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08.01.2014 (eh)
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Alles fit? Die CES hat Fitness-Tracker-Lösungen

*** Blog von Engelbert Hörmannsdorfer, speicherguide.de-Redaktionsmitglied ***

Fernsehen, Mobil-Geräte und mobile Massenspeicher – das waren schon immer die bestimmenden Themen der »International CES«, die derzeit wieder in Las Vegas tagt. Doch die diesjährigen Top-Themen der CES 2014 könnten kaum unterschiedlicher sein: Es geht von immer noch größeren Fernsehern hin zu und winziger und tragbarer Elektronik. Zu den sogenannten »Wearables« – also Elektronik, die man am Körper trägt – gehören Smartwatches ebenso wie Fitness-Tracker, die körperliche Aktivitäten messen, aufzeichnen und auswerten. Und – ach ja – Auto-Hersteller sind auch vertreten.

Diese Gesundheits-Minidinger liegen im Trend. Bereits knapp 13 Prozent der Deutschen nutzen eines der kleinen digitalen Geräte, das die täglich gegangenen Schritte zählt oder die Qualität des eigenen Schlafs messen kann. Das entspricht knapp neun Millionen Bundesbürgern. Vor allem bei den 14- bis 29-Jährigen sind Fitness-Tracker angesagt. Jeder fünfte in dieser Altersklasse (21 Prozent) nutzt ein solches Gerät, ergab letzten Monat eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom.

»Lifeband Touch«: Fitness-Tracker-/Smartwatch-Hybrid

»Lifeband Touch«: Hybrid aus Fitness-Tracker und Smartwatch (Bild: LG)
»Lifeband Touch«: Hybrid aus Fitness-Tracker und Smartwatch (Bild: LG)
Da der Fitness-Markt so vielversprechend ist, zieht er nun auch große Unternehmen zunehmend an. Schon auf der CES 2013 hatte LG ein Fitness-Tracker-Produkt vorgestellt, aber nie auf den Markt gebracht. »Lifeband Touch« heißt nun ein neues Produkt, das auch Daten von einem via Bluetooth gekoppelten Handy – Android oder iOS – anzeigen kann. Damit wäre es ein Hybrid aus Fitness-Tracker und Smartwatch. Ein kleiner integrierter Touchscreen zeigt die wichtigsten Daten an.

Bei den Fitness-Elektronik-Geräten gibt es beispielsweise ein Schmuckarmband, dessen eingebauter Sensor die Sonneneinstrahlsintensität misst. Je nachdem warnt es dann die Trägerin, dass man evtl. zu lange in der Sonne gelegen hat, und das Hautkrebsrisiko steigt.

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Das Potenzial für Fitness-Tracker weltweit und in Deutschland ist groß. Bisher kennen hierzulande rund 55 Prozent diese relativ neuen Geräte noch gar nicht. Von denen, die bereits von Fitness-Trackern gehört haben, sie aber selbst noch nicht nutzen, will rund jeder vierte (26 Prozent) künftig auf jeden Fall ein solches Gerät einsetzen, recherchierte Bitkom. Weitere 25 Prozent können sich vorstellen, sie künftig zu verwenden. »Viele Fitness-Tracker lassen sich wie Armbanduhren tragen und in den Alltag integrieren«, sagt Timm Hoffmann, Bitkom-Experte für Mobilgeräte. »Die kleinen Geräte motivieren dauerhaft zu mehr Bewegung.« – Ich muss zugeben, so ein Motivator täte mir auch manchmal gut.

Fitness-Tracker, die Schritte zählen, sind schon Standard

Je nach Gerät bieten die Fitness-Tracker unterschiedliche Funktionen an. Am beliebtesten ist die Möglichkeit, die täglich gegangenen Schritte zu zählen. Jeder zweite (50 Prozent) von jenen, die bereits einen Fitness-Tracker nutzen oder sich vorstellen können ihn einzusetzen, findet diese Funktion besonders interessant. 38 Prozent finden die Erinnerungsfunktion hilfreich. Sie weist zum Beispiel darauf hin, sich nach längeren Sitz- oder Ruhephasen zu bewegen.

Knapp jeder Dritte (30 Prozent) würde mit einem Fitness-Tracker gerne mehr über seinen täglichen Kalorienbedarf und -verbrauch erfahren. Auch Funktionen wie die Erinnerung, wenn weniger als eine zuvor festgelegte Strecke am Tag zu Fuß zurückgelegt wurde (28 Prozent), oder die Pulsmessung (28 Prozent) machen Fitness-Tracker für viele attraktiv.

In der Regel können Fitness-Tracker mit dem eigenen Smartphone oder Tablet Computer verbunden werden. Häufig geschieht dies kabellos über Bluetooth. Die dazugehörige App bereitet die gesammelten Daten auf und stellt diese in übersichtlichen Grafiken dar. Einige der Programme können auch Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Aktivitäten herstellen, etwa der Anzahl der täglich gegangenen Schritte, oder der Länge der Tiefschlafphasen.

