15.01.2016 (eh)
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Netjapan »ActiveImage Protector 2016« mit neuem Image-Management

  • Inhalt dieses Artikels
  • In nur zwei Minuten eine virtuelle Ersatzmaschine auf Vmware oder Microsoft Hyper-V erstellen
  • Cloud-Backup derzeit auf Amazon S3

Brandneues Dashboard das Backup-Pakets »ActiveImage Protector 2016« (Bild: Netjapan)Brandneues Dashboard das Backup-Pakets »ActiveImage Protector 2016« (Bild: Netjapan)Von der Image-Backup- und Disaster-Recovery-Lösung »ActiveImage Protector« hat NetJapan eine kräftig überarbeitete Version vorgestellt. »ActiveImage Protector 2016« brilliert unter anderem mit einer komplett neuen Benutzeroberfläche, einem zentralisierten Image-Management sowie einer neuen Wiederherstellungsumgebung und Support für Windows 10. Die Lösung ist das Kernprodukt des Softwarehauses. Konzipiert ist sie für Windows- und Linux-Umgebungen, wobei es eine einheitliche Oberfläche für alle Plattformen gibt, was so eine intuitive, plattformübergreifende Anwendung ermöglicht.

Zur neuen Oberfläche gehört nun erstmals ein Dashboard. Dabei orientierten sich Entwickler anscheinend etwas am Dashboard vom »Microsoft Small Business Server«. speicherguide.de konnte sich bei einer Online-Vorstellung des neuen Backup-Pakets jedenfalls davon überzeugen, dass die Darstellung der angelegten Backup-Aufgaben grafisch sehr detailliert erfolgt. Vor allem das das Anlegen und Verwalten von Image-Backup erschien sehr einfach. »Ein Administrator kommt jetzt ohne Mounten an die Image-Backups heran, und kann hier einzelne Dateien herausziehen«, erklärt Martin Widera, Presales Technik bei Netjapan. »Das ist wirklich eine deutliche Vereinfachung.«

In nur zwei Minuten eine virtuelle Ersatzmaschine auf Vmware oder Microsoft Hyper-V erstellen

Der neue »Image Manager« des »ActiveImage Protector 2016« (Bild: Netjapan)Der neue »Image Manager« des »ActiveImage Protector 2016« (Bild: Netjapan)Die neue Version enthält jetzt auch »ImageCenter LE «zur Konfiguration von Backup-Replikation und -Konsolidierung auf on-site- und off-site-Speicherziele, womit Ressourcen maßgeblich eingespart werden dürften. Ebenso inbegriffen ist »ImageBoot«, mithilfe dessen Hilfe Administratoren Backup-Dateien unmittelbar als virtuelle Maschinen starten können. »Die Zeit zwischen Disaster und Recovery verkürzt sich damit drastisch«, betont Widera. Seinen Angaben zufolge soll damit »in nur zwei Minuten« eine virtuelle Ersatzmaschine auf VMware WorkStation, Player/Player Pro und Microsoft Hyper-V zur Verfügung stehen. Eine verbesserte Virtualisierung ermögliche jetzt auch das Anlegen von Zielordnern für VMDK-Dateien auf einem ESXi-Datastore.

Zu den weiteren Features gehört das Erstellen einer Windows PE-basierten oder Linux-basierten Wiederherstellungs-ISO-Datei auf einem CD- oder USB-Medium bzw. erstellen einer Windows-PE-basierten PreBoot-Wiederherstellungsumgebung. Außerdem gibt es eine verbesserte Bare-Metal-Wiederherstellungsumgebung für GPT/EFI-Plattformen. Neu ist auch eine Remote-Steuerung, die Activeimage-Protector-Installationen auf allen, im Netzwerk angelegten Windows- und Linux-Maschinen verwaltet.

Bei der vereinfachten Image-Verwaltung verspricht sich Netjapan vor allem größeren Zuspruch bei kleinere und mittelständischen Unternehmen (KMU). »Die einfache Image-Verwaltung von Image-Ketten wird diese Klientel, die oft wenig Zeit in ihre Backup-Installation investieren können, beeindrucken«, ist sich Widera sicher. Klassische File-Backups werden übrigens nicht unterstützt.

Cloud-Backup derzeit auf Amazon S3

Wenn Anwender von ihren Daten jetzt ein zusätzliches Backup in die Cloud machen wollen, dann ist derzeit eine Anbindung an Amazon S3 standardmäßig vorhanden. Es lässt sich dabei auch der Standort einstellen, also beispielsweise aus Compliance-Gründen das Frankfurter Amazon-Rechenzentrum. Weitere Cloud-Connectoren werden demnächst hinzukommen. Dies hängt laut Widera auch etwas davon ab, was der Kundenwunsch sei.

»Über das Optische hinaus, wurde an dieser Version sichtlich gearbeitet, und sie verspricht wirklich etwas Neues«, freut sich Bernhard Peter vom Netjapan-Fachhändler Motum5 Systemhaus.

Die Netto-Preise erscheinen attraktiv. Die Lösung für Windows Server liegt bei 582 Euro. Virtuelle Umgebungen können für einen Preis von 395 Euro (eine virtuelle Maschine) gesichert werden; Host-Umgebungen mit einer unbegrenzten Anzahl an virtuellen Gästen für 1.580 Euro. Es gibt auch eine Desktop-Edition zur Sicherung von PCs oder Laptops, sie kostet 49 Euro.

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