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07.01.2016 (kfr)
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Storage-Anbietern fehlt die Online-Expertise

Wer aus Business-Gründen online aktiv ist, muss sich mit Social-Media, Web- und Online-Marketing beschäftigen. Die Storage-Branche hat hier großen Nachholbedarf und lässt viele Chancen ungenutzt. speicherguide.de starten daher eine Serie, wie Web-Treibende mehr aus ihrem Online-Auftritten herausholen können. Zuerst: Ein Blick auf die Trends 2016 mit ein paar gutgemeinten »Watschn«.

Karl FröhlichKarl FröhlichDas Jahr 2016 könnte bahnbrechend für Online-Publizisten werden und damit sind nicht nur Verlage, Redaktionen, Journalisten, Redakteure und Blogger gemeint, sondern jeder, der eine Webseite unterhält. Die sozialen Netzwerke rüsten mächtig auf und bieten Lesern, Zuschauern, Zuhörern wie auch Publishern und Content-Produzenten einige neue Möglichkeiten. Da sind einerseits Instant Articles von Facebook oder auch Live-Streaming-Dienste wie Meerkat, Periscope und Facebook Live. Speziell bei dieser neuen Art der Live-Berichterstattung sehe ich künftig ein großes Potential. Bis dato ist das aber noch etwas für einige wenige Insider und aus meiner Sicht auch noch nicht ganz ausgereift. Aber, und das ist entscheidend, vor allem die Reichweite von Facebook hat hier großes Gewicht.

In unserem Blog haben wir zwar schon vor fast zwei Jahren eine Rubrik SEO, Web, Marketing & Co eingerichtet, viel passiert ist bisher nicht – nostra culpa. Das wird sich dieses Jahr definitiv ändern. Wir haben zuletzt einigen Zuspruch erhalten, hier aktiver zu sein und unsere Erfahrungen zu teilen. Immerhin gehen wir mit speicherguide.de in unser 13. Jahr. Damit gehören wir zu den Pionieren des selbstbestimmten Publizierens. Das heißt, wir sind eine Web-Plattform ohne Anbindung an einen großen Verlag. Wir sind nicht von Forecasts getrieben, sondern für uns und unseren Arbeitsplatz selbst verantwortlich. Wir können uns ungeniert auf Inhalte konzentrieren und nicht darauf, wie man am besten die Daten der Web-Besucher abgreift. Am Ende des Tages müssen wir natürlich auch etwas Geld verdienen, trotzdem bleibt bei uns der Leser im zentralen Fokus. Alles was nun von, zum Teil, selbsternannten Content-, Social-Media- und Web-Experten als neu und toll propagiert wird, kennen wir aus jahrelanger Praxis. Daher halten wir uns nun nicht mehr zurück. Viel Spaß dabei! ;)

Social Media 2016: zwischen Chaos und neuen Chancen

Natürlich betrachten wir SEO, Social & Co mit Bezug auf die Storage- und IT-Branche. Das wird dem ein oder anderen eventuell nicht gefallen. Pauschal formuliert hat die Storage-Branche mit Social-Media und Content-Marketing überhaupt noch nichts am Hut. Viele haben noch nicht mal eine vernünftige Webseite. Dazu aber später mehr.

Dieser Artikel basiert auf den Blogbeitrag »Was Social-Media-Experten von 2016 erwarten« von Jörgen Camrath. Der Kollege hat einige Social-Media-Experten dazu befragt, was Medienhäuser im neuen Jahr von sozialen Netzwerken und Plattformen erwarten. Die Antworten sind zum Teil natürlich redundant, aber eine gute Bandbreite aus verschiedenen Blickwinkeln.

Florian Blaschke, Managing Editor bei t3n antwortet kurz »mit Chaos«. Sehr treffend wie ich finde. Ich sehe das Hauptproblem ebenfalls darin, dass mit der Verbreitung von Content über diverse Social-Media-Kanäle, Publisher die Kontrolle über ihre Inhalte abgeben. Zu Gunsten der Reichweite »schenken« Verlage ihre Inhalte den sozialen Netzwerken.

