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07.12.2018 (kfr)
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Wir brauchen eine Storage-Konferenz, oder?

*** Blog von Karl Fröhlich, speicherguide.de ***

Karl Fröhlich, Chefred speicherguide.deKarl Fröhlich Unverhofft kommt oft. Zumindest manchmal. Darauf, dass es auf unsere Kolumnen zum Cebit-Aus (Karl + Doc Storage), die ein oder andere Resonanz geben könnte, hatten wir gehofft. Natürlich. Dass wir aber direkt aufgefordert werden die »Causa Storage-Konferenz« in die Hand zu nehmen, überrascht uns allerdings schon ein wenig. Darunter auch Hersteller, die meinen, wir sollten einen dedizierten Storage-Event unter der Dachmarke speicherguide.de etablieren. Bähm!

Das bringt uns an den Jahresanfang zurück. Sie erinnern sich vielleicht, es war zusammen mit der User-Vereinigung sanboard ein Event angedacht. Den mussten wir aus verschiedenen Gründen verschieben. Unter uns: In puncto Zeitplan waren wir heillos in Verzug. Was passiert oft, wenn man etwas aufschiebt? Genau, nichts…

Wir brauchen einen unabhängigen Storage-Event

Nun ist die Frage, gehen wir die Sache nochmal an? Ja, unbedingt! Ich finde Deutschland braucht einen unabhängigen Storage-Event. Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen. Das vielzitierte Networking sehe ich dazu sogar noch extra. Das Internet ist voll von Informationen und auf speicherguide.de finden Sie zu jedem Thema jede Menge wissenswertes – sollten es zumindest. 😉 Trotzdem muss man sich Sachverhalte und Grundlagen einfach mal richtig erklären lassen. Mit den richtigen Referenten ist eine Konferenz auch genau der passende Ort.

Freilich ist das nur die halbe Wahrheit: Egal in welcher Form wir auftreten, es wird zunächst eine lokale Veranstaltung. Da brauchen wir uns nichts vorzumachen, keiner reist von Bundesland zu Bundesland, um an einer Storage-Konferenz teilzunehmen. Da sind wir mal ganz realistisch.

Andererseits gibt es Beispiele, dass es funktioniert. Ich kenne Blogger, die haben gar keinen Stress damit von München nach Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg zu fahren, um dort an einem kostenpflichtigen Barcamp teilzunehmen. Die re:publica zieht seit Jahren bundesweit Medienschaffende nach Berlin.

Um es flapsig auszudrücken, man muss den Leuten etwas bietet. Um mich selbst zu zitieren, wenn mir eine Agentur einen Termin »aufhalsen« möchte: »Meine Kriterien sind klar definiert: bringt mir (vermeintlich) Geld, schlaut mich wirklich auf, bringt Klicks oder hat einen Fun-Faktor.« Wenn dann jemand kommt, den keiner kennt (kennen will), der sicher kein Budget hat, der mir nur seine Geschichte reindrücken will, hat der es schwer. Das ist gar nicht bös gemeint, aber der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. 😊

Aufs Publikum fokussieren

Und genau so lässt sich das auf eine Veranstaltung übertragen: Es soll interessant sein und mir etwas beibringen, das mir bei der täglichen Arbeit hilft und mir eventuell neue Perspektiven aufzeigt. Idealerweise treffe ich noch spannende Gleichgesinnte, mit denen sogar ein Kontakt über den Veranstaltungstag hinaus entsteht.

Und für alle, die nicht lokal dabei sein können, bietet sich ein Livestream an – mit Aufzeichnung. Hinzukommt eine ausführliche Nachberichterstattung. Spontan würde ich sagen, eine gute Veranstaltung bietet mir Stoff für mindestens zwei Wochen. Weil – das möchte ich auch einwerfen – es gibt genug Veranstaltungen, für die im Vorfeld mächtig getrommelt wird, sobald der Event beginnt, gibt’s vielleicht noch ein paar halbherzige Tweeds und dann kommt zu 90 Prozent nichts mehr. Seien wir ehrlich, ein Abschlussbericht darüber, wie viele Teilnehmer da waren, ist nett, bringt aber eigentlich nichts.

Mein Ziel wäre es unter anderem die Vorträge – sofern sie was getaugt haben – zusammen zu fassen, damit man langfristig etwas davon hat. [Eigenwerbung] Wir bieten übrigens eine Veranstaltungsbegleitung an. Sprechen Sie uns gerne an [/Eigenwerbung].

