25.10.2016 (eh)
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Pure Storage bringt mit »FlashArray//m10« neue Einstiegslösung

  • Inhalt dieses Artikels
  • All-Flash-Array verwalten mit Smartphone-Apps
  • Converged-Infrastructure-Lösung »FlashStack Mini« vorgestellt
  • All-Flash-Arrays ersetzen zunehmend veraltete Storage-Lösungen

Die etablierte FlashArray//m-All-Flash-Familie erhält Zuwachs am unteren Ende (Bild: Pure Storage)Die etablierte FlashArray//m-All-Flash-Familie erhält Zuwachs am unteren Ende (Bild: Pure Storage)Mit dem »FlashArray//m10« stellt Pure Storage eine neue All-Flash-Einstiegslösung vor. Im Prinzip ist das neue System eine Ablösung der bisherigen Einsteigerlösung »FA-400 Serie«, auch wenn FA-400 noch auf der Pure-Storage-Homepage aktiv vermarktet wird. Der Neuzugang rundet die etablierte FlashArray//m-Familie nach unten ab. Die FlashArray//m-Storage-Lösungen ist für mittelständische IT-Umgebungen konzipiert, die aber auch großen Unternehmen einen Einstieg in die Umstellung wichtiger Geschäftsanwendungen auf Flash ermöglicht.

Das FlashArray//m10 bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) eine Storage-Lösung, die vom Leistungs- und Feature-Umfang bisher nur großen Konzernen vorbehalten war. Mit dem FlashArray//m10 können KMUs ihre geschäftskritischen Anwendungen beschleunigen, alle Abläufe virtualisieren und eine private All-Flash-Cloud implementieren. Der Einstiegspreis liegt unter 50.000 US-Dollar, inklusive Support für ein Jahr. Und damit, so argumentiert Güner Aksoy, Sales Director Central Europe bei Pure Storage, »können es sich auch kleinere Unternehmen leisten, komplett auf All-Flash-Lösungen umzusteigen«.

Das Gerät verfügt je nach Ausbau über eine Rohkapazität von 5 bis 10 TByte; da Pure Storage mit einer Deduplizierungsrate von bis zu 3:1 kalkuliert, wird somit eine effektive Kapazität von bis zu 25 TByte soll angegeben. In dem 3U-Gehäuse stecken zwei redundante Controller mit Intel-Xeon-Prozessoren. »Das System«, so betont Aksoy, »läuft auch noch mit einem Controller ohne Geschwindigkeitseinbußen, daher ist es möglich, die Controller auch bei laufendem Betrieb zu wechseln.«

All-Flash-Array verwalten mit Smartphone-Apps

Flash-System-Verwaltung einfach: neue »Pure1«-Management-App für Android und iOS (Bild: Pure Storage)Flash-System-Verwaltung einfach: neue »Pure1«-Management-App für Android und iOS (Bild: Pure Storage)Eingebaut sind 12-Gbit/s-SAS-SSDs, die zusätzlich durch über NVMe angebundene NV-RAM-Module als Cache unterstützt werden. Die Leistung des Storage-Systems wird mit bis zu 100.000 32-K-IOPS angegeben, wobei die durchschnittliche Latenz bei unter einer Millisekunde liegen soll.

Wie bei einer durchgehenden Modellfamilie üblich, kann das FlashArray//m10 mit dem Unternehmenswachstum angepasst und auf die größeren Modelle //m20, //m50 oder //m70 aufgerüstet werden. Alle Flash-Arrays nutzen das »Evergreen Storage«-Modell von Pure Storage, das Upgrades ohne Unterbrechung oder Datenmigration ermöglicht und die Investitionen langfristig schützt. Evergreen-Storage sorgt dafür, dass Unternehmen nur einmal in eine Storage-Lösung investieren – nicht immer wieder aufs Neue.

Weitere Neuheit ist, dass sich das System noch einfacher als bisher bedienen lassen soll. Das dazugehörige Handbuch passe auf zwei Seiten einer Visitenkarte. Dazu gehört die SaaS-basierte Managementsoftware »Pure1«, und die neue mobile »Pure1«-App, die für Android und iOS verfügbar ist. »Mit den neuen Management-Apps fürs Smartphone wird die Verwaltung der Storage-Lösung denkbar einfach«, verspricht Aksoy.

Converged-Infrastructure-Lösung »FlashStack Mini« vorgestellt

Parallel zum FlashArray//m10 stellt Pure Storage mit dem »FlashStack Mini« auch eine neue Converged-Infrastructure-Lösung auf Basis des neuen All-Flash-Systems vor. Diese neue Lösung kombiniert das neue FlashArray//m10 mit UCS-Servern und Netzwerkkomponenten von Cisco sowie Virtualisierungssoftware von VMware oder Microsoft. Somit werden laut Pure Storage marktführende Funktionen für Unternehmen in einer erschwinglichen Converged-Infrastructure-Lösung geboten, die einfach bereitgestellt werden kann und die Konsolidierung der IT in nur 9U ermöglicht.

Durch die Kombination des FlashStack Mini und dem Microsoft-Hypervisor Hyper-V können Microsoft-Anwendungen für eine On-Premise-Cloud konsolidiert werden, die zu 100 Prozent virtualisiert ist und zu 100 Prozent All-Flash unterstützt. Also sozusagen eine All-Flash-Cloud, die unter den Schreibtisch passt. Wird FlashStack Mini mit »VMware Horizon View« kombiniert, ergibt sich eine VDI-Einsteiger-Lösung, die durch All-Flash-Technologie bis zu 1.200 virtuelle Desktops unterstützt.

All-Flash-Arrays ersetzen zunehmend veraltete Storage-Lösungen

FlashArray//m10 und FlashStack Mini sind ab sofort in einer Grundkonfiguration verfügbar Die Flashstack-Mini-Lösungen sind für unter 100.000 US-Dollar bei autorisierten Partnern von Pure Storage erhältlich.

»Immer mehr Unternehmen ziehen ein All-Flash-Array in Betracht, wenn es darum geht, die veralteten Storage-Lösungen zu ersetzen«, erklärt Eric Burgener, Research Director Storage beim Marktforschungsunternehmen IDC. »Systeme wie das Pure Storage FlashArray//m10 mit ihrem günstigen Einstiegspreis erleichtern Unternehmen den Einstieg in die All-Flash-Technologie. Damit lassen sich Leistung und Kapazität unterbrechungsfrei erweitern, um zusätzliche Workloads auf ein und derselben Plattform über die Zeit bequem zu konsolidieren.«

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