09.05.2013 (ubr)
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EMC bringt mit Syncplicity Kontrolle in die Cloud

Das von EMC vorgestellte »Syncplicity«-Produkt ist eine Enterprise-File-Synchronisierungs- und Sharing-Lösung, die der Hersteller nun ein Jahr nach der Akquisition des Unternehmens syncplicty anbietet. Damit können private und öffentliche Clouds simultan genutzt werden. Die Auslastung und Leistung der Speicher wird automatisch optimiert und basierend auf den betroffenen Anwendern und Inhalten an Compliance-Anforderungen angepasst.

Zusätzlich erweitert Syncplicity seine Speicher-Optionen durch nativen Support für »VNX«-Speicher und nutzt die »ViPR«-Software-definierte Speicherplattform. Als regelbasierte Hybrid-Cloud-Lösung soll Syncplicity der Unternehmens-IT die Möglichkeit geben, zum Beispiel aus Kostengründen unkritische Daten in einer öffentlichen Cloud und kritischere Daten in unternehmensinternen Rechenzentren zu speichern. Auch große Videodateien oder CAD-Diagramme können hiermit so auf verschiedene unternehmensinterne Rechenzentren verteilt gespeichert werden, um die Zugriffsperformance zu optimieren. Verfügbar ist diese integrierte Version von Syncplicity erst in der zweiten Jahreshälfte.

Kostenfreie Personal Edition von Syncplicity

Derzeit bietet das Unternehmen bereits drei Versionen der File-Sharing- und Synchronisationslösung an: Enterprise Edition, Business Edition und Personal Edition. Letztere ist kostenfrei und bietet 2 GByte Cloud-Speicher. Gerade der BYOD-Trend zwingt Unternehmen geradezu, Lösungen zu finden, diese Daten sinnvoll zu sammeln und zu verwalten ohne die internen Ressourcen zu überfordern. Datenabgleich und Kollaboration sollen mit den Syncplicity-Lösungen simpler und überschaubar halten.

Wie auch schon beispielsweise bei Iomega und VMware durfte Syncplicty seinen Brand-Namen behalten und erhielt nur den Zusatz »by EMC«. Wie lange das so bleibt oder ob es irgendwann EMC Syncplicity wird, werden wir sehen.

Kommentare (1)
10.05.2013 - ch

syncplicity. Was auch immer dieser Name implizieren will, auf den ersten Blick sieht er aus wie ein Schreibfehler. Lässt man ihn sich auf der Zunge zergehen, wirds schon deutlicher. Ich weiss noch nicht, ob es gut wäre, diesen (sehr) speziellen Namen doch zu behalten - weil,einmal gesehen, nie vergessen, oder ob der doch in EMC's Riege eingegliedert werde sollte. Auf die Gefahr, dass sowohl Name als auch Produkt verschwinden.


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