07.07.2016 (eh)
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Qnap steigt mit ZFS-basierendem NAS in Hochverfügbarkeit ein

  • Inhalt dieses Artikels
  • Features des FreeBSD-basierten Betriebssystems QES
  • NAS unterstützt Virtualisierungsumgebungen von Vmware und Microsoft

NAS ES1640dc wird von dem FreeBSD-basierten Betriebssystem QES angetrieben (Bild: Qnap Systems)NAS ES1640dc wird von dem FreeBSD-basierten Betriebssystem QES angetrieben (Bild: Qnap Systems)Der NAS-Spezialist Qnap Systems klettert die Enterprise-Storage-Lösungs-Nahrungskette weiter nach oben. Mit dem ES1640dc wird ein ZFS-basierendes (Zettabyte File-System) NAS-System vorgestellt, das Qnap erstmals für den Hochverfügbarkeitsmarkt positioniert. Das NAS war als Demo erstmals kürzlich auf der CeBIT zu sehen.

Mit zwei Intel-Xeon-E5-2400-v2-Prozessoren, dualen Aktiv-Controllern und vollständiger Unterstützung für Virtualisierungsumgebungen ausgestattet, sieht sich Qnap nun gerüstet für den erstklassigen Unternehmensspeichermarkt. Es ist auch das erste NAS aus dem Hause Qnap, das OpenStack-fähig ist.

Features des FreeBSD-basierten Betriebssystems QES

Konfigurationsbeispiel für Hochverfügbarkeit mit dem NAS ES1640dc (Bild: Qnap Systems)Konfigurationsbeispiel für Hochverfügbarkeit mit dem NAS ES1640dc (Bild: Qnap Systems)Das Unternehmens-NAS verfügt über das neue FreeBSD-basierte Betriebssystem QES, mit dem sich Unternehmen eine VDI-Plattform (Virtual Desktop Infrastructure) einrichten können. Darüber hinaus ermöglicht QES spezielle Funktionen für Unternehmen – darunter flexible Speicherpools und vereinfachte Verwaltung, hochleistungsfähiger SSD-Cache, nahezu unbegrenzte Snapshots sowie SnapSync, blockbasierte Datendeduplizierung, Inline-Komprimierung und Thin-Provisioning mit Rückforderung für optimierte Nutzung im VM-Speicher.

Weiterhin unterstützt QES iSCSI-Cinder-Node-Treiber und bietet virtuellen Maschinen Speicherplatz auf Blockebene. Es beschleunigt laut Qnap den Einsatz virtueller Maschinen, verbessert die VM-Image-Zugriffseffizienz durch iSCSI und soll sich einfacher in kommerzielle Cloud-Speicherplattformen integrieren lassen.

NAS unterstützt Virtualisierungsumgebungen von Vmware und Microsoft

Die Prozessoren des Rackmount-NAS werden von 32 GByte RAM unterstützt. Darüber hinaus ist das NAS mit batteriegeschütztem DRAM-Schreib-Cache sowie dualen 10-GbE-Ports, optionaler 40-GbE-Netzwerkkarte und redundanten Netzteilen ausgestattet.

Das ES1640dc ist zertifiziert für VMware vSphere 6.0 und kompatibel mit dem Hypervisor Microsoft Hyper-V; damit werden die beiden bekanntesten Virtualisierungsumgebungen unterstützt. Darüber hinaus unterstützt das NAS Vmware VAAI und Microsoft ODX – Nutzer profitieren in diesem Fall von gesteigerter Leistung durch verringerte Server-Belastung für ESXi-Server und Hyper-V. Zur leichteren Bedienung und Verwaltung in Virtualisierungsanwendungen unterstützt das ES1640dc außerdem Qnaps vSphere-Client-Plug-in und Web-Plug-in sowie SMI-S-Provider. NAS

Bestückbar ist das NAS mit 16 3,5-Zoll- bzw. 2,5-Zoll-Festplatten. Zudem gibt es die JBOD-Erweiterungsgehäuse EJ1600. Auch beim Preis sieht man, dass Qnap in höhere Sphären aufrücken will: Für das ES1640dc wird ein Nettopreis von 9099 Euro angegeben. Die JBOD-Einheit EJ1600 ist ab 3299 Euro netto erhältlich. Die Neuheit soll ab sofort verfügbar sein.

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