19.09.2016 (eh)
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Veritas und Red Hat kümmern sich gemeinsam um OpenStack

  • Inhalt dieses Artikels
  • Backup machen, ohne die Openstack-Produktionssysteme zu stören
  • Openstack verbreitet sich immer weiter

»Early Adopter Program« für neue Veritas-Lösung für OpenStack startete bereits (Bild: Veritas Technologies)»Early Adopter Program« für neue Veritas-Lösung für OpenStack startete bereits (Bild: Veritas Technologies)Um geschäftskritische Anwendungen auf »OpenStack« zu unterstützen, haben sich der Information-Management-Spezialist Veritas Technologies und der Open-Source-Lösungsanbieter Red Hat zusammengetan. Beide Unternehmen blicken auf eine langjährige Partnerschaft im Bereich Business-Continuity, Speichermanagement und Datensicherheit für »Red Hat Enterprise Linux« und »Red Hat Virtualization« zurück. Auf der Veritas Kunden- und Partnerkonferenz »Veritas Vision 2016« letzte Woche in Las Vegas gaben die beiden Unternehmen bekannt, dass sie diese Expertise künftig nutzen wollen, um berechenbare Servicequalität für Anwendungen und Workloads in OpenStack zu liefern – unabhängig vom Umfang der Datenmenge.

Die OpenStack-Plattform von Red Hat gilt als hochskalierbare Infrastructure-as-a-Service-Lösung (IaaS), die OpenStack um wichtige fortschrittliche Funktionen für die Cloud erweitert. Sie integriert »Red Hat Enterprise Linux« mit Red Hats OpenStack-Technologie und bildet so eine stabile, leistungsfähige Cloud-Umgebung für Produktionsumgebungen. Veritas hat die Red-Hat-OpenStack-Platform eigenen Angaben zufolge ausgewählt, um OpenStack-Lösungen zu entwickeln, die eine berechenbare Servicequalität liefern, die besonders für geschäftskritische Anwendungen entscheidend ist.

Backup machen, ohne die Openstack-Produktionssysteme zu stören

Gleichzeitig nutzt die Plattform die kostengünstigen Direct-Attached-Storage-Systeme (DAS) mit Veritas-Speichertechnologie. Durch die Kooperation möchte Veritas Unternehmen befähigen, Daten mithilfe der integrierten Backup-Software zuverlässig zu sichern, ohne dabei die Laufzeit der Produktionsysteme in Red-Hat-OpenStack-Plattform-Umgebungen zu stören.

»Die Red-Hat-OpenStack-Plattform ist eine führende OpenStack-Distribution für Produktionsumgebungen für Unternehmen, um private Cloud-Infrastrukturen aufzusetzen«, erklärte Mark Palmer, Senior Vice President, Solutions for Data Insight and Orchestration bei Veritas. »Wir arbeiten eng mit Red Hat zusammen, damit Unternehmen OpenStack guten Gewissens selbst für anspruchsvollste Workloads nutzen können.«

Openstack verbreitet sich immer weiter

OpenStack entwickelt sich immer mehr zur ersten Wahl für Kunden, die nach einer agilen, kostengünstigen Open-Source-Lösung suchen. Eine Umfrage unter rund 2.000 Nutzern hatte kürzlich ergeben, dass 65 Prozent der Befragten OpenStack in Produktionsumgebungen einsetzen, vor zwei Jahren waren es noch 33 Prozent. Trotzdem können noch Probleme auftreten, wenn es darum geht, konventionelle Workloads (Mode 1) in OpenStack auszuführen. Gründe dafür sind die hohen Anforderungen bei Leistung und Verlässlichkeit. Effektives Speichermanagement, das – unabhängig vom Umfang – die nötige Qualität anbietet, ist deshalb ein wichtiger Bestandteil, wenn OpenStack auch diese Workloads abwickeln soll.

»Red Hat OpenStack Platform wird von hunderten von Kunden in zahlreichen Bereichen verwendet. Wir freuen uns, mit Veritas zusammenzuarbeiten, um Unternehmenskunden eine größere Wahlfreiheit zu ermöglichen und auf Veritas’ großen Erfahrungsschatz in den Bereichen Speichermanagement, Resilienz und Datensicherheit zurückzugreifen«, sagt Radhesh Balakrishnan, General Manager OpenStack bei Red Hat. »So können wir unseren Kunden helfen, die Leistungs- und Zuverlässigkeitsansprüche von traditionellen Tier-1-Workloads auf der Red Hat OpenStack Platform anzugehen.«

»Die Servicequalität, auch ‚Noisy Neighbour’-Problem genannt, ist eine der großen Herausforderungen für Unternehmen, wenn sie Workloads in OpenStack ausführen«, erläutert Scott Sinclair, Senior Analyst bei der Enterprise Strategy Group (ESG). »Wenn Veritas sich dessen annimmt, wird das Kunden ermutigen, auch ihre Mode-1-Anwendungen auf OpenStack laufen zu lassen. Denn sie wissen, dass die nötige Leistung und Ausfallsicherheit bereitstehen.«

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