12.11.2015 (eh)
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Datacore steigert Server-Performance mit Parallel-I/O-Software

Die Parallel-I/O-Technologie ist Teil des PSP-4-Updates für Datacores Kernprodukt »SANsymphony-V10«. Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore, gab uns in einem Video-Interview während der Cloud Expo Europe Einblick in die Vorteile der Parallel-I/O-Technologie.

speicherguide.de-Interview mit Stefan von Dreusche (li.), Director Central Europe bei Datacore (Bild: speicherguide.de)speicherguide.de-Interview mit Stefan von Dreusche (li.), Director Central Europe bei Datacore (Bild: speicherguide.de)Gestern ging die »Cloud Expo Europe« in Frankfurt zu Ende. Eines der Highlights ist eine von DataCore Software angekündigte neuartige Parallel-I/O-Technologie, die die Performance in virtualisierten und hyperkonvergenten Systemen vervielfachen soll. Die Technologie ermöglicht erstmals eine adaptive, parallele I/O-Verarbeitung in Mehrkernprozessoren. Vor allem lastenintensive Datenverarbeitungs-Prozesse bei OLTP-, Echtzeitanalyse-, Business-Intelligence- bzw. Data Warehouse-Systemen sowie SQL-, SAP- und Oracle-Datenbanken sollen von einer Performance-Vervielfachung profitieren.

Neue Parallel-I/O-Software soll Server deutlich besser auslasten (Bild: Datacore Software)Neue Parallel-I/O-Software soll Server deutlich besser auslasten (Bild: Datacore Software)Die Parallel-I/O-Technologie ist Teil des PSP-4-Updates (Produkt-Service-Pack) für Datacores Kernprodukt »SANsymphony-V10«, das voraussichtlich Ende nächster Woche offiziell angekündigt wird. Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore, gab uns in einem Video-Interview während der Cloud Expo Europe exklusiven Einblick in die Vorteile der Parallel-I/O-Technologie: »Es ist im Prinzip die komplette Nutzung der x86-Architektur. Wir haben damit die Möglichkeit, Cores, die nicht genutzt werden, in den Verarbeitungsprozess mit einzubeziehen.«

Nur noch zwei statt zehn Server nötig mit Parallel-I/O-Technologie von Datacore

Gleichzeitig sollen virtuelle Maschinen (VMs) auf hyperkonvergenten Systemen dichter gepackt und damit »Einsparpotenziale auf bislang unerreichtem Niveau« erzielt werden. So könnten aufgrund der besseren Auslastung der Cores typischerweise zwei Server die gleiche Arbeit verrichten wie vorher zehn Server. »Das Einsparpotenzial ist enorm«, erläutert von Dreusche.


Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore, im Video-Interview mit speicherguide.de

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