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15.03.2013 (kfr)
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Warum anwesende Hersteller doch nicht da waren

Die Tage wurde ich immer wieder gefragt, »wie war es auf der Cebit?«. Gute Frage… Als Journalist hast Du eigentlich immer gute und interessante Gespräche. Auch wenn viele der großen Hersteller nicht da sind. Oder sich nur irgendwo »versteckt« haben. Das ist nämlich das Nächste: Auf meine Storage-Nachlese, hat sich noch der ein oder andere gemeldet, »wir waren aber schon da…«.

Ich sag's mal so: Wenn ein globaler Konzern, der früher einen großen Stand hat, heute einen Bildschirm im Virtualisierungs-Forum hat, sich am CIO-Forum und/oder am Bitkom-Stand beteiligt, dann war der nicht da. Sorry Freunde, aber das läuft bestenfalls als Alibianwesenheit.

Außerdem beschäftigen wir uns hier mit Storage. Und das Thema Storage findet nun mal in der Halle 2 statt. Nix gegen das CIO-Forum oder die Bitkom-World, die ebenfalls ihre Berechtigung haben, aber mit Storage haben die nichts zu tun.

Die Bedeutung von Messen schwindet

Diskutiert wird natürlich auch, ob die Cebit und Messen generell noch eine Zukunft haben. Wie gesagt als Redakteur ist man eigentlich immer erfolgreich. Zudem lebt so eine Veranstaltung auch von den ungeplanten Treffen und Gesprächen, wenn man zufällig jemanden trifft oder kennenlernt. Als Aussteller sieht es schon anders aus, zumal sich die Cebit nicht an die Gegebenheiten anpasst, sondern nach wie vor kräftig die Hand aufhält. Den Besuchern bietet sich zwar immer noch ein breites Spektrum an großen und kleinen Anbietern, aber die Auswahl ist längst nicht so wie früher.

Neuheiten gibt es auf der Cebit schon lange nicht mehr. Heute kommt alles sofort auf den Markt, keiner wartet mehr eine Messe ab. Gleichzeitig Wissen die Besucher bereits aus dem Internet, was es Neues gibt. Wobei, auch das muss man mal sagen, eine Online-News liefert in der Regel noch keine detaillierten Informationen. Da wäre ein persönliches Gespräch schon hilfreicher. Während aber früher ganze Abteilungen nach Hannover ausrückten, darf heute bestenfalls noch einer fahren. Und daher wird es auf der Cebit immer leerer.

Ein Teufelskreis, der sich kaum noch durchbrechen lässt. Weniger Besucher, heißt weniger Aussteller. Und weniger (v.a. große) Aussteller, ziehen weniger Besucher an. Der Ruf nach Reformen und Veränderungen verhalt seit Jahren ungehört. Wahrscheinlich müssen alle ihre Erwartungen herunterschrauben. Den Besucherrekord von 830.000 Besuchern wie 2001 wird es nie wieder geben. Dieses Jahr wurde die 300k-Marke unterschritten, bald werden es wohl nur noch 100.000 sein.

Unabhängige Veranstaltungen sind wichtig

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Branche unabhängige Ausstellungen gut zu Gesicht stehen. Die Bedeutung der Cebit schwindet aber auch für mich rapide. Aus Storage-Sicht empfehle ich die SNW. Hier ist die Speicher-Branche unter sich, den Besuchern wird zwei Tage lang ein breites Vortragsprogramm geboten. Es ist genügend Raum zum Netzwerken, um Kontakte zu knüpfen und für persönliche Gespräche. Das Problem der SNW: Sie wird von Engländern organisiert, die sich beispielsweise nicht darum kümmern, ob bei uns Ferien sind oder nicht. Den Ausstellern wird relativ viel Geld abgeknöpft und ich sehe Tendenzen, das auch hier der Erfolg wieder nur in der Frequenz am eigenen Stand gemessen wird und nicht daran, wie viele Leute in den Vorträgen waren. Und für meinen Geschmack werden die Vorträge zunehmend marketinglastiger.

Vermutlich werden wir es nie allen recht machen können. Und mir schon gar nicht…

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