30.05.2016 (eh)
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HDS unterstützt »City Data Exchange«-Initiative von Kopenhagen

  • Inhalt dieses Artikels
  • Kosten für Extraktion und Verarbeitung öffentlich zugänglicher Datenbanken können Nutzen übersteigen
  • »City Data Exchange« ist Musterbeispiel für Big-Data-Analysen und für das Internet der Dinge

Portal zur Plattform »City Data Exchange« von Kopenhagen: Big Data in Reinform (Bild: Hitachi Insight Group)Portal zur Plattform »City Data Exchange« von Kopenhagen: Big Data in Reinform (Bild: Hitachi Insight Group)»City Data Exchange« nennt sich eine Initiative der Stadt Kopenhagen und der Hauptstadtregion. Es unterstützt nicht nur ihr Ziel, bis 2025 CO2-neutral zu werden, sondern bietet auch großes Potenzial für eine bessere Lebensqualität ihrer Bürger und zur Förderung der lokalen Wirtschaft. Die erst vor wenigen Wochen gegründete Hitachi Insight Group ist beim Start der »City Data Exchange« für Kopenhagen, der letzte Woche erfolgte, von Anfang an dabei.

City Data Exchange ist ein neuer Service, der Daten an ein Ökosystem von Dienstleistern liefert, um aus Städten Smart-Citys zu machen. Der Marktplatz für Daten wurde während eines Jahres von der Hitachi Insight Group entwickelt, die die Lösung gebaut, eine erste Auswahl an Anwendungen entwickelt und sie in enger Zusammenarbeit mit allen beteiligten Partnern mit echten Daten getestet hat. Zu ihrem Start bringt City Data Exchange Daten von öffentlichen und privaten Anbietern zusammen. Die vorher fragmentierte Datenlandschaft wird damit zu einem »One-Stop-Shop« für öffentliche und private Daten aus der ganzen Region rund um Kopenhagen.

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Kosten für Extraktion und Verarbeitung öffentlich zugänglicher Datenbanken können Nutzen übersteigen

»Daten sind der Treibstoff für unsere digitale Welt. In den meisten Städten werden sie aber nicht genutzt«, sagt Hans Lindemann, Senior Vice President der Hitachi Insight Group in EMEA. »Sogar dort, wo Daten in öffentlichen, frei zugänglichen Datenbanken liegen, können die Kosten für Extraktion und Verarbeitung den Nutzen sehr schnell übersteigen. Mit dem City Data Exchange übernimmt Hitachi diese Schwerarbeit vorab: Wir sind die Verbindung zwischen Organisationen, die Daten vorhalten, und den Menschen, die sie dringend benötigen, um den Bürgern von Kopenhagen zu helfen.«

Viele der Datensätze sollen so zum ersten Mal öffentlich zugänglich sein, nachdem Hitachi einen Leitfaden für ein Datenformat zur Verfügung gestellt hat. Diese stellt sicher, dass die Privatsphäre geschützt und die Daten einfach nutzbar sind. Der City Data Exchange wird nur Daten akzeptieren, die vom Datenlieferanten vollständig anonymisiert wurden. All das erspart Organisationen Ärger und Kosten in Verbindung mit der Extraktion und Verarbeitung von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Gleichzeitig können proprietäre Daten nun als Geschäftsressource genutzt werden, mit der Unternehmen Geld verdienen können.

»City Data Exchange« ist Musterbeispiel für Big-Data-Analysen und für das Internet der Dinge

Um zu demonstrieren, wie Daten aus der City Data Exchange in Anwendungen genutzt werden können, entwickelt die Hitachi Insight Group zwei Applikationen: »Journey Insight« hilft Bürgern in der Region, ihre Verkehrsbewegungen über die Zeit zu erfassen und den damit verbundenen CO2-Footprint zu verstehen; »Energy Insight« erlaubt Haushalten und Firmen, ihren Energieverbrauch zu ermitteln. Beide sollen noch in diesem Jahr in den Einsatz gehen.

City Data Exchange wird Daten in verschiedenen Kategorien anbieten, etwa City Life, Infrastruktur, Klima und Umwelt, Geschäftsdaten und Wirtschaft, Demografie, Wohnhäuser und Gebäude sowie Energieverbrauch. Es erfüllt damit die Anforderungen von Behörden, Stadtplanern, Architekten, Händlern, Telekommunikationsnetzen, Versorgern und allen anderen Unternehmen und Organisationen, die verstehen möchten, was Kopenhagen, seine Firmen und Bürger ausmacht.

Die Bandbreite der Kategorien zeigt auch, dass der Start Signifikanz weit über Kopenhagen hinaus hat. City Data Exchange könnte die Lösung für datengesteuerte Stadtplanung und Big-Data-Analysen für das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) in Städten auf der ganzen Welt sein.

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