Dell Powerstore 4.3 steigert Dichte, Sicherheit und Effizienz
Dell aktualisiert seine Storage-Plattform Powerstore auf Version 4.3. Das Release bringt eine höhere Speicherdichte, neue Replikationsfunktionen für mehr Ausfallsicherheit sowie Verbesserungen bei der Verwaltung von File-Storage. Unternehmen sollen von mehr Leistung in kompakteren Systemen profitieren sowie einer besseren Energieeffizienz und erweiterten Schutzmechanismen.
Dell Technologies hat seine Speicherplattform PowerStore mit Version 4.3 gezielt weiterentwickelt. Im Fokus stehen eine höhere Kapazität, verbesserte Sicherheitsfunktionen und eine vereinfachte Administration. Das Update richtet sich an Unternehmen, die ihre Storage-Infrastruktur kompakter, wirtschaftlicher und zugleich robuster auslegen möchten.
Ein wesentlicher Baustein der neuen Version ist die Unterstützung von QLC-SSDs mit 30 TByte. Damit steigt die Speicherdichte deutlich, ohne dass Abstriche bei der Performance notwendig sind. In einem kompakten Aufbau lassen sich nun auf zwei Höheneinheiten bis zu 2 PByte Daten speichern. Das senkt die Investitionskosten, spart Platz im Rechenzentrum und reduziert den Energiebedarf. Der Hersteller spricht von einer Verdopplung der Kapazität pro Rack-Einheit sowie von einer um bis zu 23 Prozent verbesserten Energieeffizienz.
Erweiterte Resilienz und vereinfachtes File-Management
Auch bei der Datensicherheit legt Powerstore 4.3 nach. Neue Replikationsfunktionen erweitern die Möglichkeiten für Business-Continuity und Disaster-Recovery. Für Block-Workloads steht eine synchrone Replikation über Fibre-Channel zur Verfügung, die Datenverluste verhindert und Wiederanlaufzeiten minimiert. Dateibasierte Workloads profitieren von asynchroner Replikation sowie von Metro-Sync mit automatisiertem Failover, das für geschäftskritische Anwendungen Wiederherstellungs- und Datenverlustzeiten von null ermöglichen kann. Ergänzend führt Dell eine Mehrparteien-Autorisierung ein, mit der sich sensible Speicheränderungen gezielt absichern lassen.
Parallel dazu vereinfacht das Update die Verwaltung von File-Storage. Server-Side Copy reduziert den Netzwerkverkehr beim Kopieren oder Verschieben großer Datenmengen, während Sparse Files die Kapazitätsauslastung bei virtuellen Maschinen und Datenbanken optimieren.
Labeled NFS erhöht die Sicherheit bei der Dateifreigabe in heterogenen Umgebungen. Mit dem Analysewerkzeug Top Talkers erhalten Administratoren zudem detaillierte Einblicke in die Nutzung von Dateiressourcen und können Engpässe schneller identifizieren und beheben.
Mehr Kapazität auf weniger Raum
Ein Blick auf die technischen Eckdaten unterstreicht die Ausrichtung von Powerstore 4.3 auf moderne Datenanforderungen. Die PowerStore-Q-Modelle basieren auf einer dual-aktiven NVMe-Architektur, die hohe Performance und Latenzen von unter einer Millisekunde ermöglicht. Gleichzeitig dient die Plattform als einheitliche Basis für Block-, Datei- und Container-Workloads. Unterstützt werden 30-TByte-NVMe-QLC-Laufwerke, die in einem 2U-Gehäuse bis zu 2 PByte effektive Kapazität erreichen können – bei angenommener Datenreduktion von 5:1. Für die Anbindung stehen zahlreiche Front-End-Optionen zur Verfügung, darunter Fibre-Channel mit 16 oder 32 Gbit/s, iSCSI sowie NVMe over TCP. Ergänzt wird das Angebot durch Always-on-Datenreduktion (Deduplizierung und Kompression), Snapshots, Thin-Clones sowie synchrone, asynchrone und Metro-Sync-Replikation. Darüber hinaus lässt sich Powerstore über mehrere Appliances hinweg zu einem Cluster skalieren und eignet sich damit auch für große, heterogene Storage-Umgebungen.