02.12.2014 (eh)
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Sicherer Dokumentenaustausch: Telekom kooperiert mit SSP Europe

  • Inhalt dieses Artikels
  • »Telekom Secure Data Drive« mit »Triple-Crypt«-Technologie
  • Aus deutschen Rechenzentren der Telekom
  • Outlook-Add-In erleichtert tägliche Arbeit der Mitarbeiter

»Telekom Secure Data Drive« ermöglicht hochsicheren Datenaustausch (Bild: Telekom)»Telekom Secure Data Drive« ermöglicht hochsicheren Datenaustausch (Bild: Telekom)»Unternehmen denken durch die zahlreichen Vorfälle und Diskussionen rund um das Thema Datenspionage und das Risiko privater Accounts um«, erläutert Patrick Glaffig, Projektleiter bei Deutsche Telekom. »Daher ist es uns besonders wichtig, unseren Kunden die höchstmögliche Sicherheit aus und in Deutschland für ihre Daten zu bieten.«

Sensible Daten hochsicher online zu speichern, zu teilen und zu empfangen – das offeriert nun die Telekom mit dem »Telekom Secure Data Drive«. Der magentafarbene Riese ging dazu eine strategische Partnerschaft mit dem Münchener Cloud-Spezialisten SSP Europe ein. Vermarktet wird hierbei die »Enterprise File Sync and Share«-Lösung (EFSS) von SSP Europe in einer OEM-Version. Das Produkt ist so konzipiert, dass große Unternehmen und Konzerne den Secure Data Drive als ihren Standard-Account für den Datenaustausch aller Mitarbeiter und auch in Spezialbereichen verwenden können.

»Telekom Secure Data Drive« mit »Triple-Crypt«-Technologie

SSP Europe unterstützt oder übernimmt für seine Partner die Realisierung von individuell skalierbaren Security- und IT-Lösungen und entwickelt dabei auch die Software in Deutschland. Das Unternehmen setzt dabei auf die »Triple-Crypt«-Technologie, bei der sensible Daten gleich dreifach gesichert werden: direkt am Endgerät des Benutzers, während der Datenübertragung sowie im Cloud Speicher selbst.

»Dank der clientseitigen Verschlüsselung können die Nutzer mit ihrem eigenen Triple-Crypt-Passwort Daten ver- und entschlüsseln, selbst wenn diese durch Dritte in den ‚Secure Data Drive’-Datenraum geladen wurden«, konstatiert Thomas Haberl, verantwortlich für Business Development und Partner bei SSP Europe. »Die so erreichte Usability bei gleichzeitig höchster Sicherheit ist einzigartig und wird von Edward Snowden als ‚Zero Knowledge’-Technologie betitelt.«

Aus deutschen Rechenzentren der Telekom

Ergänzt wird die umfangreiche Sicherheitsarchitektur durch die Rechenzentren der Telekom in Deutschland, die nach der ISO/IEC-Norm 27001 zertifiziert sind und ein umfassendes Informationssicherheits-Managementsystem gewährleisten. Damit wird die Cloud-Lösung Secure Data Drive nach Meinung der Telekom auch gegen den Zugriff außereuropäischer Staaten geschützt, und soll deshalb tatsächlich sicher sein.

Daneben punktet die Enterprise-File-Sync-and-Share-Lösung mit einer laut SSP Europe »ausgeklügelten Teamfunktion« und einem »fein justierbaren mehrstufigen Rechte- und Benutzerkonzept«. So könne ein Unternehmen genau regeln, welcher Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Kunde Zugang zu bestimmten Datenräumen und sensiblen Informationen erhält. Der Workflow werde aber auch durch Apps für Apple-iOS, Android und Blackberry sowie das Outlook-Add-In maßgeblich vereinfacht.

Outlook-Add-In erleichtert tägliche Arbeit der Mitarbeiter

Letzteres ermöglicht – direkt aus Microsoft Outlook heraus – neben der effizienten Kommunikation mit dem Secure-Data-Drive-Account die Erzeugung von gesicherten Download-Links. Das trägt erheblich zur Entlastung der E-Mail-Serverumgebung bei, da speicherintensive Dateien nicht länger versendet werden müssen.

Vielmehr erkennt das Outlook-Add-In automatisch, wenn Nutzer große Anhänge per Outlook-Mail versenden möchten, und offeriert stattdessen optional die verschlüsselte Übertragung mit dem Secure Data Drive. Gerade diese hohe Funktionalität soll den Beschäftigten die tägliche Arbeit erleichtern und im Ergebnis die Zufriedenheit im Unternehmen steigern.

Mit dem Einstieg der Telekom in diese sogenannten hochsicheren Datenräume wird diese Technologie zunehmend hoffähiger. Auch SSP-Mitbewerber wie Brainloop oder das französische Unternehmen oodrive berichten von jüngst deutlich steigender Nachfrage – vor allem nach dem Bekanntwerden der Snowden-Files.

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