30.05.2016 (eh)
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Ctera-Cloud-Storage-Gateways werden virtuell

  • Inhalt dieses Artikels
  • Auch das Dateimanagementsystem der Ctera-Gateways wurde überarbeitet
  • Cloud-Storage-Gateways erweitern klassische Dateisysteme
  • Ctera Deutschland expandiert

Die Eckdaten der virtuellen und Hardware-Cloud-Storage-Gateways (Bild: Ctera)Die Eckdaten der virtuellen und Hardware-Cloud-Storage-Gateways (Bild: Ctera)Von dem Spezialisten für Cloud-Storage-Gateways Ctera gibt es eine bedeutende Neuheit: Die Software ihrer Cloud-Storage-Gateways der C-Serie hat das Unternehmen nun als virtuelle Appliance »EV16« separiert. Die Gateway-Services lassen sich in VMware- oder KVM-Umgebungen installieren. Positioniert werden sie von Ctera für ROBO-Einstätze (Remote Offices/Branch Offices), also für Außenstellen von Unternehmen.

»Damit vereinfachen wir die Bereitstellung von Datei- und Datensicherungsservices in der Cloud für Organisationen, die preiswerte und einfach zu verwaltenden Lösungen am Rand ihres Netzwerks suchen«, erklärt Jeff Denworth, SVP Marketing bei Ctera, im Gespräch mit speicherguide.de. »Es gibt Kunden, die wollen mehr Performance, es gibt Kunden, die wollen eine andere Hardware, und es gibt Kunden, die wollen in ihrer Außenstelle nicht mehr als einen Server, auf dem dann alles läuft.« Und für diese unterschiedlichen Wünsche sei eine virtuelle Appliance genau die richtige Antwort. Außerdem sei dies eine ideale Lösung für Unternehmen, die bereits in eine konvergente bzw. hyperkonvergente Infrastruktur oder IT-Virtualisierung investiert haben.

Auch das Dateimanagementsystem der Ctera-Gateways wurde überarbeitet

Ctera hat mit der Ankündigung ihrer virtuellen Appliance auch das Dateimanagementsystem ihrer Gateways überarbeitet, sodass das primäre File-System zentral in der Cloud gespeichert und orchestriert wird. Dieses globale System wird dahingehend erweitert, indem Dateien nach Richtlinien, die von Benutzern und/oder IT-Administratoren definiert werden, selektiv auf ROBO-Einsätze synchronisiert werden können. In einem cloudbasierten Dateimanagement- und Synchronisationssystem, das Endpunkte, Geschäftsstellen und die Cloud umfasst, dienen die Appliances dann als zusätzliche Speicher-Tiers. Außerdem hat Ctera die lokale Volumes ihrer »Sync Gateways« nun von bisher 16 TByte auf bis zu 64 TByte erhöht.

Die physischen und virtuellen Ctera-Cloud-Storage-Gateways dienen als All-in-one-Storage-Appliances, die alte File/NAS-Server, Tape-Backup und andere proprietäre Systeme durch eine einzige, mit der Cloud integrierte und preiswerte Lösung ersetzen können. Das Gateway ist eine Erweiterung der Ctera-Enterprise-File-Services-Plattform, mit der Unternehmen ihre Daten sichern und Dateien über verschiedene Niederlassungen und Appliances hinweg verwalten können – und das alles in der eigenen privaten oder virtuellen Private-Cloud.

Cloud-Storage-Gateways erweitern klassische Dateisysteme

Mit mehr als 40.000 Appliances seit 2010 gilt Ctera als einer der weltweit führender Anbieter von Cloud-Storage-Gateways. Führende Organisationen wie The Carlyle Group, Live Nation und J. Walter Thompson (JWT) setzen die Appliances von Ctera an ihren Standorten auf der ganzen Welt ein.

Im »Gartner Market Guide« für Cloud-Storage-Gateways heißt es beispielsweise: »Organisationen setzen Cloud-Storage-Gateways ein, um ihre Dateien besser zu verwalten und die Speicherinfrastruktur an ihren Standorten zu vereinfachen. Unstrukturierte Daten passen nicht in die ordentlichen Reihen einer Datenbanktabelle, sodass Sie als Dateien oder Objekte in einem Dateisystem oder Objektspeicher gespeichert werden müssen. Doch klassischen Dateisystemen fehlen viele Funktionen wie mobiler Zugriff, Zusammenarbeit und Integration mit der Speicherung in der Cloud. Cloud-Storage-Gateways übertragen diese Funktionen mit spezieller Software auf Dateisysteme und machen so schlüsselfertige physische und virtuelle Appliances möglich.«

Ctera Deutschland expandiert

»Bei unseren Kunden stellen wir immer wieder fest, dass die Anwender bei diesen Anforderungen mit File-Transfer-Protokollen und den Schnittstellen anderer Cloud-Service eigentlich nichts zu tun haben wollen«, erklärt Denworth. »Aber trotzdem rücken Storage und Cloud-Services immer näher ins Zentrum des Datacenter. Storage wird jetzt eine Art Middleware. Unser neues virtuelles Gateway und die erweiterten Funktionen sind die natürliche Antwort auf diese Marktentwicklung.«

Ctera ist derzeit dabei, im DACH-Bereich zu expandieren. Gerade bei Mittelständler kommen die Ctera-Produkte sehr gut an. Ctera eröffnete ein Deutschland-Büro vor ca. zwei Jahren. Gregor Hansbuer ist derzeit als Sales Director DACH dabei, die Niederlassung auszubauen. Hierzulande fungieren als Distributoren eld Datentechnik sowie TechData Azlan, weltweit ist noch Arrow aktiv.

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