Miteinander ein gemeinsames Ziel…

Seien Sie also gespannt, was das kommende Jahr bringt. Durch die Vorbereitungen des Sanboard Summits fangen wir nicht bei null an. Diesmal sprechen wir aber vorher mit einschlägigen Sponsoren. Damit es ein Erfolg wird, müssen alle an einem Strang ziehen und – ganz wichtig – es muss ein miteinander sein. Das Ziel muss sein, die Besucher und Teilnehmer »glücklich« zu machen, dann klappts auch mit den Leads. Auch würde ich mir wünschen, dass wir das, zusammen mit Partnern, nachhaltig angehen. Heißt, es direkt als wiederkehrenden Event sehen und entsprechend angehen.

Für Wünsche und Anregungen sind wir natürlich aufgeschlossen. Kommentieren Sie gerne unten, schreiben Sie uns, rufen Sie an, wie es für Sie passt…


Kommentare (5)
20.12.2018 - kfr

Vielen Dank für Eure Kommentare und Gedanken.
Ist natürlich richtig, es wird auf etwas lokales hinauslaufen.
Die »Big-Party« werden wir uns nicht leisten können und wollen. Wobei gutes muss nicht zwangsläufig auch teuer und groß nicht zwangsläufig besser sein.

Etwas, was ich von Barcamps her erlebt habe, eine kleine Gesprächsgruppe mit drei, vier Leuten kann viel produktiver und interessanter sein, als »Frontalunterricht« mit 30 Teilnehmern. Allerdings geht das entgegen der üblichen Denke von potenziellen Geldgebern.

Das Thema »online only«, haben wir schon vor Jahren diskutiert. Bei Microsoft habe ich schon zwei, drei Mal an Online-Konferenzen (Azure) teilgenommen. Fand ich sehr gelungen. Aber, da entsteht auch viel Leerlauf und oft ist man doch vom geschehen im Büro abgelenkt und man kann sich mit niemanden austauschen.

Daher tendiere ich persönlich zu einer Live-Veranstaltung mit Livestream.

Bzw. kennt Ihr die AdobeNight? Das ist eine große Sendung auf Youtube mit Gästen, wechselnden Interview-Partnern und Sprechern, dies wäre mein Ding.

Wenn Ihr mal schauen möchtet: youtu.be/f26dg_ebeji
Nach den Feiertagen können wir evt. mehr sagen. 😉

17.12.2018 - Jobe

hier ein paar Gedanken von meiner Seite, etwas ueberspitzt um eine Diskussion anzuregen.

Vorne weg mein Fazit: eine dedizierte Storage Messe macht keinen Sinn, ein AnwenderForum, gern "online only" schon eher.

Waehrend der Insight2018 in Barcelona fiel mir auf was eine gute ThemenMesse ausmacht: Zielgruppen gerechte Sessions, grosse Auswahl an speziellen Themen, kompetente Praesentatoren, kurze Wege, gutes Rahmenprogramm.
All dies zu realisieren kostet enorm, Ressourcen und Geld das nur wenige haben bzw investieren wollen.
Eine "kleine" lokale Messe wird sich wirtschaftlich nicht bewerkstelligen lassen, zumindest nicht ohne Abstriche bei den Themen und den Speakern.
Da es herstellerunabhaengig sein soll wird es schwierig Sponsoren dafuer zu finden, nicht nur Geld sondern vor allem die Spezies sind hier der groesste Invest.

Ich habe auch meine Zweifel bzgl "Jahresplan" und Region.
Jeder grosse Hersteller veranstaltet seine eigenen Roadshows und Hausmessen, also direkte Konkurrenz im Terminkalender (auf allen Hochzeiten wird keiner tanzen koennen, also geht man wahrscheinlich auf die groesste Party ;)

Eine moegliche Alternative waere vll eine "Mitmachplattform", user fuer user, Wiki quasi, Artikel, Diskussionen, Webinare von Spezies fuer Spezies, ohne Firmenlogos im Hintergrund. Waere gern bereit hier etwas beizusteuern!
Gruesse
Sven N.

11.12.2018 - rico.passlack

Um einen Gesamt-Überblick der Backup- & Storage-Neuigkeiten zu erhalten, halte ich eine jährliche Storage-Konferenz nach wie vor für wichtig. Jedoch macht dies als Beiwerk von zusammengewürfelten Messen mit Vortragsecken mitten im Messelärm die nicht länger als 10-15 Minuten dauern wenig Sinn.

10.12.2018 - kfr

Mein Fehler, dachte Ihr kennt alle meine Daten oder findet sie im Impressum. ;)
gerne an kfroehlich ät speicherguide.de

10.12.2018 - LHL

hm, beim Doc steht:
Stellen Sie Ihre Frage an: DocStorage@speicherguide.de

hier steht nur:
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