27.03.2015 (eh)
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Idee: Soll »World Backup Day« zum »World Restore Day« werden?

  • Inhalt dieses Artikels
  • Aufwändiges Restore konterkariert Grundidee des Backup
  • Backup nur so gut wie sein unsicherster Nutzer

Kornelius Brunner, Head of Product Management, TeamviewerKornelius Brunner, Head of Product Management, TeamviewerIn wenigen Tagen, am 31. März, steht wieder der »World Backup Day« an. Anwender sollen dadurch wieder daran erinnert werden, dass Datenschutz eminent wichtig ist. Denn fast jeder dritte Nutzer hat noch nie ein Backup vorgenommen, mobile Geräte werden beinahe schon im Minutentakt gestohlen, und einer von zehn Computern pro Monat wird mit Viren infiziert: Datenverlust droht in vielfältiger Weise. Und dennoch fordert das Göppinger Software-Anbieters TeamViewer, ein bekannter Spezialist für die Fernwartung und Online-Meetings, einen Fokuswechsel.

Die World-Backup-Day-Initiative sei richtig und wichtig, sagt Kornelius Brunner, Head of Product Management von Teamviewer: »Ein Backup allein kann im Krisenfall jedoch komplett nutzlos sein, wenn das Wiederherstellen der Daten misslingt.«

Aufwändiges Restore konterkariert Grundidee des Backup

Denn wer Stunden oder Tage für die Wiederherstellung seiner Daten benötigt, verliert im besten Fall Zeit, im schlimmsten Fall aber Aufträge und verprellt seine Kontakte. Eine Datenwiederherstellung muss daher möglichst schnell und leicht zu handhaben sein, egal ob sie über eine externe Festplatte oder ein modernes Online-Backup-Programm wie »airbackup« erfolgt.

Das gilt laut Brunner insbesondere auch für weniger IT-versierte Nutzer: »Ist der Restore zu aufwendig, konterkariert er die Grundidee des Backups.« Dieses Bewusstsein müsse bei den Benutzern ankommen. Anwender sollten sich deshalb nicht mit der vermeintlichen Sicherheit eines Backups zufriedengeben, sondern den Restore- bzw. Recovery-Fall prüfen, ob und wie schnell sie ihre Daten wiederbekommen können. Deshalb macht sich Brunner für die Umbenennung des World Backup Day in »World Restore Day« stark.

Backup nur so gut wie sein unsicherster Nutzer

Neben der einfachen Handhabung sei auch die Flexibilität des Backups ein Erfolgskriterium. Der Nutzer muss seine Daten an genau dem Speicherort wiederherstellen können, an dem er die Daten benötigt und ablegen will. Auch eine Suchfunktion sollte das Backup unterstützen.

»Die Probe des Restore ist wichtig, um im Ernstfall schnell und effizient reagieren zu können. Denn jedes Backup ist nur so gut wie sein unsicherster Nutzer«, betont Brunner. »Mit regelmäßiger Datensicherung und Routine bei der Wiederherstellung kann man sich jedoch wirksam vor äußerst unangenehmen Folgen im Zusammenhang mit Datenverlust schützen.«

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