07.11.2016 (eh)
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Pure Storage und Cisco kooperieren noch enger bei »FlashStack«

  • Inhalt dieses Artikels
  • »FlashStack« für Enterprise-VDI und Oracle 12c
  • »FlashStack« auch für Microsoft, SAP, Citrix und Nvidia
  • Anwender Lifescript baut zweites Datacenter auf Basis von »FlashStack«

»FlashStack«-Komplettlösungen fürs neue Datacenter (Bild: Pure Storage)»FlashStack«-Komplettlösungen fürs neue Datacenter (Bild: Pure Storage)Während sich Rechenzentren von Kostenstellen zu Innovationszentren entwickeln, nimmt auch die Komplexität zu, da immer mehr Standorte und Anbieter unterstützt werden müssen. Vorkonfigurierte Komplettlösungen für bestimmte Workloads werden deshalb zunehmend nachgefragt. In diesem neuen Umfeld konnten sich die »FlashStack«-Converged-Infrastructure-Lösungen, eine Gemeinschaftsentwicklung von Pure Storage und Cisco, als Konsolidierungsplattform für unterschiedliche IT-Workloads ziemlich gut durchsetzen.

Jetzt erweitern die beiden Unternehmen die Flashstack-Familie für weitere Datenbanken und Enterprise-VDI. Im Rahmen der Ankündigung wird auch ein erweitertes Service-Angebot aus einer Hand (One-Call-Support) vorgestellt, ebenso ein erweitertes Channel-Programm, um Vertriebspartner die Implementierung, Erweiterung und Wartung von Flashstack-Lösungen zu vereinfachen.

»FlashStack« für Enterprise-VDI und Oracle 12c

Die modular aufgebaute, skalierbare Flashstack-Lösung umfasst Cisco-UCS-Server sowie »FlashArray//m«-All-Flash-Storage-Systeme von Pure Storage sowie geschäftskritische Anwendungen. In größeren Konfigurationen kann sie auch Cisco-Nexus- und/oder -MDS-Series-Switches beinhalten. Kürzlich wurde bereits »FlashStack Mini« vorgestellt, diese Lösung umfasst das neue »FlashArray//m10« sowie die Rechen- und Fabric-Interconnect-Hardware des Cisco-UCS-Mini-Systems und die Virtualisierungssoftware von VMware oder Microsoft.

Pure Storage und Cisco haben gemeinsam jetzt Flashstack mit »VMware Horizon View« für Enterprise-VDI-Implementierungen mit bis zu 5.000 Arbeitsplätzen entwickelt. Ebenfalls neue ist ein Flashstack-Lösung für Oracle 12c (12.1.0.2) und Real-Application-Cluster (RAC) – getestet in Varianten mit vier und acht Knoten.

»FlashStack« auch für Microsoft, SAP, Citrix und Nvidia

Neben Flashstack für Enterprise-VDI und für Oracle hat Pure für wichtige Workloads im Rechenzentrum eine Reihe weiterer Flashstack-Lösungen eingeführt, darunter Microsoft SQL Server, Microsoft Exchange, SAP ERP, SAP HANA, SAP Lumira, VMware vSphere, Citrix XenDesktop, Nvidia vGPU für grafikintensive VDI und vieles mehr. Zu den Kunden von Flashstack zählen Cloud-Service-Provider, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Behörden und führende Anbieter von Finanzdienstleistungen. Sie alle haben zur Umstellung auf eine All-Flash-Infrastruktur FlashStack implementiert.

Kunden von Flashstack können jetzt von einem One-Call-Support profitieren. Probleme in Datacenter behebt in diesem Fall der »Cisco Solution Support for Critical Infrastructure«. Mit diesem Programm werden IT-Ressourcen entlastet, die dann für strategisch wichtigere Geschäftspotenziale eingesetzt werden können. Der Cisco-Support bietet Kunden die Möglichkeit, für diese flexible All-Flash-Lösung einen einzigen Service für den Support von Hardware und Software zu erwerben. Das Cisco-Solution-Support-Team liefert bei Lösungen von mehreren Anbietern das entsprechende Lösungs-Know-how und die Verantwortlichkeit für eine zentralisierte Problemverwaltung und -behebung für Cisco-Produkte und Produkte von Technologiepartnern.

Anwender Lifescript baut zweites Datacenter auf Basis von »FlashStack«

Begeistert von Flashstack zeigt sich Jack Hogan, CTO des Medienunternehmens Lifescript: »Flashstack von Cisco und Pure ist die innovative Technologie, die wir benötigen, um unser gesamtes Rechenzentrum zu transformieren. Nachdem wir in unserem ersten Rechenzentrum eine Senkung der Latenzzeit um das 12-Fache, eine Reduzierung des Platzbedarfs im Rechenzentrum um 60 Prozent und eine Datenreduktion von 3,5:1 erzielen konnten, haben wir beschlossen, diese Lösung auch in unserem zweiten Datacenter zu implementieren.« Das neue Rechenzentrum des Unternehmens auf Basis von Flashstack sei innerhalb einer Woche einsatzbereit gewesen. Dabei seien die Zusammenführungskosten pro Jahr um 100.000 US-Dollar und die Latenzzeiten um bis zu 95 Prozent gesenkt worden.

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