Social Media nicht entscheidend für Fachmedien

Ehrlich gesagt sind wir froh, dass sich für uns diese Frage nicht stellt. Wir sind mit speicherguide.de in einem Nischenbereich tätig, der so oder so nur ein begrenztes Publikum anspricht. Gleichzeitig sind unsere Leser, sprich Administratoren, Systemverwalter und IT-Entscheider, nicht sonderlich Social-Media-affin. Unsere Leserumfrage dazu ist zwar nun schon über zwei Jahre alt, im digitalen Zeitalter sind das fast Jahrzehnte, ich halte sie aber immer noch für gültig. Selbst wenn jemand ein Facebook-Profil hat, nutzt er es vorwiegend privat, um sich mit Freunden und über Hobbys auszutauschen und nicht fürs Business. Zudem sind ITler schon ein wenig paranoid und würden sich lieber selber einen Virus aufspielen, als einem amerikanischen Unternehmen wie Facebook oder Google freiwillig persönlichen Daten zu überlassen. Das Vertrauen tendiert hier, übertrieben formuliert, gegen null. Besser sieht es hingegen auf Business-Plattformen wir LinekedIn und Xing aus. Hier vernetzen sich die Kollegen durchaus.

Twitter funktioniert für Fachmedien nur bedingt

Martin Hoffmann, Head of Social Media bei Die Welt/N24, sieht Twitter »auf dem absteigenden Ast« und hält den Kurznachrichtendienst für einen Übernahmekandidaten. Ich twittere zwar auch, privat wie auf speicherguide.de, aber so richtig warm werde ich damit nicht. Bei uns hat sich 2015 vor allem der Kollege Engelbert Hörmannsdorfer dem getwittere angenommen, mit steigendem Erfolg. Zumindest wenn man die Zahl an Follower als Maßstab nimmt.

So richtig spannend finde ich Twitter aber nicht. Ich beziehe meine Infos lieber über Mail, Newsletter, Facebook und den direkten Besuch einiger ausgewählter Webseiten. Wobei es schon so ist, dass Informationen, die nicht »von selbst zu mir kommen«, mich in der Regel nur noch schwer erreichen. Bei Twitter und Facebook ist es halt immer nur eine Momentaufnahme. Letztendlich erfasse ich bestenfalls die ersten zehn Meldungen in meiner Timeline – ohne einen Beitrag anzuklicken. Da ich ein paar hundert Leuten folge, bleibt vieles ungesehen. Während ich diesen Absatz schreibe, zeigt mir Twitter 30 neue Tweets an. Daher sehe ich es auch nicht als Vorteil an, wenn Twitter künftig Texte von bis zu 10.000 Zeichen erlauben will. Aber gut, die müssen halt auch schauen wo sie bleiben.

Wobei, bei einigen namhaften Bloggern funktioniert Twitter sehr wohl. So berichten beispielsweise die Macher von Lousypennies.de und auch Deutschlands Vorzeigeblogger Richard Gutjahr, dass die ersten Aufrufe zu neuen Beiträgen, messbar über Twitter generiert werden. Danach folgen Zugriffe über andere soziale Kanäle und erst viel später übernimmt Google den Traffic. Nun gehören Blogger und Fachjournalisten zwar zur schreibenden Zunft, die Texte gehören aber nicht in den gleichen Topf.

Unterschied Blog vs. Fachbeitrag

Es gibt deutliche Unterschiede zwischen Blogbeiträgen und Meldungen sowie Artikeln auf Fachportalen und Nachrichtenseiten: Unsere Texte sind in der Regel journalistisch neutral gehalten und daher vor allem informativer Natur. Blogs sind dagegen eher persönlich und meinungsstark. Dem aufmerksamen speicherguide.de-Leser fällt vielleicht die Ich-Form in diesem Artikel auf – ist ansonsten selten bis gar nicht der Fall.

Ein Tipp erfolgreicher Blogger: eine Meinung vertreten und polarisieren. Das heißt, im Prinzip ist es egal, ob Sie sich auf die Seite der Tape-Befürworter oder -gegner schlagen. Die einen geben Ihnen recht, die anderen werden Sie »beschimpfen«. Das Ziel ist schlicht Aufmerksamkeit und möglichst Reaktionen, zum Beispiel in Form von Kommentaren, zu erzielen. Unserem Doc Storage gelingt dies schon recht gut. In dieser Beziehung ist die Storage-Branche aber totales Brachland. Meinungen werden nur selten konkret geäußert.

