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31.07.2015 (eh)
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Gastkommentar zum Systemadministrator-Tag am 31. Juli 2015

Anlässlich des heutigen Tags des Systemadministrators am 31. Juli 2015 verweist Claus Koch, Bereichsleiter Productivity Infrastructure beim System- und Beratungshaus Fritz & Macziol, darauf, dass sich dessen Berufsbild in nur wenigen Jahren komplett gewandelt hat.

*** Gastkommentar von Claus Koch, Fritz & Macziol ***

Claus Koch, Bereichsleiter Productivity Infrastructure, Fritz & MacziolClaus Koch, Bereichsleiter Productivity Infrastructure, Fritz & MacziolVor zehn Jahren umfasste das Aufgabenfeld eines Systemadministrators in erster Linie das Management und den Betrieb der firmeneigenen IT. Das Arbeitsspektrum war damals schon komplex, hauptsächlich auf Grund der Aufgabenvielfalt. Dazu zählten die Einhaltung interner Prozesse sowie die Update-Durchführung, der Austausch von Client-Systemen sowie Backup und Restore von lokalen Exchange- und Datenbanksystemen.

Lösungen für Probleme wurden meist auf der Basis von Ideen der eigenen IT-Fachleute entworfen und implementiert. Der Fokus lag oft auf der Ressourcenerweiterung wie zum Beispiel auf neuen Storage-Systemen und Backup-Erweiterungen. Eine Zusammenarbeit mit externen Partnern machte alles noch komplizierter und kostete viel Zeit, etwa durch die Implementierung von Systemen mit verschiedenen Authentifizierungsverfahren.

Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger

All das hat sich enorm geändert: Heute sind es meist die Fachabteilungen und Anwender selbst, die mit Wünschen nach neuen Services an die IT-Abteilung herantreten. Für diese muss der Systemadministrator dann – am besten sofort – eine Lösung finden. Der Admin ist nun Dienstleister im eigenen Unternehmen, die Fachabteilungen der Kunde.

Doch der Admin muss die Lösungen heutzutage nicht immer selbst entwickeln, denn oftmals können Anforderungen mit externen Cloud-Lösungen zeitnah und kostengünstiger erfüllt und den Abteilungen zur Verfügung gestellt werden. Von selbst finden und testen sich diese Lösungen jedoch nicht, und auch implementieren und managen muss sie nach wie vor meist der Administrator.

Vom Betreiber zum internen Dienstleister und Security-Manager

Erschwerend hinzu kommt, dass die Informationssicherheit extrem an Bedeutung gewinnt und den Systemadministrator zunehmend beschäftigt. Das gilt umso mehr, als der Austausch von Informationen und Daten nicht nur unternehmensintern, sondern zwischen multiplen Parteien wie dem Unternehmen selbst, Kunden, Partnern und Zulieferern stattfindet, und dies über eine wachsende Zahl von Kanälen. Ganz zu schweigen von den internationalen Cyber-Attacken und Spähaffären, die für Schlagzeilen sorgen und auch die Gemüter in den Unternehmen erhitzen.

Und noch ein schwieriger Aspekt nimmt immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch: Das Aufspüren und Verhindern von Schatten-IT. Hier ist die IT-Abteilung gefordert, den Nutzern durch einen ständig optimierten IT-Servicekatalog neue Lösungen proaktiv zu bieten, die sie zur Erleichterung ihrer Arbeit benötigen.

Systemadministratoren müssen heute also nicht nur die IT am Laufen halten, sondern sind zusätzlich proaktive Service-Dienstleister für die komplette Kollegschaft sowie IT-Security-Beauftragte für den wichtigsten Wert eines Unternehmens, seine Daten. Vor einigen Jahren kursierte die Annahme, dass IT-Abteilungen mehr und mehr durch externe Serviceanbieter ersetzt werden könnten. Doch heute ist klar: Das Gegenteil ist der Fall. Die Aufgaben des Systemadministrators werden immer vielfältiger, immer wichtiger für den Unternehmenserfolg und mit Sicherheit nicht einfacher.

Daher »Chapeau« und vielen Dank an die Helfer im Hintergrund!

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