17.05.2018 (kfr)
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Fujitsu CS8000: 7. Generation der Data-Protection-Plattform

  • Inhalt dieses Artikels
  • SSD beschleunigen auch Mainframe-Prozesse
  • Fujitsu verspricht Flexibilität und sinkende IT-Kosten

»ETERNUS CS8000«: Fujitsu stellt die 7. Generation seiner Data-Protection-Plattform vor (Bild: Fujitsu).»ETERNUS CS8000«: Fujitsu stellt die 7. Generation seiner Data-Protection-Plattform vor.Fujitsu überarbeitet seine ETERNUS CS8000-Serie. Die Datensicherungs- und Archivierungsplattform geht nun bereits in die 7. Generation und wurde dafür entwickelt, wichtige Daten bei sich vor Ort speichern zu speichern. Gleichzeitig stellen die Systeme zusätzliche Optionen für die Konsolidierung von Datensicherungs- und Archivierungsfunktionen über Mainframes und offene Systeme hinweg bereit. Dadurch sollen sich der Verwaltungsaufwand und die Infrastrukturkosten um bis zu 40 Prozent reduzieren lassen.

Die neue Generation der CS8000 bietet die Möglichkeit, die Kapazität um 400.000 Prozent von 14 TByte auf über 60 PByte zu skalieren. Zusätzlich ermöglicht es die Lösung, den Datendurchsatz von acht auf 150 TByte pro Stunde zu steigern. Das entspricht laut Fujitsu einer Skalierbarkeit von 1.800 Prozent für den Datentransfer und die Wiederherstellung. Darüber hinaus wurde die Zahl der Front-End-Prozessorknoten von zehn auf 22 erhöht. Dies ermöglicht eine Verdopplung der Anzahl der verfügbaren virtuellen Bandlaufwerke von 2.540 auf rund 5.200. Der Listenpreis der Eternus-CS8000-Systeme beginnt bei 66.500 Euro und sind weltweit direkt bei Fujitsu zu beziehen.

SSD beschleunigen auch Mainframe-Prozesse

Um die Leistung der optionalen Deduplizierungsprozesse zu verbessern, setzt der Hersteller auf SSDs. Langzeitdaten lassen sich kosteneffizient im Backend des Tapes speichern, wo sie durch das automatische Information-Lifecycle-Management (ILM) verwaltet werden. Gleichzeitig stehen die schnelleren SSDs für Mainframe-Prozesse auf dem Speichersystem zur Datensicherung zur Verfügung. Fujitsu sieht in dieser Funktion speziell auch einen Vorteil für das Mainframe-Backup, selbst in kleineren Umgebungen.

ILM soll Fehlern von Mitarbeitern vorbeugen, indem es die Verwaltung von Daten über alle Stadien der Nutzungsphase hinweg automatisiert und die ständige Verfügbarkeit von Daten gewährleistet. So werden beispielsweise alle Tapes regelmäßig etwa auf mögliche Verschlechterungen überprüft und je nach Bedarf neue Kopien angefertigt. Um eine noch höhere Verfügbarkeit von Daten zu erreichen, lassen sich die CS8000-System auf zwei geografisch unterschiedliche Orte mit einem synchronen Cache verteilen (Split-site-Konfiguration).

Fujitsu verspricht Flexibilität und sinkende IT-Kosten

»Mainframes sind für viele Unternehmen nach wie vor die Basis kritischer IT-Infrastrukturen, da sie die wichtigsten Workloads zuverlässig unterstützen«, sagt Olivier Delachapelle, Head of Category Management, Data Center Products bei Fujitsu EMEIA. »Viele IT-Führungskräfte stehen aber auch vor der Herausforderung, die IT-Kosten zu senken und gleichzeitig die Flexibilität zu erhöhen. Eternus CS8000 wurde im Hinblick auf genau diese Anforderung entwickelt. Die Lösung unterstützt Kunden dabei, die Infrastrukturen zu konsolidieren, die sie für das Backup und die Archivierung von Daten in Mainframes und offenen Systemen benötigen. Gleichzeitig können sie das System flexibel auf sich ändernde Anforderungen anpassen. Darüber hinaus haben Kunden jetzt die Möglichkeit, ihre Daten auf einer Kombination von Festplatten, Tapes und SSDs zu speichern. Dank der verbesserten Geschwindigkeiten und Leistung der aktuellsten Version profitieren sie zudem von einem beschleunigten Datensicherungs- und Archivierungsprozess.«



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