28.07.2016 (eh)

IBM setzt bei Einstiegs-Flash-System »DeepFlash 150« auf Sandisk

  • Inhalt dieses Artikels
  • 3U hohes »DeepFlash 150«-All-Flash-Array kommt auf maximal 512 TByte
  • Das komplette All-Flash-Angebot von IBM

Vor allem Big-Data-Workloads sollen durch die schnelle, Flash-basierte Performance des »DeepFlash 150«-Systems profitieren. (Bild: IBM)Vor allem Big-Data-Workloads sollen durch die schnelle, Flash-basierte Performance des »DeepFlash 150«-Systems profitieren. (Bild: IBM)Obwohl das All-Flash-Speicher-Portfolio von IBM nicht gerade klein ist – es geht noch etwas am unteren Ende. Und so bringt jetzt IBM die neue Einstiegslösung »DeepFlash 150«. Das Speichersystem wurde speziell für Speicheranwendungsfälle mit hohen Leistungsanforderungen bei sehr limitierten Budgets entwickelt. Das All-Flash-Array entspringt einer Kooperation mit der WD-Tochter SanDisk und derem »InfiniFlash«-System, die vergangenen März angekündigt wurde.

Die Nachfrage am unteren Ende ist anscheinend so hoch, dass es IBM nicht schaffte, mit einer Eigenentwicklung die entsprechenden Preispunkte zu treffen. Im Einstiegssegment gehen die meisten All-Flash-Anbieter mit Preisen von um die 1 US-Dollar/GByte hausieren - -und das ließ sich nun eben nur mit einer OEM-Version der Sandisk-Entwicklung schaffen. IBM ist sich sicher, dass man sogar bei 1 US-Dollar/GByte landen kann.

3U hohes »DeepFlash 150«-All-Flash-Array kommt auf maximal 512 TByte

Von Tape bis Flash: Spectrum-Storage-Software ermöglicht auch Speicherlandschaften in Exabyte-Größe (Bild: IBM)Von Tape bis Flash: Spectrum-Storage-Software ermöglicht auch Speicherlandschaften in Exabyte-Größe (Bild: IBM)Das 3U hohe DeepFlash 150 unterstützt bis zu 64 separate 8-TByte-Flash-Module pro Rack-Einheit. Seitens IBM stehen ab sofort die drei Standard-Konfigurationen 128, 256 und 512 TByte zur Verfügung. Mehrere dieser Systeme können in einem Standard-Rack installiert werden, so dass sich eine Maximalausbaustufe von rund 7 PByte All-Flash-Speicher-Kapazität ergibt.

Insbesondere in Verbindung mit einer »IBM Spectrum Scale«-Software soll sich das neue Speichersystem hervorragend zur Beschleunigung von Big-Data-Workloads eignen. Vor allem zur Beschleunigung von sehr großen Datensätzen, die etwa im Bereich von Social- und Mobile-Anwendungen vorkommen können. Aber generell kann laut IBM fast jede andere Workload, bei der eine geringe Wartezeit und ein hoher Daten-Durchsatz benötigt wird, damit unterstützt werden. Das Speichersystem eigne sich idealerweise für neue Workloads, bei denen die Skalierbarkeit und der Preis im Vordergrund stehen. Generell lassen sich mit der Spectrum-Storage-Software auch Speicherlandschaften in Exabyte-Größe betreiben, argumentiert IBM.

Das komplette All-Flash-Angebot von IBM

Neben dem neuen System hat IBM für Organisationen, die Großrechnersysteme zur Verwaltung ihrer Geschäftsdaten nutzen, das DS8888-All-Flash-Array im Programm. Sollen verschiedenartige Datentypen eingesetzt, die Lebensdauer veralteter Speichersysteme verlängert und sehr schnelle Flashspeicher in einer Lösung angewendet werden, dürfte das »IBM FlashSystem V9000« die richtige Wahl sein. Durch seine Speicher-Virtualisierungseigenschaften lässt sich das Speichersystem sehr gut in bestehende Landschaften integrieren.

Mit der »IBM FlashSystem A9000«-Familie können Organisationen dagegen einfach und effektiv Hybrid-Clouds unterstützen. Die Flashspeicher »IBM Storwize V7000F« und V5000F bieten ebenfalls sehr günstige Einstiegsmöglichkeiten für kleine IT-Shops und Mittelständler, bei denen diese Lösungen mitwachsen können.

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