27.08.2015 (eh)
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Virtualisierungs-Tool »VMware Fusion 8« unterstützt Windows 10

  • Inhalt dieses Artikels
  • »VMware Fusion 8 Pro« eher für Fachleute und Entwickler
  • Überläufer vom Konkurrenzprodukt »Parallels Desktop« werden umworben

Windows 10 auf einem Mac mit »Fusion 8« (Bild: Vmware)Windows 10 auf einem Mac mit »Fusion 8« (Bild: Vmware)Das Virtualisierungs-Tool »Fusion«, das Mac-Anwendern den Zugriff auf Windows-Anwendungen ermöglicht, wurde von VMware nun in der 8er Version vorgestellt. Das Tool soll mehr als 50 neue Funktionen bieten, die Pro-Version sogar über 60 neue Funktionen, darunter eine neue Cloud-Integration. Generell wichtigste Neuerung: »VMware Fusion 8« unterstützt Windows 10, inklusive dem Assistenten Cortana und den neuen Edge-Browser. »Die Software läuft nun auf Apple OS X El Capitan und bietet eine bis zu 65 Prozent schnellere Grafik«, erläutert Ralf Gegg, Director End User Computing CEMEA bei Vmware. »Nutzer von ‚VMware Fusion Pro’ können zudem durch ein besonderes Cloud-Incentive-Programm noch mehr Vorteile aus ‚VMware vCloud Air’ ziehen.«

Fusion 8/8-Pro sei außerdem an OS X 10.11 angepasst worden, und laufe mit aktuellen Betas, unterstützt DirectX10 und OpenGL 3.3, USB 3.0 und mehrere Bildschirme gleichzeitig, auch wenn diese unterschiedliche Bildpunktedichten aufweisen. Außerdem soll sich mit dem Tool Windows auch auf den neuesten Macs wie dem iMac Retina 5K oder Retina-Macs mit 4K-Displays betreiben lassen.

»VMware Fusion 8 Pro« eher für Fachleute und Entwickler

Die Pro-Version richtet sich eher an technische Fachkräfte und Entwickler, die Windows- und Linux-Anwendungen auf einem Mac ohne Neustart betreiben wollen. Fortgeschrittene Nutzer, Entwickler, Qualitätssicherung und IT-Administratoren sollen von der hohen Performance, Sicherheit und neuen Virtualisierungsfunktionen für Mac profitieren.

Anwender der Pro-Version können Tools von Drittanbietern wie Chef, Hashicorp, Vagrant oder Docker Machine nutzen, um die Bereitstellung von virtuellen Maschinen und Containern zu automatisieren oder universelle Anwendungen für Geräte unter Windows 10 zu erstellen, ohne die Mac-Umgebung verlassen zu müssen. Durch aktualisierte Netzwerkkontrollen, einschließlich IPv6-NAT-Unterstützung, und Kompatibilität mit dem Vmware-Ökosystem können Pro-Nutzer komplexe Cloud-Architekturen für Demo-Zwecke direkt auf dem Mac nachbauen, um das Design vor der Implementierung zu präsentieren oder zu prüfen.

Überläufer vom Konkurrenzprodukt »Parallels Desktop« werden umworben

Die beiden Versionen kosten 81,96 bzw. 200,96 Euro. Upgrades für bestehend Fusion-Kunden kommen auf 50,96 bzw. 91,46 Euro. Wer vom Konkurrenzprodukt »Parallels Desktop« überläuft, kann rund 40 Prozent beim neuen Tool sparen. Wie üblich gibt’s eine kostenlose Testversion. Das Tool gehört natürlich zum Ankündigungsfeuerwerk, das Vmware nächste Woche auf ihrer Hausmesse »VMworld« in San Franzisko abfeuert.

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