherguide.de ***

Bin ich die Einzige, der es nicht immer »super« geht?Claudia Hesse Das Jahr ist fast vorbei. Zeit für die meisten von uns, das Jahr Revue passieren zu lassen und mal zu schauen, was wir denn so alles in diesem Jahr geschafft haben.

Bin ich tatsächlich da, wo ich sein will?

Und dann stellen wir unter Umständen (fast immer) fest, nö, da wollte ich eigentlich nicht sein. Verdammt, hat mal wieder nicht geklappt. Ich hatte doch so viele Ideen.

Tja, und das sind sie oft immer noch am Jahresende. Vielleicht sogar solche, die wir zu Jahresbeginn als superwichtig eingeschätzt haben.

Ist mir auch passiert. Sogar öfter.

Zunächst mal: Sich Vorwürfe zu machen bringt nix. Gratuliere Dir* doch einfach dafür, was du geschafft hast. Ich bin überzeugt, die Liste lässt sich sehen.

Zweiter Schritt: Genau hinschauen, wo wir besser werden können. Zur Erinnerung: wir haben jeden Tag erneut die Chance unser Verhalten (oder sogar uns) zu verändern.

Die Tipps hier haben nichts damit zu tun, noch mehr auf unsere eh schon knallvolle Agenda zu packen. Oder ist Dir etwa langweilig – dann vielleicht ja. ;-)

Hier geht es eher darum, clever mit unserer Zeit umzugehen und die Grundlagen für mehr Produktivität zu schaffen – die Dinge voran zu bringen, um die es wirklich geht.

Damit wir in unserem Leben Fortschritte machen, wachsen und so leben, wie wir uns das tatsächlich vorstellen. Und das hat halt was damit zu tun, manche Dinge einfach erledigt zu bekommen.

Lass dich doch einfach inspirieren von diesen 21 verschiedenen Wegen zu rasant mehr Produktivität – pick die heraus, die Dir helfen und lass mich wissen, welche du noch ergänzen würdest.

Und ich rede hier nicht von irgendwelchen neumodischen fancy Tools. Die helfen auch. Aber nur, wenn das Fundament etabliert ist. Los geht's:

21 Tipps für mehr Produktivität

1. Sei Dir im Klaren darüber, warum du tust, was du tust. Das muss kein tiefschürfender, hoch philosophischer Grund sein. Das wichtige Wort ist hier „im Klaren sein“. Wenn wir ohne Ziel und Zweck arbeiten, sind wir einfach unmotivierter. Ist im Übrigen wissenschaftlich nachgewiesen.

2. Entwickle Selbstverständnis in deine Fähigkeit, Dinge geregelt zu bekommen. Besonders, wenn es brenzlig wird.

3. Vertraue Dir selber. Wenn du es nicht tust, warum sollte es jemand anders tun. Sich dauernd in Frage zu stellen, kostet Zeit. Und Kraft.

4. Kenne deine Grenzen. Auch die vermeintlichen, die durch deine Glaubenssätze entstanden sind. Und dann sorge dafür, dass Dir die letzteren nicht permanent im Weg stehen.

5. Übernimm Verantwortung für dich selber, deinen Fortschritt und deine Aufgaben.

6. Sei Dir im Klaren über deine Grenzen, die du anderen setzt und die nicht verhandelbar sind. Nicht mit #4 zu verwechseln.

7. Lerne, Nein zu sagen. Quasi zu allem, was so auf dich zukommt. Danach kannst du immer noch genau hinschauen und in aller Ruhe entscheiden, zu welchen Dingen du ja sagen willst.

8. Plane. Wenn du versäumst zu planen, planst du quasi schon das Scheitern. Ehrlich.

9. Kenne deine Prioritäten – was ist am wichtigsten. Dann sorge dafür, dass genau das im Zentrum steht. Und dafür, dass es dableibt. Wenn du dich verzettelst, werden deine Ergebnisse dementsprechend aussehen.

10. Fange erst an, wenn du weißt, was du final erreichen möchtest. Wenn du keine Ahnung hast, wo du überhaupt hinwillst, lebst und arbeitest du reaktiv und läufst irgendeinen Zickzackkurs und kommst garantiert nicht am Ziel an.

