24.04.2015 (eh)
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Mit Netjapan »ImageBoot« einen gecrashten Server neu starten

  • Inhalt dieses Artikels
  • ImageBoot erzeugt eine sofort einsetzbare virtuelle »Ersatz-Maschine«
  • ImageBoot für Vmware- und Hyper-V-Landschaften

So funktioniert »ImageBoot« (Bild: Netjapan)So funktioniert »ImageBoot« (Bild: Netjapan)»ImageBoot« nennt sich ein neues kostenloses Software-Addon für die Backup- und Datensicherungslösung »ActiveImage Protector« von NetJapan. Das Tool bietet sofortige Serverüberbrückung in VMware und Microsoft Hyper-V. Das Tool nutzt die Image Backup-Dateien von ActiveImage Protector als eine Art Ersatzserver, und kann damit laut Netjapan innerhalb von nur zwei Minuten den Server neu starten.

ImageBoot kann sowohl für sofortige Disaster-Recovery-Szenarien genutzt werden, als auch für Tests von Software-Aktualisierungen und neuen Software-Versionen, bevor diese im produktiven System verteilt werden. Seine Schnelligkeit und Stabilität hat ImageBoot dem hauseigenen virtuellen Netjapan-Speicher-Controller zu verdanken, welcher es erlaubt, dass ActiveImage-Protector-Datenträger Image-Backup-Dateien als eigenständige Datenträger in Vmware- oder Hyper-V-Umgebungen eingebunden werden können.

ImageBoot erzeugt eine sofort einsetzbare virtuelle »Ersatz-Maschine«

»Administratoren können jetzt direkt aus einem ActiveImage-Protector-Image-Backup eine voll funktionsfähige Maschine starten. Ausgefallene Systeme werden somit überbrückt und eine sofort arbeitsfähige Workstation wird bereitgestellt«, erläutert Richard Zinner, Technischer Direktor für Netjapan Europa. »Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Datenverlust gänzlich verhindert wird, da Änderungen, die in der laufenden virtuellen ImageBoot-Maschine entstehen, in einer differentiellen Backup-Datei gespeichert werden, welche später zum Wiederherstellen des reparierten Systems oder auf der neuen Hardware genutzt werden kann.«

Vereinfacht umschrieben lässt sich mit ImageBoot somit eine virtuelle »Ersatz-Maschine« erzeugen, die neben dem Original-Betriebssystem alle Anwendungen und Daten des Originalsystems enthält. Dadurch entfallen aufwändige Prozesse, die ansonsten bei der Migration physischer auf virtuelle Umgebungen bislang unvermeidbar sind.

ImageBoot für Vmware- und Hyper-V-Landschaften

Im Gegensatz zu anderen am Markt verfügbaren Lösungen, die Image-Dateien meist als Laufwerke bereitstellen, wird die VM zudem automatisch als Datenträger in die Vmware- oder Hyper-V-Virtualisierungsumgebungen eingebunden. Aufgrund dessen sollen ImageBoot-Maschinen mit höherer Geschwindigkeit sowie robuster laufen. Und laut Netjapan würden sogar die hohen Leistungsansprüche größerer Hyper-V-Landschaften erfüllt.

Das neue Tool unterstützt Desktop- und Server-Versionen von Hyper-V sowie Vmware Workstation, Vmware Player und Vmware Player Pro.

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