11.07.2016 (eh)
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Falconstor: Brexit wird viele Datacenter bewegen

  • Inhalt dieses Artikels
  • Brexit ist ein weiteres Kapitel, wie Unternehmen ihre Daten rechtskonform speichern sollen
  • Video-Interview mit Falconstor-Manager Siegfried Betke

Gary Quinn, CEO, Falconstor SoftwareGary Quinn, CEO, Falconstor SoftwareDer Schaden des Brexit kann kurz nach der überraschenden Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, noch nicht in seiner ganzen Tragweite eingeschätzt werden. Die völlig neue Situation eines Ausscheidens eines Mitglieds aus der Union wird viele Auswirkungen auf zahlreichen Ebenen haben, inklusive darauf, wie internationale Unternehmen mit Niederlassungen und Rechenzentren im Vereinigten Königreich ihre Daten speichern.

Regeln der EU über Datenschutz und Datensicherheit werden im Vereinten Königreich wohl nicht mehr gelten. Abkommen wie das neue Privacy-Shield wohl auch nicht. Gleiches gilt wohl für die erst im Mai erlassene »General Data Protection Regulation« oder kurz GDPR, hierzulande eher bekannt als »EU-Datenschutz-Grundverordnung« (EU-DSGVO).

Nebenbei sieht man es auf der anderen Seite des Ärmelkanals, dank des umtriebigen Geheimdienstes GCHQ und seiner groß angelegten Überwachungsmaschine, mit den Rechten auf seine persönlichen Daten nicht so genau. Es ist wohl zu erwarten, dass Unternehmen aus der EU werden ihre Datacenter in großem Umfang von der Insel auf das Festland verlegen und ihre Daten aus dem neuen EU-Ausland migrieren müssen, schlicht um Gesetzvorgaben einzuhalten.

Brexit ist ein weiteres Kapitel, wie Unternehmen ihre Daten rechtskonform speichern sollen

Allein: Wie? Gary Quinn, CEO von FalconStor Software, vertritt die Meinung, dass Unternehmen jetzt eine Lösung benötigen, die endlich alle Daten eines Unternehmens – egal ob physisch, virtuell oder hybrid – unter eine einzelne Verwaltung bringt und damit auch Datenmigrationen einfach und flexibel über Ländergrenzen ermöglichen kann: »Der Brexit fügt der scheinbar endlosen Saga, wie Unternehmen ihre Daten rechtskonform speichern, ein weiteres Kapitel hinzu. Das neue ‚Privacy Shield’-Abkommen zwischen den USA und der EU ist noch nicht in Kraft und Unternehmen mit Rechenzentren in Großbritannien sehen sich einer großen Unsicherheit gegenüber.«

Dies beweist laut Qjuinn vor allem, dass Unternehmen vor allem Flexibilität benötigen, um Daten auch über lange Strecken zwischen physischen Orten hin und her zu bewegen: »Normalerweise ein Vorgang, der die Prozesse empfindlich stören kann. Um Ausfallzeiten zu vermeiden, benötigt man Lösungen, die es erlauben, jede Speicherumgebung, sei sie physisch, virtuell oder hybrid, störungsfrei überall hin migrieren zu können.«

Der Brexit stellt nun viele Firmen vor das große Problem, wo sie ihre Daten lassen sollen – sollen sie diese nach Großbritannien hinein oder hinaus migrieren? »Nötig«, betont Quinn, »sind jetzt mehr denn je fortschrittliche Softwarelösungen, um sämtliche Unternehmensdaten über eine einzige Oberfläche schnell an den richtigen Standort bewegen zu können.«

Video-Interview mit Falconstor-Manager Siegfried Betke


Falconstor-Manager Siegfried Betke erläutert die generellen Vorteile von »FreeStor«

Dass die meisten Daten ohnehin in Bewegung und auf Wanderschaft sind – auch ohne Brexit –, erklärte kürzlich Siegfried Betke, Sales Account Manager bei Falconstor, in einem Video-Interview mit speicherguide.de während dem »IDC Hybrid Cloud Strategy Summit 2016«: »Daher benötigen vor allem Hybrid-Clouds intelligente Daten-Services. Denn der Endanwender denkt ja darüber nach, seine Dienste in verschiedene Clouds auszulagern: SAP ist in der Cloud A, Exchange in der Cloud B, und die anderen Anwendungen in der Cloud C. Und dann hat er auch noch ein eigenes Rechenzentrum. Also im Prinzip mehrere Clouds, die man zusammenbringen muss.« Und dafür sei »FreeStor« von Falconstor die optimale Lösung.

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