14.06.2015 (eh)
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Raidsonic ermöglicht das Nachrüsten von PCs auf USB 3.1

  • Inhalt dieses Artikels
  • »Icy Box IB-U31-02a mit zwei USB-Type-A-Ports
  • Externe »Icy Box«-Erweiterungsbox mit USB-3.1-Anschluss

»Icy Box IB-U31-02« verfügt über zwei USB-Type-A-Ports (Bild: Raidsonic)»Icy Box IB-U31-02« verfügt über zwei USB-Type-A-Ports (Bild: Raidsonic)Wir nutzen mehr Daten denn je, aber dennoch dauert beispielsweise das Auslesen einer SD-Karte mit den Fotos des letzten Urlaubs auch im Jahr 2015 immer noch relativ lange. Und erst recht im professionellen Umfeld, wo oft erhebliche Datenmengen transferiert werden müssen, ist Zeit bekanntlich Geld. Wer auf seinem PC nun den Datenübertragungsturbo einschalten will, kann dies mit den beiden »Icy Box«-Erweiterungskarten U31-01 und U31-02 von Raidsonic Technology ermöglichen.

Der Geschwindigkeitsvorteil ist weitaus höher, als der kleine Sprung in der Versionsnummer vermuten lässt – mit USB 3.1 sind Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s möglich. Das ist in der Praxis mehr als doppelt so schnell, wie noch per USB 3.0. Von den in vielen PCs oft noch verwendeten USB-2.0-Controllern gar nicht erst zu reden. Voraussetzung ist freilich ein freier PCI-Express-Steckplatz (PCIe) im PC.

»Icy Box IB-U31-02a mit zwei USB-Type-A-Ports

Der Hauptunterschied der beiden USB-Karten liegt in der Anzahl der Ports und den verschiedenen Anschlusstypen, die für USB 3.1 zur Verfügung stehen. Die IB-U31-01 stellt einen USB-Typ-C-Anschluss zur Verfügung, während die IB-U31-02 ihrem Namen alle Ehre macht und gleich mit zwei USB-Type-A-Ports aufwartet.

Ein großer Vorteil vom kommenden USB-Typ-C-Standard: Die Anschlüsse sind reversibel. Das heißt, es ist egal, wie rum das Kabel angesteckt wird. Damit entfällt die Gefahr, insbesondere die empfindlichen USB-2.0-Micro-B-Stecker zu beschädigen. Dabei ist der neue Typ-C-Stecker mit einer Fläche von etwa 8,4 x 2,6 Millimetern kaum größer, dafür aber stabiler. Und auch das lästige Nachschauen, welches Ende des Kabels man gerade in der Hand hält, gehört der Vergangenheit an.

Vorhandene USB-Geräte können natürlich an den beiden Icy-Box-PCIe-Karten weiter verwendet werden. Denn USB 3.1 ist abwärtskompatibel zu den Versionen 2.0 und früher, sofern die passenden Kabel verwendet und der Geschwindigkeitsnachteil in Kauf genommen werden.

Externe »Icy Box«-Erweiterungsbox mit USB-3.1-Anschluss

Beim externen Gehäuse »IB-AC603-U31« kann eine Festplatte oder SSD eingesetzt werden (Bild: Raidsonic)Beim externen Gehäuse »IB-AC603-U31« kann eine Festplatte oder SSD eingesetzt werden (Bild: Raidsonic)Sogar die geballte Geschwindigkeit von zwei SSDs im RAID-0-Verbund lässt sich dank der Controller nutzen. Die passende Hardware für den externen Anschluss von SATA-Festplatten und SSDs mit 2,5-Zoll-Größe per USB 3.1 liefert Icy Box bereits in Form der Produkte IB-AC603-U31 sowie der IB-234-U31. Bei IB-AC603-U31 wird die Festplatte einfach per Adapter angeschlossen und kann wahlweise in einer praktischen Schutzbox aufbewahrt transportiert werden.

Die IB-234-U31 kommt vergleichsweise edler daher und besticht mit einem schönen Gehäuse aus Aluminium, in welches die Festplatte werkzeuglos eingebaut werden kann. Beiden externen Icy-Box-Lösungen gleich ist die enorme Geschwindigkeit von USB 3.1 – Nutzer können so jederzeit auf die maximale Transferrate des verwendeten Speichermediums zurückgreifen.

Die Neuheiten sollen ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich sein. Die Preise beginnen bei 19,90 Euro (IB-AC603-U31).

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