23.12.2016 (eh)

M-net modernisiert Storage-Landschaft mit Flash-Speicher von HDS

  • Inhalt dieses Artikels
  • Zwei HDS-Flash-Syteme bilden ein hochverfügbares Cluster, ein Festplatten-Array ist für Backup zuständig
  • Vmware-Unterstützung war sehr wichtig

Das Network-Operation-Center (NOC) von M-net zur Kontrolle des Netzes (Bild: M-net)Das Network-Operation-Center (NOC) von M-net zur Kontrolle des Netzes (Bild: M-net)Im Zuge der Neustrukturierung seiner IT tauscht der süddeutsche Telekommunikationsanbieter M-net seine komplette Speicherlandschaft aus, und setzt zukünftig auf Flash-Technologie von HDS (Hitachi Data Systems). Aufgebaut wird eine einheitliche »Unified-Storage-Landschaft« auf Basis der extrem skalierbaren »Hitachi Virtual Storage Platform« (VSP), die zentral über eine einzige Software gesteuert werden kann – völlig unabhängig davon, welche Anwendungen darauf zugreifen.

»Bei Hitachi hat uns neben der leistungsfähigen Storage-Technologie vor allem die vorbildliche Integration aller Komponenten überzeugt«, erklärt Filipe Pinto Correia, Abteilungsleiter IT Betrieb bei M-net. »Es wird schnell deutlich, dass es sich hier um eine gewachsene Infrastruktur handelt, die optimal aufeinander abgestimmt ist.«

Zwei HDS-Flash-Syteme bilden ein hochverfügbares Cluster, ein Festplatten-Array ist für Backup zuständig

M-net wird die Hitachi-VSP-Systeme an drei Standorten einführen. In zwei primären Rechenzentren kommen Geräte vom Typ »VSP G800« zum Einsatz, die zusammen via Clustering ein »Global Active Device« bilden. Dabei werden Daten automatisch gleichzeitig an beiden Orten geschrieben und gelesen, so dass Daten immer unverzüglich an einem zweiten Ort verfügbar sind. Da die auf diese Weise geclusterten und gespiegelten Rechenzentren active-active ausgelegt sind, kann der Zugriff auf Daten immer dort erfolgen, wo die Distanz am geringsten ist – für höchste Performance.

Weiterer Vorteil dieses Architekturansatzes: Wenn auf einer Seite ein Fehler vorkommt, kann automatisch auf die identischen Daten am zweiten Standort zugegriffen werden. Das sorgt für maximale Datenverfügbarkeit. Da die Standorte mit Glasfaserleitungen direkt verbunden sind, ist die Latenz äußerst gering. Zusätzlich erfolgt ein regelmäßiges Backup auf eine »VSP G400« an einem dritten Standort, wo die Daten auf herkömmliche Festplatten geschrieben werden.

Vmware-Unterstützung war sehr wichtig

Ein weiteres Argument für die Hitachi-Lösung sie die durch zahlreiche Zertifizierungen belegte Unterstützung der Virtualisierungstechnologie von VMware gewesen. M-net hat seine IT-Infrastruktur komplett virtualisiert, aktuell sind dort 700 Virtual Machines (VMs) im Einsatz, nach der laufenden Neustrukturierung der Infrastruktur werden noch einmal 400 hinzukommen.

»Die Anforderungen an die Speicher-Performance sind bei uns enorm«, erläutert Correia. »Im Vergleich zu einem gestaffelten (tiered) Speichermodell mit Festplatten und Flash war der Kostenunterschied so gering, dass wir uns entschieden haben, bei den Produktionssystemen komplett auf schnellen Flash-Speicher zu setzen. Mit Hitachi sehen wir uns aktuell und langfristig auf der sicheren Seite.«

Seit 1996 versorgt M-net weite Teile Bayerns, den Großraum Ulm sowie den hessischen Landkreis Main-Kinzig mit Kommunikationstechnologie. Und bietet dabei alles aus einer Hand: von Telefon und Mobilfunk über Vernetzung und Rechenzentrum bis zu Highspeed-Internet. M-net gilt als Vorreiter im Glasfaser-Ausbau, denn gemeinsam mit Infrastrukturpartnern wurden mehrere 100 Millonen Euro in glasfaserbasierte Breitbandnetze investiert. M-net zählt über 380.000 Geschäfts- und Privatkundenanschlüsse und erzielte zuletzt einen jährlichen Umsatz von 218 Millionen Euro.

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