24.03.2016 (eh)
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Cloud-Backup: Carbonite wird demnächst Evault vermarkten

  • Inhalt dieses Artikels
  • Positionierung der Cloud-Backup-Lösungen von Carbonite und von Evault
  • Daten der Cloud-Backups bleiben in Frankfurter Datacenter

Auf der CeBIT 2016: Thomas Kasper, Executive Director DACH, Carbonite Germany (Bild: speicherguide.de)Auf der CeBIT 2016: Thomas Kasper, Executive Director DACH, Carbonite Germany (Bild: speicherguide.de)Auf dem hiesigen Cloud-Backup-Markt ist demnächst mit Evault mit einem weiteren Anbieter zu rechnen. Nicht, dass Evault hier nicht aktiv gewesen wäre. Aber die Aktivitäten kochten zuletzt auf Sparflamme, solange es zum Festplattenhersteller Seagate gehörte. Doch Seagate verkaufte Evault vergangenen Dezember an den Cloud-Backup-Spezialisten Carbonite, und Carbonite will Evault nun wieder richtig wiederbeleben.

»Die Verträge für Europa sind noch nicht ganz durch bei den Kommissionen«, erläuterte Thomas Kasper, Executive Director DACH von Carbonite Germany im Gespräch mit speicherguide.de letzte Woche auf der CeBIT. Er rechnet allerdings in wenigen Wochen damit, dass die Formalien dann abgeschlossen sind. Und dann will Kasper mit der Vermarktung der Evault-Lösungen richtig durchstarten.

Positionierung der Cloud-Backup-Lösungen von Carbonite und von Evault

Die Positionierung der beiden Clouod-Backup-Lösungen sieht in etwa so aus:
► »Carbonite Server Backup« (CSP) ist eine hybride Datensicherungslösung, die die Geschwindigkeit einer lokalen Datensicherung mit der Sicherheit von Cloud-Backups verbindet. Administratoren können damit lokale und Cloud-Backups separat einrichten. Gedacht ist sie für kleinere Kunden mit ca. bis zu 100 Clients und bis zu 15 Servern. Es lassen sich damit Hyper-V-Hostserver und einzelne Hyper-V-Instanzen sichern. Interessenten können zwischen den drei Grundprodukten »Server Standard«, »Essentials« und »Advanced« mit spezifischen Leistungsmerkmale auswählen.
► Evault soll dort aufsetzen, wo CSP aufhört. Also Kunden ab 100 bis ca. 500 und mehr Mitarbeiter ansprechen. Außerdem lassen sich damit auch VMware-Server sichern. Und für Channel-Partner gibt es eine White-Label-Version, mit der die Möglichkeit besteht, dass Partner gegenüber ihren Kunden als Managed-Service-Provider auftreten können. Und wenn es der Kunde richtig performant haben will, für den ist auch eine Appliance-Variante verfügbar.

Daten der Cloud-Backups bleiben in Frankfurter Datacenter

»Wir sind uns sicher: Die einfache Administrierbarkeit der Anwendungen wird uns beim Kunden weiterhelfen«, betont Kasper. Carbonite blicke hierzulande derzeit auf rund 200 Partner, und damit liege man im Business-Plan nach dem Start vor etwas über einem Jahr. Die Daten der Cloud-Backups werden in Frankfurt gehostet, um deutschen Datenschutzbestimmungen zu entsprechen.

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