01.11.2016 (eh)
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OpenStack wird Basis der Open Telekom Cloud

  • Inhalt dieses Artikels
  • Open Telekom Cloud mit den OpenStack-Modulen Nova, Cinder, Glance, Neutron und Keystone
  • Telekom erkennt steigende Nachfrage nach OpenStack

»Open Telekom Cloud« wird in Deutschland bei T-Systems gehostet (Bild: Deutsche Telekom)»Open Telekom Cloud« wird in Deutschland bei T-Systems gehostet (Bild: Deutsche Telekom)Die Deutsche Telekom schwenkt auf die Open-Source-Cloud-Plattform OpenStack ein. Wie die Telekom ankündigte, wird die »Open Telekom Cloud« demnächst Unternehmen Infrastructure-as-a-Service (IaaS) auf Basis von OpenStack zur Verfügung stellen. Alle IaaS-Kernfunktionen wie Storage, Computing und Networking werden von OpenStack-Modulen geliefert.

Die Telekom betont, dass keine Gefahr eines Vendor-Lockin besteht. Denn Unternehmen, die bereits IaaS-Ressourcen aus einer anderen Cloud beziehen, können dank OpenStack mit der »Cloud Container Engine« (CCE) per Knopfdruck binnen weniger Minuten in die Open Telekom Cloud umziehen – und angeblich natürlich auch zurück. Die anbieterunabhängige OpenStack-Architektur mit ihren offenen Programmierschnittstellen (API) sichere Nutzern die Freiheit, jederzeit ihren Cloud-Anbieter zu wechseln.

Open Telekom Cloud mit den OpenStack-Modulen Nova, Cinder, Glance, Neutron und Keystone

Nach dem Umzug von virtuellen Maschinen in eine andere Cloud-Umgebung können Unternehmen die gleichen OpenStack-Module und APIs wie zuvor anwenden. Mithilfe der CCE sollen sich bis zu 500 Cluster aus virtuellen Maschinen mit jeweils maximal 15 Computer-Knoten auf eine andere Plattform verschieben lassen.

Zu den OpenStack-Modulen gehören unter anderem »Nova« (Elastic Cloud Server), »Cinder« (Elastic Volume und Backup Service), »Glance« (Image Management Service), »Neutron« (Virtual Private Cloud) und »Keystone« (Identity and Access Management). Hinzu kommen Verwaltungsmodule, beispielsweise zu Abrechnungszwecken. Darüber hinaus stellt die Telekom Tools für das Management der OpenStack-Module bereit.

Telekom erkennt steigende Nachfrage nach OpenStack

Die offene OpenStack-Architektur wird von einer der weltweit größten IT-Communities, der OpenStack Foundation, beständig weiterentwickelt. Daran beteiligt sind auch große IT-Unternehmen wie die Deutsche Telekom. »Die Telekom hat sich bewusst dafür entschieden, auf OpenStack zu setzen, da wir bei unseren Kunden eine steigende Nachfrage nach dieser offenen, zukunftsgerichteten Plattform sehen«, betont Frank Strecker, verantwortlich für das Cloud-Geschäft im Konzern Deutsche Telekom. »OpenStack ist daher eine optimale Plattform für den Ausbau von Ökosystemen zwischen Kunden, Partnern und dem Enduser, um gemeinsam Geschäftsmodelle zu entwickeln.«

Die Deutsche Telekom war auch letzte Woche Sponsor auf dem »OpenStack Summit 2016« in Barcelona. Sprecher verwiesen darauf, dass OpenStack inzwischen auch Teil des Ausbildungsprogramms bei der Telekom. In Barcelona präsentierte der Nachwuchs (»Cloudkindergarten«) die »Telekom Small Business Cloud RefCard«, eine Wissenssammlung zu OpenStack für Partner und Kunden.

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