17.02.2020 (kfr)
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IBM Flashsystem-Serie: Storage für hybride Multi-Clouds

  • Inhalt dieses Artikels
  • Flashsystem 5000: Hybrider Flash-Einstieg
  • Flashsystem 7200: NVMe-Storage der Midrange-Klasse
  • Flashsystem 9200: High-End-Storage mit bis zu 18 Mio. IOPS

Mit vier Neuvorstellungen erneuert IBM sein komplettes Flash-Array-Portfolio. Die neuen Produkte basieren auf IBMs Spectrum Virtualize-Software und enthalten zudem das Analyse- und Management-Tool Storage Insights. Der Hersteller versucht damit die vielen unterschiedlichen Anforderungen an die Speicherunginfrastruktur seiner Kunden zu adressieren.

»Selbst verschiedene Anwendungen innerhalb eines Unternehmens können unterschiedliche Anforderungen wie Einstiegspunkt, Leistung, Skalierbarkeit, Datendienste, Funktionalität und Verfügbarkeit haben«, meint Eric Herzog, Vice President, Product Marketing and Management bei IBM Storage Systems. »Speicheranbieter haben traditionell mit einzigartigen Speicherplattformen reagiert, um diese unterschiedlichen Anforderungen zu erfüllen.« Doch damit wachse auch die Komplexität, da in der Regel auch nicht nur ein Anbieter zum Einsatz komme. Dies führt in der Praxis zu einer unterschiedlichen Verwaltung und Fehlerbehebung, zu verschiedenen APIs und Automatisierung und letztendlich zu keinem einheitlichen Weg.

Hier will IBM für eine Vereinheitlichung sorgen, wobei Herzog vor allem den Weg in die hybride Multi-Cloud hervorhebt: »Wir verfolgen einen völlig anderen Ansatz, indem wir unsere Flashsystem-Familie radikal vereinfachen. Eine einzige Plattform zur Vereinfachung der Speicherinfrastruktur, zur Reduzierung der Komplexität und zur Senkung der Kosten.«

Die Preise für die neue Flashsystem-Produktlinie beginnen bei etwa 16.000 US-Dollar und können, laut IBM, bis zu 340.000 US-Dollar erreichen.

Flashsystem 5000: Hybrider Flash-Einstieg

Den Einstieg bildet die FlashSystem 5000-Familie, mit dem Hybridmodellen 5010, 5030 und 5100, die gleichzeitig die bisherige Storwize 5000-Serie ersetzen. Das 5100-System lässt sich mit IBMs FlashCore-Module (FCMs) mit bis zu komprimierten 38,4 TByte bestücken sowie mit NVMe-SSDs von 800 GByte bis 15,36 TByte. Der Hersteller verspricht bis zu 900.000 IOPS, eine Latency von unter 70μs und eine maximale Bandbreite von 15 GByte/s. Als Schnittstelle werden 10 und 25 GbE (iSCSI, iWARP, RoCE) unterstützt sowie Fibre-Channel (16 und 32 Gbps).

IBM »FlashSystem 5100«IBM »FlashSystem 5100«


Flashsystem 7200: NVMe-Storage der Midrange-Klasse

Die FlashSystem 7200-Speicher sollen End-to-End-NVMe und hybride Multi-Cloud-Funktionen für mittelgroße Firmenumgebungen vereinen. Das Array unterstützt das Scale-Up mit Erweiterungsgehäusen sowie das Scale-Out mit bis zu 4-Wege-Clustering. Es soll eine 43 Prozent höhere Leistung bieten als die Storwize V7000 Gen3 mit einem Maximum von 9,2 Millionen IOPS und einem 55 Prozent höheren Durchsatz mit maximal 128 GByte/s. IBM verspricht eine Datenverfügbarkeit von 99,9999 Prozent.

Flashsystem 9200: High-End-Storage mit bis zu 18 Mio. IOPS

IBM »FlashSystem 9200«: High-End-Storage mit End-to-End-NVMeIBM »FlashSystem 9200«: High-End-Storage mit End-to-End-NVMeMit dem FlashSystem 9200 adressiert IBM anspruchsvolle Unternehmensanforderungen. Das High-End-Array basiert ebenfalls auf End-to-End-NVMe und soll gegenüber den 9100er Vorgängermodellen über eine 20 prozentige Leistungsverbesserung erreichen. Laut Spezifikation sind bis zu 18 Millionen IOPS möglich sowie eine Bandbreite von 180 GByte/s pro 4-Wege-Cluster. Sowohl das Flashsystem 7200 als auch das 9200 unterstützen außerdem eine Latenzzeit von 70μs.

Hinzukommt die Version FlashSystem 9200R, die vorkonfiguriert und getestet geliefert wird. Es umfasst zwei bis vier Flashsystem-9200-Steuergehäuse und Brocade- oder Cisco-Switches für die Zusammenschaltung von Clustern.


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