Rund 70 Unternehmen auf der CES mit Fitness-Technik

Manche Geräte sind reine Ortungsgeräte. Gedacht für demente, also vergessliche Personen. Sie ließen sich damit wieder leichter finden. Es gibt auch Variationen in Form von Halsbändern für Hunde oder Katzen – auch diese entlaufen oft, und möchten von den Besitzern gern wieder gefunden werden.

Sicher ist jedenfalls: Das oftmals vage gezeichnete Bild des »Internet der Dinge« nimmt auf der diesjährigen CES ganz klar Formen an. Bitkom hat rund 70 Unternehmen gezählt, die auf der CES 2014 Fitness-Technikneuheiten zeigen. »Sie werden hier viel über das Internet der Dinge hören: all die Geräte, die zwar kein Tablet, Smartphone oder Computer sind, aber mit dem Internet verbunden sind«, erläutert Frank Gillett, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Forrester. Dazu werden auch Autos gehören, die dem Fahrer sagen, dass er zu schnell unterwegs ist – und dies hoffentlich nicht der Polizei übermitteln –, oder dass er seine Leasing-Raten nicht bezahlt hat. Oder Zahnbürsten, die direkt an das Smartphone eine Analyse senden, wie viel Belag von den Zähnen entfernt worden ist.

Fazit: Das »Internet der Dinge« beginnt jetzt erst

Die Datenmasse im Internet wird jedenfalls rapide anwachsen. Und irgendwo will jeder diese Fitness- und sonstigen Internet-der-Dinge-Daten auch speichern. Man will sie schließlich mit anderen, früheren Aktivitäten vergleichen. Und – erlauben Sie mir doch einen kleinen, ketzerischen, Hinweis: Der US-Geheimdienst NSA weiß dann nicht nur, wo sie sind und was sie gerade machen – er weiß mit der Fitness-Technik dann auch, wie Sie sich gerade fühlen.

Und zum Abschluss etwas zum Schmunzeln, wenn Technik versagt – ausgerechnet auf einer Technikmesse wie der CES. Regisseur Michael Bay, der unter anderem Spitzenfilme mit viel Technikinhalt wie »Transfomers« schuf, hatte das Pech, dass sein Teleprompter ausfiel, als er so richtig die neuesten »Galaxy«-Geräte von Samsung loben wollte.


Shit happens: Regisseur Michael Bay (»Transfomers« u.a.) hadert mit dem Teleprompter auf der CES 2014…

Mit CES-gefärbten Grüßen
Engelbert Hörmannsdorfer

(Sie sind anderer Meinung? Dann diskutieren Sie unten unter »Kommentar schreiben« mit. Ist ja schließlich ein Blog....)

Kommentare (1)

08.01.2014 - Frank Koelmel, Brocade

Sind die Netze den auf der CES vorgestellten Trends gewappnet?

Auf der diesjährigen CES in Las Vegas finden sich viele innovative Ideen und Produktankündigungen, die sich unter dem Sammelbegriff "Smart Home" zusammenfassen lassen. Dieser Begriff beschreibt die Tatsache, dass verschiedene Geräte wie Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Herde, Klimaanlagen sowie Beleuchtungssysteme miteinander verbunden werden und miteinander kommunizieren können. Die einzelnen Komponenten können sogar aus der Ferne über Smartphones gesteuert werden. Dieser Trend bedeutet eine Verschiebung unseres traditionellen Kommunikationskonzepts. Früher wurde Kommunikation als ein Akt zwischen Menschen verstanden – nun erweitert sich der Begriff auf einen Akt zwischen Menschen und Maschinen und sogar zwischen Maschinen selbst (M2M).
Diese Änderung bedeutet nicht nur eine Herausforderung für die Unterhaltungselektronik-Branche, sondern auch für die ohnehin bereits strapazierten Netzwerke. Das Wachstum mobiler Geräte, Big Data Analysen und flexible Cloud-Modelle vergrößern die Belastung der Netze stark. Mit dem zunehmenden Anstieg der durch Smart Home hervorgerufenen M2M-Kommunikation sowie dem "Datability"-Trend (= Motto des diesjährigen CeBIT) müssen sich Netzwerke flexibler als je zuvor präsentieren.
Traditionelle Netzwerke stoßen an ihre Grenzen, denn sie waren nie auf die ständig steigende Nachfrage nach Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit sowie die Bandbreiten-intensiven Anwendungen von heute ausgerichtet.
Unsere Antwort ist Software-Defined Networking (SDN) – ein leistungsfähiges, neues Netzwerk-Paradigma, um diese Herausforderungen zu bewältigen.
SDN umfasst Technologien zur Vereinfachung der Netzwerk-Infrastruktur und des Management der durch die Cloud komplexer gewordenen IT-Umgebungen. Openflow ist hierbei eine der führenden Schlüsseltechnologien und gewinnt zunehmende Unterstützung von den anspruchsvollsten Netzwerkbetreibern der Welt. Brocade ebnet den Weg zu einem Software-definierten Netzwerk, indem es leistungsstarke, intelligente und flexible Netzwerk-Technologien für Cloud-basierte Lösung zur Verfügung stellt.



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