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18.03.2016 (eh)
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Klingt langweilig: Cloud war das heimlich CeBIT-Thema 2016

*** Blog von Engelbert Hörmannsdorfer, speicherguide.de-Redaktionsmitglied ***

Digitale Revolution, Digitale Transformation, oder das verquere offizielle CeBIT-Motto »d!conomy: join – create – succeed« beschreibt eigentlich nicht so richtig die große Klammer, die meiner Meinung nach die 2016er CeBIT umfasste: die Cloud.

Ich weiß, für IT-Branchenteilnehmer klingt das vielleicht langweilig. Nach dem Motto: was soll da neu sein? Natürlich ist die Cloud nicht neu, aber sie hangelt sich immer mehr in mittlerweile immer größer werdenden Schritt zu einem Megadurchbruch. Auf der CeBIT ging es schon seit der Gründung vor 30 Jahren um Digitalisierung. Mittlerweile nennt man das Digitale Revolution oder Digitale Transformation.

Stimmt schon. Aber es hat mittlerweile eben so viele Lebensbereiche erfasst – und dringt immer noch weiter ein, wenn ich mir nur die Entwicklungen unter den Stichwörtern Connected-Home oder Connected-Cars ansehe –, dass als die große Klammer, die das alles technologisch zusammenschließt, eben nur die Cloud herhalten kann.

Welche Farbe hat die Cloud? Magenta?

Die Cloud schwebte über dem riesigen Telekom-Stand auf der CeBIT 2016 (Bild: speicherguide.de)Die Cloud schwebte über dem riesigen Telekom-Stand auf der CeBIT 2016 (Bild: speicherguide.de)Leider lässt sich die Cloud auf einer Messe eben nicht greifbar, oder sehbar machen. Es ist kein Gerät, ja nicht mal eine Software, die sich auf einem Bildschirm darstellen lässt. Es sind einfach die Rechner im Hintergrund, die viel Digitales ermöglichen.

Die Deutsche Telekom promotete das Cloud-Thema deshalb zu Recht ganz pompös. Sie müsste vielleicht einen Slogan prägen, wonach die Cloud vielleicht Magenta ist. So wie ein Stromanbieter proklamiert, dass Strom Gelb ist. Und wenn man bedenkt, das eine der ersten Cloud-Firmen überhaupt, Salesforce, dieses Jahr als einer der größten Partner der CeBIT auftrat, dann zeigt das schon die Richtung, wo es lang geht: Es wird in absehbarer Zeit kaum noch etwas geben, das nicht als Service aus der Cloud beziehbar ist.

Natürlich tut sich eine Messe wie die CeBIT schwer, so etwas begreifbar zu machen. Denn die Cloud ist eben nicht anfassbar. Also: Wie bewegt man Unternehmen, die Lösungen für eine Cloud-Infrastruktur anbieten, nach Hannover zu kommen? (Okay, das ist jetzt nicht mein Thema, sondern das von teuren Beratern.)

Neue Datacenter entstehen, und der Cloud-Markt wächst und gedeiht

Der Markt für Cloud-Infrastruktur ist freilich gigantisch. Ganz klassische Client-Server-Systeme und sogar Mainframes prägen nach wie vor die Datacenter dieser Welt. Sie machen Analystenschätzungen zufolge immer noch rund 80 bis 90 Prozent des IT-Marktvolumens aus. Heißt, die Cloud kommt jetzt so langsam überhaupt erst mal in ihre Flegeljahre. Und so denke ich eben, ist die Cloud immer noch verdammt neu, und hat noch viele viele erfolgreiche Wachstumsjahre vor sich.

Mit Cloud-analytischen Grüßen
Ihr Engelbert Hörmannsdorfer
(Sie sind anderer Meinung? Dann diskutieren Sie unten unter »Kommentar schreiben« mit. Ist ja schließlich ein Blog....)

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