18.12.2013 (eh)
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Neues »O&O DiskImage 8« auch für Windows Server 2012

  • Inhalt dieses Artikels
  • Anzahl der früheren gespeicherten Backups wählbar
  • Startmedium direkt aus dem Programm heraus anlegbar
  • Wiederherstellung auf abweichender Hardware möglich
Backup-Paket »O&O DiskImage 8« (Bild: O&O Software)
Backup-Paket »O&O DiskImage 8« (Bild: O&O Software)
Das Datensicherungsprogramm »O&O DiskImage 8« von dem Berliner Softwarehaus O&O Software schon seit November für PCs- und Workstations parat. Nun ist auch die Version für Microsoft Windows Server 2012 verfügbar. Sie soll sich laut Anbieter besonders gut für den Umstieg von Windows XP eignen, dessen Support in wenigen Monaten eingestellt werden soll.

Generell unterstützt das Backup-Pake sämtliche Windows-Version von XP bis Windows 8.1. Dies ermöglicht es schon heute, eine Datensicherung unter XP erstellen zu können, die später auch unter einem neuen Windows 7 oder 8.x genutzt werden kann.

Anzahl der früheren gespeicherten Backups wählbar

Wer seine Daten auf externe Speichermedien sichern möchte, hat es mit dem neuen DiskImage 8 noch einfacher: Durch die neu integrierte Plug-and-Play-Funktionalität werden automatisch ausgewählte Dateien und Ordner gesichert und synchronisiert.

Zur Optimierung des Speicherbedarfs kann der Anwender angeben, wie viele Sicherungen maximal gespeichert werden, ältere Sicherungen können automatisch durch neuere ersetzt werden. Zur Erhöhung der Datensicherheit wird dargestellt, ob nicht gesicherte Laufwerke existieren, so dass der Anwender diese der Datensicherung zufügen kann.

Startmedium direkt aus dem Programm heraus anlegbar

Als weitere neue Funktion kann O&O DiskImage 8 direkt virtuelle Festplatten, sogenannte VHDs, erzeugen. Der bisherige Zwischenschritt, eine Sicherung zu erstellen und anschließend in eine VHD zu konvertieren, fällt mit der neuen Version komplett weg. Geboten wird mit der neuen Version nicht nur eine intuitivere Benutzungsoberfläche, sondern auch ein extensives Scripting-Interface, dass es professionellen Anwendern ermöglicht, sämtliche Funktionen der Applikation in Stapeldateien oder eigenen Anwendungen auszuführen.

Mit dem neuen Release ist es ab Windows XP überdies möglich, ein Startmedium direkt aus dem Programm heraus anzulegen. Die aktuelle Version unterstützt nicht nur Systeme, die auf BIOS basieren, sondern auch die aktuellen EFI/UEFI-Systeme. Es gibt eine 1-Klick-Sicherung: Mit nur einem Klick kann die Sicherung des gesamten Rechners gestartet werden. Die 1-Klick-Sicherung eignet sich besonders, wenn DiskImage das erste Mal benutzt wird oder bisher noch keine Sicherung des Rechners angelegt wurde.

Wiederherstellung auf abweichender Hardware möglich

Ein interessantes Feature ist Wiederherstellung auf abweichender Hardware (M.I.R.: machine independent restoration): Damit ist es möglich, eine Sicherung eines Betriebssystems ohne Berücksichtigung der zu Grunde liegenden Hardware wieder herzustellen oder ein nicht mehr bootfähiges Betriebssystem wieder startfähig zu machen. Nach dem Zurückspielen der Sicherung können Anpassungen an die neue Hardware durchgeführt werden und das System wird wieder bootfähig.

Die Version »O&O DiskImage 8 Professional« für einen Single-PC inklusive hardwareunabhängiger Wiederherstellung (M.I.R.) kostet 29,90 Euro brutto, für den Einsatz auf bis zu drei Rechnern wird eine 3-Rechner-Lizenz für 49,90 Euro angeboten. Die für den Einsatz im Unternehmen optimierte »O&O DiskImage 8 Server Edition« kommt auf 299 Euro. Es gibt eine kostenlose 30-Tage-Testversion. O&O konkurriert hierbei unter anderem mit Softwarehäusern wie Acronis und NovaStor: Deren Einsteigerpakete für Desktop-PCs beginnen bei 49 Euro.

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