17.04.2015 (eh)
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Quantum kündigt gleich drei neue Archivierungslösungen an

  • Inhalt dieses Artikels
  • »Artico«-NAS-Appliance verwaltet eine Milliarde Files
  • DXi-Backup-Appliance plus »Rocket Arkivio Autostor«
  • Neue Lattus-Object-Storage-Nodes mit 6-TByte-Disks
  • Quantums Brücke zur sinnvollen Speicherung

»Artico«-NAS-Appliance kann eine Milliarde Files verwalten (Bild: Quantum)»Artico«-NAS-Appliance kann eine Milliarde Files verwalten (Bild: Quantum)Backup und Backup-Appliances werden weiterhin stark nachgefragt. Aber die stark steigenden Datenmengen, mit denen die Unternehmen kämpfen, bestehen zu 90 Prozent aus unstrukturierten Daten, für die klassische Backup-Ansätze nicht so geeignet sind. »Und deshalb setzen wir jetzt zusätzlich für unsere Kunden eine breitere Archivierungs-Strategie auf«, erklärt Stephane Estevez, Sr. Product Marketing Manager EMEA/APAC bei Quantum, im Gespräch mit speicherguide.de.

Natürlich hat Quantum bereits Produkte und Lösungen für Archivierungseinsätze im Programm, wie zum Beispiel diverse Tape-Librarys oder »StorNext AEL«. Aber die jetzigen neuen Archivierungslösungen sollen sich eben ganz speziell für unstrukturierte Daten eignen, mit denen Administratoren trotzdem die damit eigentlich zusammenhängenden steigenden Speicherkosten im Griff behalten. »Denn immer mehr Rechenzentren erreichen den Punkt, an dem ihr alter Ansatz für Backup und Archivierung von dem Wachstum der unstrukturierten Daten einfach überrannt wird«, meint Estevez. »Wir denken, dass ein intelligentes Verschieben der Daten in das Archiv bereits sehr viel hilft.«

»Artico«-NAS-Appliance verwaltet eine Milliarde Files

So wird eine »Artico«-NAS-Appliance eingesetzt (Bild: Quantum)So wird eine »Artico«-NAS-Appliance eingesetzt (Bild: Quantum)NAS-Systeme haben sich schon immer als einfach zu verwaltendes und preiswertes Datengrab erwiesen. Hier muss Quantum mithalten, und stellt die »Artico«-NAS-Appliance vor. Das Gerät verwaltet bis zu einer Milliarde Files. An Festplatten-Speicherkapazität bringt es standardmäßig 32 TByte mit, der auf bis zu 70 TByte erweiterbar ist. Das Filesystem LTFS wird nativ unterstützt. Die Appliance kann als weitere Archiv-Targets Quantums Cloud-Storage-Speicherservice »Q-Cloud«, die Scalar-Tape-Librarys i80, i500 und i6000 sowie Quantums Object-Storage-Lösung »Lattus« adressieren. Der Listenpreis beginnt bei 45.000 US-Dollar.

Quantum positioniert Artico als kostengünstige Option für den Einstieg in die Archivierung. Bei Bedarf kann in den PByte-Bereich hochskaliert werden. Durch die »StorNext 5«-Datenmanagement-Richtlinien können Kunden ihre Daten mit Artico in einem Tiered-Storage-System vorhalten, das die Daten zur richtigen Zeit der richtigen Technologie zuordnet, ob lokal oder in der Cloud.

DXi-Backup-Appliance plus »Rocket Arkivio Autostor«

Kostenvorteil einer DXi-Appliance mit Arkivio-Archivierungs-Software (Bild: Quantum)Kostenvorteil einer DXi-Appliance mit Arkivio-Archivierungs-Software (Bild: Quantum)Die zweite Archivierungsneuheit ist eine gemeinsame und zertifizierte Lösung, die die Quantum-DXi-Deduplizierungs-Appliances DXi4700 und DXi6900 sowie das »Arkivio Autostor«-Paket von Rocket Software miteinander kombiniert. »Auf diese Weise erweitern wir elegant eine Backup-Lösung zu einer Archivierungslösung«, betont Estevez. Für das reine Speichern ist natürlich die Quantum-Appliance zuständig – für die Regeln, was wann wohin gespeichert wird, ist schließlich das Arkivio-Paket zuständig. »Eine DXi zusammen mit Arkivio ist also Backup und Archivierung in einer Appliance zur selben Zeit«, erläutert Estevez.

Die Besonderheit dieser Lösung ist laut dem Quantum-Manager zum einen das extrem einfach Managen einer solchen kombinierten Backup-Archivierungs-Lösung. Und zum anderen die deutlichen Kostenvorteile, wenn unstrukturierte Daten relativ schnell vom Primary-Storage in eine dezidierte Backup-Archiv-Appliance verschoben. Die Kosten pro TByte sollen in diesen Einsatzfällen um bis zu 80 Prozent sinken, kalkuliert Quantum. Da die Daten in ihrem nativen Format gespeichert werden, geschieht die langfristige Datenvorhaltung unabhängig von der Backup-Software.

Neue Lattus-Object-Storage-Nodes mit 6-TByte-Disks

Positionierung und Eckdaten des S30-Lattus-Object-Storage-Node (Bild: Quantum)Positionierung und Eckdaten des S30-Lattus-Object-Storage-Node (Bild: Quantum)Object-Storage-Lösungen sind ohnehin prädestiniert für Archivierungsapplikationen. Quantum hat hier die »Lattus«-Produktfamilie im Programm. Diese wird jetzt um neue S30-Object-Storage-Nodes erweitert, die mit neuen 6-TByte-Festplatten bestückt sind.

Durch die neuen Festplatten verfügen die S30-Nodes im Vergleich zu den bisherigen S20-Nodes über 50 Prozent höhere Dichte und senken laut Quantum gleichzeitig die Kosten pro TByte um 15 Prozent. Die Lattus-Technologie zur Verteilung der Daten gewährleiste nicht nur eine sehr lange Lebensdauer der Daten, sondern auch die nahtlose und unterbrechungsfreie Integration neuer Storage-Nodes in bestehende Umgebungen.

Quantums Brücke zur sinnvollen Speicherung

»Vor allem unstrukturierte Daten verursachen das immer schnellere Wachstum von Daten. Damit erhöht sich gleichzeitig der Druck auf die Storage-Budgets«, sagt Liz Conner, Research Manager bei IDC. »Quantum erweitert sein Portfolio um Lösungen, die die immer weiter auseinanderklaffende Lücke zwischen der Bedeutung von Daten und ihrer wirtschaftlich sinnvollen Speicherung gezielt überbrücken.«

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