16.10.2018 (kfr)
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Datacore: PSP8-Upgrade für Sansymphony & Virtual SAN

  • Inhalt dieses Artikels
  • PSP8: Neue FC- und Container-Funktionen
  • Neue Lizenz- und Preispolitik

Datacore: PSP8-Upgrade für Sansymphony & Hyperconverged-Virtual-SAN (Bild: Datacore).Datacore: PSP8-Upgrade für Sansymphony & Hyperconverged-Virtual-SANDataCore Software kündigt die Verfügbarkeit des PSP8-Upgrades (Product Service Pack) für SANsymphony und Hyperconverged Virtual SAN an. Neben zahlreichen Bugfixes (40+), Neuerungen und Verbesserungen, fällt das neue Look and Feel ins Auge. »PSP8 ist die erste Software mit dem neuen Farbschema unseres Rebrandings«, erklärt Alexander Best, Director Technical Business Development bei Datacore. Der Hersteller hatte im April dieses Jahres sein Logo erneuert und die »aggressive« rote Farbe aus den 90er-Jahren gegen einen aktuell angesagten Grünton ersetzt.

Gearbeitet haben die Entwickler aber vor allem an der Installation und Bedienbarkeit: »Für Administratoren haben wir einiges vereinfacht«, sagt Best. »So ist nun mit vSphere eine schnellere Installation für initiale Konfigurationen und Skalierung durch weitere Knoten möglich.« Die Autodetection sei spürbar verbessert worden, dies reduziere Abfragen und Klicks« durch Automatisierung. Auch lässt sich nun von einem ISO-Image zum ESX-Host installieren, eine Verbindung zum vCenter sei nun nicht mehr zwingend erforderlich. Dies sei speziell bei Installationen an Bandbreiten schwachen Standorten immer wieder ein Problem gewesen. Auch werde durch eine parallele Installation auf multiple Knoten die Inbetriebnahme deutlich beschleunigt.

Die Konfiguration von Hyperconverged Virtual-SAN gehe nun fast automatisch vonstatten. Die ESXi-Hypervisor-Einstellungen werden anhand von best-Practices gesetzt. »Wir nutzen hier bestehende physikalische Netzkonfiguration und Erkennungstechnologien zur Bestimmung verfügbarer Anschlüsse für Speicher, FE und MR-Netze«, erklärt Best.

PSP8: Neue FC- und Container-Funktionen

Mit PSP8 unterstützt Datacore auch Brocade Gen6-Switches sowie die FC-Switches von ATTO und Emulex. Für ein unterbrechungsfreies Monitoring soll außerdem der Support von der Analyse-Tools Brocade IO Insight und VM Insight für FC sorgen.

Auch Container-Infrastrukturen sind nicht mehr vor Datacore sicher. Mit PSP8 bewegt sich der Hersteller in Richtung DevOps-Umfeld und implementiert nun auch Docker (als Volume Plug-In). Als Voraussetzung nennt Best die Version 10 PSP7 Update 2 sowie REST server 1.08.

»An Container kommt heute keiner mehr vorbei und Docker hat sich hier als Defacto-Standard etabliert«, Datacore-Manager Best. »Wir verwenden die Docker PersistentVolume API zur Orchestrierung der Bereitstellung, sowie für Vorgänge und Skalierung containerisierter Anwendungen. Dies ermöglicht die Integration von Speicher in Docker und Docker-Swarm für Container und containerisierte Anwendungen.« Der Speicher soll sich dann relativ einfach verwenden lassen. Folgende Arten von Containern werden unterstützt: Stateless, Statefull, Datenanwendungen, Unternehmensanwendungen, die jeweils Zugriff auf den Datenspeicher benötigen.

Künftig werde auch Kubernetes unterstützt. Man entwickle bereits daran, allerdings noch mit einer späten Beta-Version. Zuerst müsse aber Kubernetes selbst mit einer neuen Version kommen.

Neue Lizenz- und Preispolitik

Stefan von Dreusche, DatacoreStefan von Dreusche, DatacoreKünftig sind Sansymphony und Hyperconverged-Virtual-SAN mit einer einfacheren Lizenzpolitik verfügbar. Bisher war es relativ umständlich bestehende System zu erweitern. »Ab sofort gibt es nur noch drei Stufen«, sagt der frisch zum Vice President Central Europe beförderte Stefan von Dreusche. »Es gibt nun keine Kapazitätsgrenzen mehr per Knoten und keine Stufen-Upgrades für mehr Kapazität. Auch müssen Knoten in Gruppen nicht mehr identische Lizenztypen besitzen.« Die Lizenz richtet sich künftig nur noch nach der Kapazität. Für die Basislizenz (ohne Kapazität) fallen keine Kosten an.

Mit Aktionen und einem Rabattprogramm soll es Kunden schmackhaft gemacht werden, direkt auf die Version zu wechseln. Kunden mit aktivem Support müssen lediglich ihren Lizenzschlüssel neu aktivieren und können für die verbleibende Laufzeit alle neuen Features nutzen.

Zeitgleich führt Datacore auch sein überarbeitetes Support-Forum sowie die neuen Community-Plattform »Inside the Core« ein. »Das Support-Forum ist frei zugänglich«, sagt von Dreusche, Vice President Central Europe bei Datacore. Wer Beiträge schreiben möchte, muss sich registrieren. Neben Tipps und Tricks versucht der Hersteller den gegenseitigen Austausch zu fördern.

Dieses Ziel verfolgt auch die Community-Plattform Inside the Core. Sie dient als Treffpunkt für Datacore-Kunden, um Informationen auszutauschen und von Unternehmensexperten zu lernen. Zu den Vorteilen gehören, laut von Dreusche, der privilegierte Zugang zu Produktausblicken und der direkte Einfluss auf zukünftige Produktentwicklungen.



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