11. Sorge dafür, dass du deine Fehler lieber früher als später machst: Vergiss perfekt und konzentriere dich auf »gut genug«. Falls es dann nicht funktioniert, hast du weniger Zeit verloren.

12. Sei flexibel: jaja, ich weiß, erst rede ich von Planen und jetzt über Flexibilität. Die gute Nachricht: Das Eine schließt das Andere nicht aus. Stell sicher, dass du auf deine Umgebung und gegebenenfalls den Markt reagierst. Und folge nicht einfach deinem Plan, nur weil er existiert. Checke regelmäßig, ob er noch Sinn macht.

13. Was nicht in deinem Kalender steht, wird nicht erledigt. Ernsthaft. Kein einziger Mensch kann sich alles merken. Schon gar nicht, wenn es Teil eines größeren Projektes ist.

14. Mach Pausen. Unsere Produktivität wird nicht besser, wenn wir uns schwindlig arbeiten. Wenn‘s besonders hektisch wird, tritt auf die Bremse und mach eine Pause. Sammeln, hinschauen, ausruhen, dann weitermachen.

15. Atme. Richtig tief. Das haben die meisten von uns gnadenlos verlernt. Jeder atmet – klar. Aber nicht richtig. Versuch es doch mal mit Aufstehen vom Schreibtisch, einen Platz mit frischer Luft suchen, ein wenig in den Knien wippen und dabei 10x richtig tief in den Bauch atmen. Das wirkt besser als fünf Tassen Kaffee auf einmal. Wirklich.

Wenn sich jemand darüber lustig macht – einfach zum Mitmachen einladen. Plötzlich bist du der Trendsetter im Büro. :-)

16. Sei Dir über die fünf wichtigsten Schritte für deine primären Projekte im Klaren. Wenn du die nicht kennst, brauchst du gar nicht anfangen. Wenn du sie kennst, wird deine Produktivität explodieren. Garantiert.

17. Schlafe genug und mach Dir weniger Sorgen. Besonders über den Kram, den wir sowieso nicht ändern können. Oder was höchstwahrscheinlich eh nicht eintritt. Das ist totale Zeitverschwendung und killt deine Produktivität. Und den Spaß.

18. Iss gesund. Es ist nicht nur einfach ein Spruch, dass wir sind, was wir essen. Unsere Energie ist ein Direktes Ergebnis davon, was wir so alles in unseren Mund schaufeln. Sei nett zu deinem Körper und vermeide Fast Food & Co. so oft wie möglich.

19. Schau weniger Fernsehen. Oder Netflix. Speziell, wenn du ganz genau weißt, dass es deine Produktivität negativ beeinflusst. (kleine Erinnerung: Produktivität existiert nicht nur im Job. Frag mal deine Frau oder deinen Mann)

20. Stell sicher, dass du gute Unterstützung in deinem sozialen Umfeld hast – im Job und zuhause. Das ist quasi dein Fanclub, der deine Ziele kennt und unterstützt. Alleine schafft es keiner. Nicht mal die sogenannten Genies.

21. Versichere dich, dass du den Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität kennst. Und dass du ihn nicht vergisst. Es ist toll, Dinge schnell und in der richtigen Art und Weise (effizient) zu erledigen. Viel besser ist, die richtigen Dinge zu erledigen. Wenn beides zusammenkommt; Klasse!

Was würdest Du noch ergänzen?

Auf ein produktives – und vor allem glückliches – nächstes Jahr. Und ganz oft hängen die beiden Dinge zusammen. ;)

PS:
*Du hast sicher gemerkt, dass ich Dich einfach mal eben duze. Und das auf einer Business-Plattform! Warum? Ich habe mich einfach entschlossen, in diesem Teil meines Businesses (The Better Workplace) diese Anrede zu wählen – die passt einfach besser zu mir und damit ganz sicher auch zu den Menschen, die meine Beiträge schätzen und mit mir arbeiten.

Wem das nicht gefällt: Schade, aber kann ich auch nicht ändern. Ich respektiere deine Meinung. Respektvoll kann ich mit allen Menschen umgehen – unabhängig vom Du oder Sie.

Ich freue mich, wenn ich Dir nützliche Tipps geben kann – und da liegt für mich die Hauptsache.




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