20.07.2016 (eh)
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Open-E stattet »JovianDSS« jetzt mit konsistenten Snapshots aus

»JovianDSS« erhält das Update 15 mit dem Haupt-Feature konsistente Snapshots (Bild: Open-E)»JovianDSS« erhält das Update 15 mit dem Haupt-Feature konsistente Snapshots (Bild: Open-E)Das Münchner Softwarehaus Open-E bringt das sogenannten »Update 15« ihrer ZFS-basierten Storage-Software »JovianDSS«. Dies beinhaltet unter anderem konsistente Snapshots für Off-site-Datenschutz und Highspeed-Wiederherstellung. Die ZFS- und Linux-basierte Software wurde für Software-defined-Storage-Umgebungen entwickelt.

Das Off-site-Datenschutz-Feature wurde kürzlich in die Software eingebunden, und vereinfacht laut Open-E die Planung einer Unternehmensstrategie für Backup, Archivierung und Disaster-Recovery. Es soll asynchrone Replikation zu lokalen und entfernten Standorten ermöglichen, damit geschäftskritische Daten bei einem schwerwiegenden Ausfall so schnell und unkompliziert wie möglich wieder hergestellt werden können. Die Funktion werde über das Command-Line-Interface (CLI) der Software verwaltet und erfordere keinen zusätzlichen Backup Agent.

Open-E betont, dass mit dem neuen Feature konsistente Snapshots erstellt und Snapshot-Deltas asynchron zu lokalen oder entfernten Standordern repliziert werden können. Außerdem können die Replikations-Tasks für sichere Archivierung nach individuellen Anforderungen eingerichtet werden. Verschlüsselung erhöhe die Sicherheit zusätzlich, während gepufferte Datenreplikation die Effizienz von Storage-Umgebungen mit Open-E JovianDSS weiter verbessere.

Update für »JovianDSS« reduziert sowohl Recovery-Point-Objective (RPO) als auch Recovery-Time-Objective (RTO)

Das neue Feature verhindert nach Meinung von Open-E Datenverlust effektiv und verringere die Wiederherstellungszeit mit Highspeed-Datenwiederherstellung. Dabei würden sowohl die Recovery-Point-Objective (RPO) als auch die Recovery-Time-Objective (RTO) in jeder Backup-Strategie reduziert. Zudem könne ein applikations-konsistentes Backup (inklusive Datenbanken, Betriebssystemen, virtuellen Maschinen etc.) mit einem Retention-Interval als Disaster-Recovery-Plan für virtualisierte Umgebungen mit VMware erstellt werden. Die Software beinhaltet zudem »VMware vSphere Storage APIs – Array Integration« (VAAI) für Datenbeschleunigung.

»Abgesehen von den verbesserten Storage Management-Features löst dieses Update ein Kernproblem jedes Administrators: eine einfache Möglichkeit für die Wiederherstellung zu haben, damit nach einem Ausfall sofort wieder alles so läuft wie es soll«, erläutert Krzysztof Franek, CEO und President von Open-E. »Deshalb profitieren Unternehmen von einer konsistenten Backup-Lösung mit Open-E JovianDSS – weil sie flexibel ist und den Verlust von Daten, Zeit und Geld verhindert.«

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Kommentare (2)
17.08.2016 - Vera Neumeyer

Natürlich hat Open-E die Funktionalität nicht neu erfunden. Da ZFS die Basis ist, auf der die Open-E JovianDSS Software aufbaut, werden einzelne Features nach und nach im Entwicklungsprozess integriert, sozusagen "freigeschalten". Allein das sollte die Formulierung der Überschrift rüberbringen.

20.07.2016 - bernd.schaub

Die Überschrift gleicht der "Ricola Werbung". Wer hat's erfunden? Nicht Open-E sondern es ist in ZFS vorhanden! Das "jetzt" stimmt auch nicht, diese Funktionalität steckt schon Ewigkeiten in ZFS. Warum also solche Überschriften?


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