21.08.2014 (eh)
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Nexenta NexentaEdge: erster Software-definierter Objektspeicher

  • Inhalt dieses Artikels
  • Object-Storage rückt in den Mittelpunkt
  • Nexentaedge unterstützt für Objektspeicherung optimierte Festplatten wie Seagate Kinetic
  • Megatrends: Internet der Dinge und Big Data

Positionierung von »NexentaEdge« gegenüber anderen Nexenta-Lösung (Bild: Nexenta)Positionierung von »NexentaEdge« gegenüber anderen Nexenta-Lösung (Bild: Nexenta)Mit Nexenta stellt erstmals ein Unternehmen eine Software-definierte Objektspeicherlösung vor. »NexentaEdge 1.0«, so die Bezeichnung der Neuheit, setzt dabei auf zwei Trends auf: Erstens den Trend zu Multi-PByte-Storage-Farmen, und zweitens den Trend zum Object-Storage. Das Produkt soll massiv hochskalieren können – Nexenta proklamiert »Hunderte von PByte«.

Zwar nennt Nexenta mit »NexentaStor« bereits ein hochskalierbares Storage-Betriebssystem ihr eigen, es ist aber eine rein File- und Block-orientierte Lösung. Hier kann Nexentaedge zusätzlich Object-Storage-Fähigkeiten vorweisen. Beide Lösungen sind freilich Software-defined. Nexentastor basiert auf dem File-System ZFS – Nexentaedge ist dagegen vollkommen selbst geschrieben. Freilich mit einer gewissen DNS von ZFS mit drin. Nexentaedge soll sich besonders für OpenStack-Infrastrukturen und Big-Data-Speicher eignen, die Performance, Skalierbarkeit und niedrige Gesamtbetriebskosten erfordern.

Object-Storage rückt in den Mittelpunkt

Nexentaedge helfe Unternehmen dabei, die wachsende Menge unstrukturierter Daten zu speichern und zu verwalten, beispielsweise Filme, medizinische Bilder, Grafiken, Designs und Cloud-Sicherungen/-Archive. Die Lösung versetze Benutzer in die Lage, beliebige Datenmengen in einem einzigen, hochverfügbaren Speicher zu verwalten. Die Gesamtbetriebskosten seien dank Inline-Datendeduplizierung die niedrigsten der Branche. Inline-Deduplizierung bedeutet, dass die Daten nicht erst in voller Menge gespeichert werden und nachträglich dedupliziert werden, sondern bereits während des Speichervorgangs an der Quelle von redundanten Inhalten bereinigt werden.

Objektspeicherung rückt als Option zur Unterstützung neuer Cloud-basierter und Big-Data-Anwendungen verstärkt in den Mittelpunkt. Moderne Objektspeicher überwinden die mit Legacy-Speicherlösungen für Unternehmen verbundenen Einschränkungen. Sie sind speziell darauf ausgelegt, auf extrem kostengünstigen Shared-Nothing-Clusters, also Architekturen ohne einen zentralen Flaschenhals, ausgeführt zu werden. Außerdem werden sämtliche Speicherkapazität als ein einziger Pool zu präsentiert. Zu den Hauptmerkmalen gehört die praktisch unbegrenzte Skalierbarkeit, die leichte Verwaltung und die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Geräte- und Knotenausfällen.

Nexentaedge unterstützt für Objektspeicherung optimierte Festplatten wie Seagate Kinetic

Zu den Merkmalen von Nexentaedge 1.0 gehören unter anderem iSCSI-Block-, Cinder-, Swift- und S3-Objekt-APIs, Untersützung von Scale-out- und Shared-Nothing-Architekturen beliebiger Größe, permanente Echtzeit-Optimierung der Performance und der Kapazitätsauslastung, Netzwerkoptimierung zur Reduzierung des Bandbreitenbedarfs und zur Vermeidung von Überlastung, Funktionen zur Selbst-Reparatur unter Verwendung von kryptografischem Hashing, und Auslastung von x86-Servern unter Ubuntu oder Red Hat Linux entsprechend der Industriestandards.

Mittlerweile gibt es auch die ersten für Scale-out-Objektspeicherung optimierten Festplatten, wie zum Beispiel Seagate »Kinetic«. Nexenta betont, dass ihre Neuheit für diese Festplatten konzipiert und optimiert ist.

Megatrends: Internet der Dinge und Big Data

Tarkan Maner, CEO, NexentaTarkan Maner, CEO, Nexenta»Die Explosion unstrukturierter Daten infolge der Entwicklungen sozialer Netzwerke, mobiler Geräte, dem Internet der Dinge und Big Data lassen sich nur schwer ignorieren«, erklärt Tarkan Maner, CEO von Nexenta. »Weder herkömmliche Storage-Hardware noch neue anwendungsbasierte Systeme wurden dafür entwickelt, Arbeitslasten sowie Datentypen und -mengen dieser Art zu bewältigen. Mittlerweile ist es für Legacy-Anbieter zur Norm geworden, das Problem mit immer mehr Hardware lösen zu wollen. Nexenta liefert das umfassendste Software-defined-Storage-Portfolio für jede beliebige Hardware-Plattform und alle Arten von Protokollen oder Arbeitslasten. Mit der Ankündigung von Nexentaedge erweitern wir unser bahnbrechendes Technologieangebot. Wir stellen jetzt ein hochmodernes Portfolio von Software-defined-Storage-Lösungen für Unternehmen und Cloud-Dienstleister bereit, das extreme Skalierbarkeit, erstklassige Performance und die branchenweit niedrigsten Gesamtbetriebskosten für Block- über Datei- bis hin zu Objektspeicher auf jeder beliebigen Plattform und für jede beliebige Arbeitslast oder Anwendung liefert.«

Die Weltneuheit Nexentaedge wird nächste Woche auf der VMware-Hausemsse »VMworld« im kalifornischen San Franzisko erstmals öffentlich vorgestellt.

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