Wir haben ja täglich mit »hochbezahlten« Marketing-Experten zu tun. Nur wenige haben einen Plan. Von SEO, Content und Reichweite erzeugen hat die Mehrheit keine Ahnung. Der Wert einer Aktion wird nur in der Anzahl an Klicks und Leads gemessen. Dies sind natürlich erstmal messbare Werte, aber halt auch nur die halbe Wahrheit. Auch die mit Werbeaktionen beauftragten Agenturen schauen zu fast 100 Prozent maximal bis zum Tellerrand. Aber ich schweife ab, dies ist ein eigenes Thema.

Über die Jagd nach Traffic und Likes den Dialog nicht vergessen

Die freie Journalistin und Bloggerin Eva Schulz hofft, dass sich journalistische Medien »von Likes und Favs und Klicks und reiner Traffic-Jagd lösen und erkennen, dass die neuen Kanäle für viel mehr gut sein können«. IT-Firmen hört genau zu, das betrifft auch Euch: Es geht ums kommunizieren und darum ins Gespräch zu kommen. Der Dialog mit einem einzigen Kunden bzw. Leser kann viel wichtiger sein als zig Likes.

Darum arbeiten wir sehr gerne mit sogenannten kleineren Firmen zusammen, wie zum Beispiel N-Tec oder Eurostor, um auch mal Namen zu nennen. Bei denen geht’s erstmal um Inhalte und nicht um Rabatte, obwohl deren Marketing-Kassen natürlich eher klein ausfallen. Zudem sprechen wir hier mit den Chefs persönlich. Die haben alles im Blick und wissen auch, dass potentielle Interessenten über uns kommen. Woher? Die fragen die Leute einfach. Den großen Storage-Anbietern könnten wir am Tag 1.000 Interessenten weiterleiten, die würden das gar nicht bemerken.

N-Tec weiß beispielsweise auch, dass Veröffentlichungen etwas Nachhaltiges sind und nicht mit dem letzten Tag der Roadshow enden. Deswegen investieren sie auch relativ viel Geld in eine Veranstaltungs-Mikrosite und zahlen damit nachhaltig auf ihr SEO-Konto ein. Ein weiterer wichtiger Punkt: Das Unternehmen macht sich mit so einer Aktion unabhängig von den tatsächlichen Teilnehmerzahlen. Wir hatten in der Vergangenheit genug große Hersteller, die ihre Veranstaltungen nicht nachhaltig gestalten, falsch bewerben und/oder bewerten und am Ende nur kurzfristiger Aktionismus bleibt. Letztes Jahr hatten wir ein Systemhaus, das geplante Webinare kurzfristig absagte, weil es ihnen zu wenig Anmeldungen waren. Über spätere Downloads wurde nicht nachgedacht…

Web für die Storage/IT-Branche noch Neuland

Um es nicht zu hart anzugehen, lasse ich bei den Negativbeispielen konkrete Namen noch weg. Aber geht davon aus, dass wir ab sofort einen Finger in die Wunden legen werden. Wir sind hier alle zusammen diejenigen, die die technologische Plattform für die IT und das Internet legen. Für die Storage-Anbieter scheint der Umgang mit Webseiten-Besuchern und digital generierten Interessenten komplettes Neuland zu sein. Natürlich ist es legitim sich aus Personal-, Kosten- und Zeitgründen gegen ein weitergehendes Engagement zu entscheiden. Sofern ich gut informiert eine bewusste Entscheidung treffe…

Ein guter Blogbeitrag endet immer mit einer Handlungsanweisung. Der geneigte Leser soll ja einen weiteren Artikel aufrufen und auf der Webseite möglichst lange verweilen. Toll wäre ein Kommentar, wie Sie das Storage-Web-Jahr 2016 sehen. Aber ich mach’s Ihnen einfach, geben Sie uns etwas weiter unten einen Stern, wenn Sie meinen, »hoffentlich wird aus dieser Serie nix«. Geben Sie 3 Sterne für die »Hoffnung, dass das noch was werden könnte«. Oder vergeben Sie 5 Sterne, wenn Sie meine Meinung teilen und die Storage-Anbieter ein paar Watschen, äh, etwas Zuspruch verdient haben… ;) Wir wollen doch nicht, dass das Social-Web im Storage nicht stattfindet.



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