30.05.2014 (eh)
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HP-Facility-as-a-Service flexibilisiert Rechenzentrumkapazitäten

  • Inhalt dieses Artikels
  • HP FaaS könnte CFO und CIO versöhnen
  • Kosten des Rechenzentrums im Servicevertrag enthalten

Blick in ein HP-Datacenter (Bild: HP)Für den Betrieb von Rechenzentren gibt es eine Reihe von Hardware-Konzepten. Mit Facility-as-a-Service (FaaS) stellt HP nun ein weiteres Betriebsmodell vor. Es soll vor allem extrem flexible Rechenzentrumskapazitäten bei voller Kontrolle ermöglichen. Unternehmen seien damit in der Lage, ihre IT und Rechenzentrumsfläche entsprechend ihrer Bedürfnisse selbst zu betreiben, ohne ein eigenes Rechenzentrum bauen zu müssen. Es ist damit sozusagen eine Alternative zu einem Rechenzentrumsneubau, zu Colocation oder auch einem Cloud-Rechenzentrum.

Denn wegen der hohen Investitionskosten, die für den Aufbau eines eigenen Rechenzentrums anfallen, entscheiden sich viele Unternehmen dafür, dieses auszulagern. Bei Colocation-Modellen fallen beispielsweise keine Erstinvestitionen an, sondern monatlich festgelegte Raten. Solche Modelle sind allerdings oft unflexibel und erlauben Nutzern wenig Kontrolle.

HP FaaS könnte CFO und CIO versöhnen

Entscheidungsbaum hin zu HP-Facility-as-a-Service (Bild: HP)HP FaaS ist eine kostengünstige Alternative zu einem unternehmenseigenen Rechenzentrum oder Colocation. Fast scheint es so, dass HP damit den CFO und den CIO im Unternehmen versöhnen könnte. Denn durch HPs modularen Ansatz werden die Rechenzentren entsprechend den aktuellen spezifischen Kundenanforderungen hinsichtlich Kapazität, Ausfallsicherheit und Bereitstellung aufgebaut. Sie bieten den gewünschten Umfang zum gewünschten Zeitpunkt. Dafür zahlt der Kunde im Rahmen des Servicevertrags eine monatliche Rate. Er betreibt sein Rechenzentrum selbst und verfügt über alle Vorteile des unternehmensgeführten Modells wie Kontrolle und Sicherheit.

Zusätzlich hat der Kunde die Möglichkeit, das Rechenzentrum nach Bedarf zu skalieren. HP übernimmt die Instandhaltung des Rechenzentrums, sodass ein Unternehmen seine IT-Ressourcen auf Innovationen ausrichten kann, die das Geschäft vorantreiben.

Kosten des Rechenzentrums im Servicevertrag enthalten

Mit HP FaaS dürften Kunden Anfangsinvestitionen in Millionenhöhe einsparen. Die Kosten für den Aufbau eines Rechenzentrums sind im Servicevertrag enthalten, der auf fünf Jahre ausgelegt ist. Hewlett-Packard ist sich sicher, dabei mit seinem modularen Rechenzentrum die genauen Kundenanforderungen hinsichtlich Kapazität und Bereitstellung zu bedienen.

Das HP-Angebot umfasst das »HP Flexible Data Center«, das »HP Performance Optimized Data Center« (POD) sowie weitere modulare Lösungen, um wichtigen Anforderungen hinsichtlich Stellfläche, Leistung, Kosten und Inbetriebnahmezeit gerecht zu werden.

»Früher hatten Unternehmen bei der Wahl der richtigen Sourcing-Strategie für ihr Rechenzentrum zwar einige Optionen. Jedoch hatten alle ihre Nachteile«, sagt Rick Einhorn, Vice President des Bereichs Technology Services Data Center Consulting bei HP. »Heute bietet HP-Facility-as-a-Service Unternehmen und Behörden neue Möglichkeiten: CFOs können die Beträge, die zuvor für Investitionen vorgesehen waren, zur Deckung von Betriebskosten einsetzen. CIOs erhalten ein selbst betriebenes Rechenzentrum, das sich flexibel an das Unternehmenswachstum anpasst.«

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