27.03.2014 (ubr)
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Kompaktspeichersystem Drobo in dritter Generation

  • Inhalt dieses Artikels
  • Neue Time-Machine-Funktion
  • Günstiger Einstieg und Loyalitätsprogramm
  • Neuer Marktanlauf
»Drobo Gen3« von Data Connected
»Drobo Gen3« von Data Connected
Die Firma Data Connected präsentiert sieben Jahre nach Einführung seines kompakten Direct Attached Storage den »Drobo Gen3«. Dieser bietet nach wie vor Platz für vier SATA-Festplatten jeglicher Kapazität und erlaubt beliebige Mischkonfigurationen dank »BeyondRAID« sowie eine rasche Speicherplatzerweiterung auf 24 TByte. Letzteres natürlich nur, wenn der Anwender den Geldbeutel für die neuen 6-TByte-Platten hat. Das bereits aus früheren Drobo-Versionen bekannte BeyondRAID sorgt für automatische Datensicherung ohne manuelles Zutun sowie für den einfachen Austausch von Platten.

Ausgestattet mit einem Marvel-Prozessor und einem 3.0-USB-Anschluss ist der aktuelle Drobo schneller und erlaubt ebenso zügigere Wiederherstellungsprozesse – bis zu viermal schneller laut Hersteller. Zusätzlich zum RAID-Schutz sorgt ein Batterie-Backup für Ausfallsicherheit, ein Feature, das in dieser Preisklasse sonst nicht zu finden ist. Mittels Single oder Dual Drive Redundancy kann auch ein Ausfall von bis zu drei Festplatten kompensiert werden – ebenso eine Funktion, die bei ähnlichen Angeboten für kleine Büros oder Heimanwender fehlt. Wie es um den Gesundheitszustand des Drobo steht, kann wie auch schon bei den Vorgängern an den an eine Ampel angelegten LEDs erkannt werden.

Neue Time-Machine-Funktion

»Time Machine« von Apple nimmt die gesamte Kapazität eines externen Speichersystems in Anspruch, ohne die Möglichkeit, spezifische Kapazitätsgrenzen festzulegen. Drobo launcht mit der neuen Version eine integrierte Funktion, mit der Benutzer Time-Machine-Backups unkompliziert eine bestimmte Kapazität zuweisen können.  Das stellt die für die Datenspeicherung maximal verfügbare Kapazität sicher.

Günstiger Einstieg und Loyalitätsprogramm

Der Drobo ist bei deutschen Channel-Partnern oder auch bei Amazon für etwa 350 Euro – ohne HDDs – erhältlich. Die Dollarpreise für Systeme mit Platten liegen bei 600 US-Dollar für vier TByte oder 1.449 US-Dollar für 16 TByte. Die Euro-Preise dürften ähnlich gestaltet sein.

Für die bestehende Drobo-Community, die sich bislang nicht von der ersten oder zweiten Generationen trennen konnten, will der Hersteller den Wechsel mittels eines »Customer Loyalty Program« leichter machen. Für sie kostet der Drobo dann nur 299 US-Dollar und kommt mit der vollständigen Garantie.

»Mit der neuen Generation des meistverkauften Drobo-Systems bieten wir unseren Kunden nicht nur die gewohnte Benutzerfreundlichkeit, sondern liefern den Anwendern der vorherigen zwei Generationen zudem Mehrwert in Form von Investitionsschutz«, erklärte Joe Disher, Senior Director of Product Marketing bei Drobo. »Kein anderes Produkt auf dem Markt bietet die Möglichkeit, nicht nur die Laufwerkskapazität dynamisch zu erhöhen, sondern außerdem Laufwerke unkompliziert und ohne Stillstandzeit aus einem bestehenden System zu entfernen und in ein neueres, schnelleres Modell einzusetzen.«

Neuer Marktanlauf

Um Drobo war es in den letzten zwei Jahren etwas still geworden. Das Unternehmen hat allerdings seit Ende letzten Jahres wieder an Fahrt aufgenommen. Die Firma selbst spricht von 300.000 bisher ausgelieferten Einheiten und möchte hier mit der dritten Generation des DAS sowie mit einem erweiterten Portfolio seiner Produkte anknüpfen. Hierzu versprach Joe Disher weitere Produktneuheiten im Laufe des Jahres. Die Redaktion speicherguide.de ist gespannt auf die neuen Entwicklungen, hat sich doch der Drobo der ersten Generation bereits im Langzeittest bewährt.


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