09.03.2016 (eh)
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 CeBIT:  Datacore gibt Ausblick auf kommenden »Parallel Server«

  • Inhalt dieses Artikels
  • Datacore will monolithische Speichersysteme ablösen
  • Infos über »SANsymphony« und »Virtual SAN«

Datacore mischt mit der »Parallel I/O«-Technologie den SPC-1-Performance-Test auf (Bild/Quelle: Datacore)Datacore mischt mit der »Parallel I/O«-Technologie den SPC-1-Performance-Test auf (Bild/Quelle: Datacore)Einen kommenden »DataCore Parallel Server« hat Datacore-CEO George Teixeira erstmals gegenüber speicherguide.de vor knapp zwei Monaten angedeutet – nun wird das Produkt zunehmen zur Realität: Datacore lässt ganz offiziell durchblicken, dass man auf dem Weg zu einem realen Produkt etliche Schritte weitergekommen ist. Auf der CeBIT nächste Woche will das Softwarehaus einen konkreteren Ausblick geben, das Produkt feiert sozusagen eine Art »Premiere«.

Es geht hierbei um Datacores erstes Server-optimiertes Software-Produkt auf Basis seiner »Parallel I/O«-Technologie; dieses soll die mit Abstand kürzesten Responsezeiten liefern, die jemals nach SPC-1-Benchmark gemessen wurden. Datacore hat mit seinen Speicherplattformen, in die der »Parallel Server« noch integriert ist, vor kurzem einen Price-Performance-Weltrekord nach SPC-1 aufgestellt und dabei mit einem hyperkonvergenten System mit 0,32 Millisekunden die kürzeste Responsezeit nachgewiesen, die jemals nach SPC-1 gemessen wurde. Das kommende finale Parallel-Server-Produkt soll dieses Ergebnis nochmals um ein Vielfaches toppen.

Datacore will monolithische Speichersysteme ablösen

»Unabhängig von den Rekordergebnissen revolutioniert Parallel-I/O die Art und Weise, wie Unternehmen höchste Performance zu geringen Kosten mit Standardhardware erreichen können. Die Zeit monolithischer Speichersysteme ist damit endgültig passé. Auf der CeBIT 2016 informieren wir erstmals über unser neues Softwareprodukt, das Parallel-I/O aus dem Storage-Umfeld in die gesamte Dateninfrastruktur hebt und für uns völlig neue Märkte öffnet«, erklärt Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore. »Mit der Einführung unserer bahnbrechenden Parallel-I/O-Technologie für Storage, Server und hyperkonvergente Lösungen wird Datacore zur ‚Data Infrastructure Software Company’.«

Grundlage der Ergebnisse ist die Datacore Adaptive Parallel I/O-Technologie, die in der Software-Defined Storage-Architektur von »SANsymphony« integriert ist. Sie ermöglicht die parallele I/O-Verarbeitung über mehrere CPU-Kerne, wie sie etwa in Lenovo-x-Systemen verwendet werden. I/O-Latenzzeiten werden im Vergleich zu seriell verarbeitenden Lösungen erheblich reduziert. Unternehmensanwendungen mit I/O-intensiven Arbeitslasten (etwa in Datenbank-, OLTP- oder ERP-Systemen), Real-Time-Applikationen wie SAP HANA oder hyperkonvergente Systeme mit hoher Dichte an virtuellen Maschinen können damit laut Datacore hoch performant und besonders kosteneffizient betrieben werden.

Infos über »SANsymphony« und »Virtual SAN«

Neben dem Parallel Server informiert Datacore natürlich auch über Weiterentwicklungen seiner Kernprodukte, der Speicherplattform Sansymphony sowie des »Datacore Hyper-Converged Virtual SAN«, mit dem hyperkonvergente Systeme konfiguriert werden. Nach Fujitsu und Huawei wurde dafür mit Lenovo jüngst ein weiterer Kooperationspartner gewonnen.

Datacore auf der CeBIT 2016:
Halle 2, Stand A38 (Virtualisation, Security & Storage Forum)
Halle 2, Stand B54 (Huawei-Stand)

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