11.02.2014 (eh)
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Red Hat und Hortonworks beackern Open-Hybrid-Cloud

  • Inhalt dieses Artikels
  • Big Data ist ein enormer Treiber für den Schulterschluss
  • Entwickler können neue Analytics-Applikationen mit neuen Datentypen erstellen
Architektur der gemeinsamen Kooperation: Rot ist Red-Hat-Anteil, Grün stammt von Hortonworks (Bild: Red Hat)
Architektur der gemeinsamen Kooperation: Rot ist Red-Hat-Anteil, Grün stammt von Hortonworks (Bild: Red Hat)
Die Open-Source-Spezialisten Red Hat und Hortonworks arbeiten schon länger gut zusammen. Nun wird die Kooperation stärker ausgebaut. Es darum, ein Enterprise-taugliches »Apache Hadoop« für die Open-Hybrid-Cloud anzubieten. Dazu wollen die Partner ihre Produktlinien noch besser aufeinander abstimmen, gemeinsam Lösungen vermarkten und zusammen ihre Kunden unterstützen.

Hintergrund der Kooperation ist, dass sich Hadoop bei Big-Data-Unternehmenslösungen immer stärker durchsetzt. Einer IDC-Studie unter dem Titel »Trends in Enterprise Hadoop Deployments« zufolge nutzen bereits 32 Prozent der befragten Unternehmen Hadoop. Weitere 31 Prozent planen einen Einsatz in den nächsten zwölf Monaten, und 36 Prozent denken an eine spätere Implementierung.

Big Data ist ein enormer Treiber für den Schulterschluss

Red Hat und Hortonworks planen nun, die Apache-Hadoop-Plattform optimal auf Open-Hybrid-Cloud-Technologien wie »Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform«, »OpenJDK«, »Red Hat JBoss Middleware« und »Red Hat Storage« abzustimmen. Auf dieser Basis sollen Infrastrukturlösungen für die nächste Generation datengesteuerter Applikationen bereitgestellt werden.

Zu den konkreten kurzfristigeren Maßnahmen gehört, dass beide Unternehmen ein Betaprogramm des »Hortonworks Data Platform«-Plug-Ins (HDP) für Red-Hat-Storage ankündigen. Bereits in der aktuell verfügbaren Betaversion bietet HDP zusammen mit Red-Hat-Storage einen Speicherpool mit Schnittstellen zu Hadoop, POSIX und »OpenStack Object Storage« (Swift). Dadurch lasse sich die Flexibilität und Geschwindigkeit der Entwicklung und Implementierung neuer und vorhandener Analytics-Lösungen steigern.

Entwickler können neue Analytics-Applikationen mit neuen Datentypen erstellen

Kombiniert mit Red-Hat-Enterprise-Linux und OpenJDK ermögliche HDP überdies eine schnellere Entwicklung unternehmensweiter Analytics-Applikationen. In Verbindung mit der Red-Hat-Enterprise-Linux-OpenStack-Plattform sollen sich mit HDP dynamische Hadoop-Services für sichere Private-Cloud-Infrastrukturen erstellen lassen, die Kosten senken und die Flexibilität verbessern würden.

Entwickler werden zukünftig laut Red Hat in der Lage sein, Analytics-Applikationen zu erstellen, die von neuen Datentypen profitieren. Datenanalysten würden über standardisierte Schnittstellen einen erleichterten Zugang zu den Daten erhalten. Durch die Verknüpfung von HDP mit Red-Hat-Enterprise-Data-Virtualization schaffe Hadoop eine Verbindung zu vorhandenen Datenquellen, einschließlich Data-Warehouses, SQL- und NoSQL-Datenbanken, internen und Cloud-Applikationen sowie Flat- und XML-Files.

»Datengesteuerte Anwendungen, insbesondere solche auf Hadoop-Basis, sind eine Killer-Applikation für die Open-Hybrid-Cloud. Unternehmen erwarten von IT-Anbietern konkrete Hilfestellungen, wenn es um eine möglichst schnelle Umsetzung von Big-Data-Projekten geht«, sagt Ranga Rangachari, Vice President und General Manager Storage und Big Data bei Red Hat. »Ziel der strategischen Zusammenarbeit von Red Hat mit Hortonworks ist es, dass Unternehmen in ihren Big-Data-Projekten eine möglichst hohe Effizienz und Agilität erreichen.«

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