Die Storage-Blogisten
IT & Co

In diesem Blog berichtet das Team von speicherguide.de von den Erlebnissen und Erfahrungen aus den Bereichen Business- und Heimelektronik, Software und Telekommunikation. Kurz gesagt, über alles was nicht primär mit Speicher zu tun hat, uns aber trotzdem erfreut oder nervt ...


Chef-Blog

ChefImpressionen aus dem Redaktionsalltag und subjektive Randbetrachtungen der IT- und Storage-Branche.


Engelberts Blog

EngelbertStorage ist Vieles - aber nicht alles. Es gibt noch Security, Netzwerke, Displays, Drucker, Autos, Frauen, Politiker, Kies - kurz: ein Leben neben den elektronischen Daten.


SEO, Web, Marketing & Co

SEO-BlogWeb-Marketing, SEO & Co gehören zu unserem täglichen Brot. Dieser Blog ist als Fundus für interessante Artikel gedacht, für Links, Studien, Neuheiten wie auch wichtigen Änderungen. Gedacht sind die Inhalte für alle Marketiers, PRler, Interessierte und schlicht auch für uns selbst.


Aus dem Testkeller

TestkellerIn diesem Blog berichtet das Team von speicherguide.de über den aktuellen Verlauf andauernder Tests, Kuriositäten aus dem Laboralltag und bietet kurze Tipps zum praktischen Alltagsbetrieb einer modernen IT-Infrastruktur.


Claudias Better Workplace

Claudias Better WorkplaceSind Sie auch ständig beschäftigt und überarbeitet? Hier finden Sie konkrete und erprobte Ideen, wie Sie der Arbeitsflut Herr werden, positiven Schwung bekommen, Ihre Produktivität smart erhöhen und die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nicht aus dem Auge verlieren – sei es im Job oder privat.

15.04.2019 (kfr)
5 von 5, (2 Bewertungen)

Keine Upload-Filter: Bitkom nimmt Bundesregierung in die Pflicht

Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom (Bild: Bitkom)Dr. Bernhard Rohleder, BitkomDer Europäische Rat entscheidet, am heutigen 15. April, letztmalig über den Richtlinienentwurf zur Reform des Urheberrechts. Der Digitalverband Bitkom hat dazu eine klare Meinung und nimmt die Bundesregierung ganz klar in die Pflicht:

»Die Bundesregierung sollte Ihren Ankündigungen Taten folgen lassen«, fordert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. »Wenn Sie Upload-Filter verhindern will, muss sie im Europäischen Rat gegen diese Regelung stimmen. In Brüssel eine Richtlinie durchwinken und in der Umsetzung dann einen anderen rein nationalen Weg einschlagen – das kann keine Praxis im digitalen Binnenmarkt sein. Gleichzeitig verprellt die Politik damit eine ganze Generation internetaffiner Menschen, der viele kreative Ausdrucksmöglichkeiten und die freie Kommunikation im Internet genommen werden. Welcher Künstler nimmt Schaden, wenn z.B. eine Jugendliche Songs in mäßiger Qualität nachspielt oder nachsingt und Videos davon im Internet hochlädt? Diese urheberrechtliche Prinzipienreiterei muss ein Ende haben. Ein Urheberrecht ist nicht dann zeitgemäß, wenn es mehr als fünfzig Jahre alte Prinzipien möglichst Eins zu Eins in die digitale Welt überträgt. Zeitgemäß ist ein Urheberrecht dann, wenn es Kreativität und wirtschaftliche Aktivitäten stimuliert und dann für einen gerechten Ausgleich sorgt, wenn an einer Stelle ein echter Schaden entsteht.

Dass künftig das Text-Data-Mining erleichtert wird, zeigt, dass echte Innovation auch im Rechtsrahmen möglich ist. Man muss nur wollen. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug. Von ihr hängt ab, ob EU-weit Upload-Filter eingeführt werden oder nicht. Sie sollte weder dem Druck Frankreichs nachgeben, noch darf sie sich hinter einer sehr knappen und höchst umstrittenen Entscheidung des Europäischen Parlaments verstecken. Jetzt ist digitale Leadership gefragt, und sie erwarten wir gleichermaßen von der Union wie von der SPD.«


Kommentare (1)
15.04.2019 - kfr

Leider hört die Bundesregierung nicht auf die digitalen Experten. Ohne Werbung für eine einzelne Partei zu machen, ein Kommentar von Dr. Patrick Breyer von der Piratenpartei, zur Annahme der EU-Urheberrechtsreform:

"Heute ist ein schwarzer Tag für das freie Internet und die europäische Demokratie.

Mit der Einführung von Uploadfilter-Zensurmaschinen im Profitinteresse der Contentindustrie haben CDU, CSU und SPD nicht nur digitale Meinungsfreiheit und Internetkultur auf dem Gewissen. Sie haben auch das Vertrauen einer ganzen Generation junger Menschen in die europäische Demokratie verspielt.

Die Netzgemeinde musste die Erfahrung machen, von inkompetenten, lobbyhörigen Politikern nicht ernst genommen und diffamiert zu werden, während im Hinterzimmer ein sachfremder Kuhhandel mit Frankreich geschlossen wurde.
..."



Artikel bewerten: