29.01.2019 (kfr)
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Datacore 2019: Agile, Verschlüsselung & mit eigener Appliance

  • Inhalt dieses Artikels
  • Entwicklung: Agile ersetzt Waterfall-Methode
  • Alexander Best erklärt die Agile-Methode
  • Stefan von Dreusche über die Datacore-Neuheiten 2019
  • Datacore-Neuheit: Verschlüsselung und eigene Appliance
  • Stefan von Dreusche zur Datacore Partnerkonferenz 2019

Datacore Partnerkonferenz 2019: Der Kollege Karl Fröhlich war für speicherguide.de vor Ort.Datacore Partnerkonferenz 2019: Der Kollege Karl Fröhlich war für speicherguide.de vor Ort.Anlässlich seiner Partnerkonferenz gab DataCore Software in Frankfurt (22./23.01.) einen Ausblick auf seine Kernthemen 2019. Zudem präsentierte sich der Hersteller neu aufgestellt. 2018 hatte sich das Unternehmen quasi neu erfunden. George Teixera übergab den CEO-Posten an Dave Zabrowski und wechselte selbst als Executive Chairman in den Vorstand. Offensichtlichste Änderung ist der neue Look. Neben den nach außen sichtbaren Maßnahmen, wie dem Rebranding und neuen Lizenzmodellen, hat sich Datacore aber auch intern neu strukturiert.

»Wir haben die Entwicklung komplett von `Waterfall´ auf `Agile´ umgestellt«, erklärt Stefan von Dreusche, Vice President Central Europe bei Datacore, im Exklusivinterview mit speicherguide.de. »Hier versprechen wir uns künftig eine akkuratere und bessere Kommunikation über die Roadmap und neue Storage-Software-Funktionen.«

Entwicklung: Agile ersetzt Waterfall-Methode

So will der Hersteller auch schneller auf neue Anforderungen reagieren können, sowohl auf neue Funktionen wie auf Fehlersituationen. Die Waterfall-Methode bedeutet, systembedingt einen relativ langen Entwicklungszyklus, im Bereich von sechs bis neun Monaten. Oft genug wird es zum angedachten Release-Termin relativ eng. »Mit dem neuen Agile-Ansatz verkürzen wir die Entwicklungszyklen«, ergänzt Alexander Best, Director Technical Business Development bei Datacore. Im 4-Wochen-Rhythmus werden nun Produktkomponenten, vollständig ausgetestet, fertiggestellt. Aus diesen fertigen Komponenten werden anschließend neue Produktversionen zusammengestellt, ohne den bisherigen Druck und laut Best mit einer höheren Produktqualität.

Alexander Best erklärt die Agile-Methode

Stefan von Dreusche über die Datacore-Neuheiten 2019

Datacore-Neuheit: Verschlüsselung und eigene Appliance

Mehr als 200 Reseller informierten sich über die Datacore-Neuheiten.Mehr als 200 Reseller informierten sich über die Datacore-Neuheiten.Zu Neuheiten, die zur Datacore Partnerkonferenz 2019 angekündigt wurden gehört unter anderem, die Einführung einer Verschlüsselung für SANsymphony. »Mit der Verschlüsselung begegnen wir den sich ändernden Herausforderungen«, sagt von Dreusche. »Es gibt genug aktuelle Beispiele, wie Daten unter die Räder kommen können. Daher ist das Thema Encryption für uns eine Schlüsselfunktion das Geschäftsjahr 2019.«

Ebenfalls eine der »Hauptattraktionen« der Partnerkonferenz war die Ankündigung einer eigenen Datacore-Appliance für Mitte des Jahres. Bisher hatte der Hersteller mit den OEMs Fujitsu und Lenovo zusammengearbeitet. »Der Vorteil ist, dass wir nun das Building und die Entwicklung komplett in eigener Hand halten«, argumentiert von Dreusche.

Einerseits waren Datacore die Refresh-Zyklen der OEM-Hersteller zu schnell. Andererseits waren die angebotenen Produkte, speziell deutschen Kunden, zu starr und unflexibel. Speziell in Deutschland wollten die Kunden meist eine Anpassung an die eigenen Bedürfnisse. Oft genug dienten die Appliances nur als Blaupause. Offiziell gesagt wurde es nicht, aber zwischen den Zeilen klang es so, als ob weder Fujitsu noch Lenovo, großes Interesse hatte, das Appliance-Geschäft mit Datacore weiterzuführen. Daher macht es für Datacore durchaus Sinn, mit einer eigenen Appliance an den Start zu gehen.

Stefan von Dreusche zur Datacore Partnerkonferenz 2019

»Auf der Partnerkonferenz 2019 diskutieren wir mit unseren Resellern die Zukunft von Datacore und mit dem Feedback, das wir aus dem Markt erhalten, bringen wir wieder neue Innovationen in unsere Software«, erklärt von Dreusche gegenüber speicherguide.de.


Kommentare (1)
30.01.2019 - Jobe

der "Erfinder" von Software Defined Storage konterkariert seine eigene Story ... und wie absurd das Ganze ist wird im Artikel auch noch beschrieben ...
OEMs wird "vorgeworfen" nicht flexibel genug zu sein aber auch zu schnell wechselnd mit vorkonfigurierten, getesteten, dokumentierten "Appliances" weil die Kunden ja alles zu starr finden und nun baut man eigene? vermutlich mit einer noch groesseren Auswahl an Komponenten? um flexibler zu sein als "ausgewachsene" Server Hersteller?
Wir werden sehen wie gut sich diese Appliances verkaufen werden, achja interessant waere auch zu erfahren welche HW geplant ist, also von welchem OEM "zugekauft" wird ...
P.S: nur meine persoenliche Denke ...


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