04.08.2015 (eh)
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Weltgrößte Bildagentur Alamy liebt Open-E-Storage-Infrastruktur

  • Inhalt dieses Artikels
  • Lizenz-Anforderungen von Vmware lag über dem Budget
  • Active-Active-iSCSI-Replikation in Open-E DSS V7 ermöglicht Lastverteilung und Redundanz

Die Installation mit »DSS V7« bei Alamy (Bild: Open-E)Die Installation mit »DSS V7« bei Alamy (Bild: Open-E)Die weltgrößte Bildagentur Alamy setzt jetzt auf eine redundante und hochverfügbare Storage-Infrastruktur mit der Data-Storage-Software »DSS V7« des Münchner Storage-Softwarehauses Open-E. Alamy ist eine Online-Bildagentur für Stock-Fotos, Videos und Live-News mit weltweit über 30.000 registrierten Fotografen und 600 registrierten Fotoagenturen. Täglich werden ca. 30.000 neue Bilder zu der beträchtlichen Sammlung hinzugefügt, und trotzdem ist die Website eine der schnellsten auf dem Markt.

Die größte Herausforderung war, dass die aktuelle Hardware in Sachen Storage langsam das Ende ihres Lebenszyklus‘ erreichte. Die Geschäftsprozesse am Hauptstandort wurden über mehrere Server verwaltet; viele davon innerhalb der letzten fünf Jahre virtualisiert. Die Infrastruktur basierte auf einer einzelnen »Open-E DSS V6«-Lizenz, die iSCSI-Storage für zwei ESXi-Servern bereitstellte. Der dritte ESXi-Server hostete einen virtuellen Exchange-Server.

Lizenz-Anforderungen von Vmware lag über dem Budget

Als im Unternehmen die alte Hardware ausgetauscht werden sollte, musste auch eine neue Storage-Lösung her. Außerdem tauchten trotz mehrerer Plattenarrays immer häufiger Performance-Probleme beim Exchange-Server auf. Leider lagen die Lizenz-Anforderungen von VMware für eine Live-Migration (vCenter) sowie absolute Redundanz mit Shared-Storage durch eine klassische SAN-Lösung über dem Budget von Alamy.

Aus diesem Grund entschied sich das IT-Team von Alamy für eine Lösung mit hochverfügbarer Hypervisor-Plattform, Hyper-V 2012 Clustering und Open-E DSS V7 mit Active-Active-iSCSI-Failover für hochverfügbares iSCSI-Storage. Zuerst wurde ein Test-System mit vier bestehenden Test-Servern aufgesetzt. Daraufhin folgte eine Evaluierung mit verschiedenen Konfigurationsoptionen und ein Stress-Test. All das sollte gewährleisten, dass die neue Umgebung gute Leistung zeigt und das Failover mit Open-E und Hyper-V einwandfrei funktioniert.

Active-Active-iSCSI-Replikation in Open-E DSS V7 ermöglicht Lastverteilung und Redundanz

Im Hinblick auf die neue Hardware verwendete Alamy zwei Dell-PowerEdge-R620-Server, jeweils mit zwei 10-Core-Prozessoren und 128 GByte RAM, als Hyper-V-Server. Als Open-E-Server wurden zwei Dell-PowerEdge-R720XD-Server mit jeweils zwölf SATA-Festplatten eingesetzt. Die bestehenden Server wurden von ESX auf Hyper-V umgezogen.

»Die Active-Active-iSCSI-Replikation in Open-E DSS V7 ermöglicht uns Lastverteilung im Storage, Redundanz gegen Hardware-Ausfälle und die Möglichkeit, Hardware- und Software-Updates der virtuellen Maschinen ohne Downtime durchzuführen – das waren unsere wichtigsten Entscheidungskriterien«, erläutert Mark Jones, Netzwerk-Administrator bei Alamy. »Außerdem sind unsere Performance-Probleme mit Exchange komplett gelöst. Die Migration von ESX zu Hyper-V bedeutet, dass sowohl das Failover-Clustering als auch die Live-Migration ohne hohe Ausgaben für Lizenzen realisiert werden konnten. Mit MPIO auf Open-E DSS V7 und NIC-Bonding mit MPIO auf Hyper-V gibt es nicht einmal Downtime beim Ausfall einer NIC. Ein tatsächlicher Hardware-Ausfall zeigte uns, dass wir unser Projekt-Ziel in Sachen Widerstandsfähigkeit erreicht hatten.«

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