06.07.2016 (eh)
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Cisco Tetration Analytics ermöglicht Echtzeit-Datacenter-Analyse

  • Inhalt dieses Artikels
  • Das können Unternehmen mit »Cisco Tetration Analytics«:
  • So funktioniert »Cisco Tetration Analytics«

Viele Sensoren liefern die Daten für die »Cisco Tetration Analytics«-Plattform (Bild: Cisco)Viele Sensoren liefern die Daten für die »Cisco Tetration Analytics«-Plattform (Bild: Cisco)Vollständige Rechenzentrums-Analyse in Echtzeit, und Einblick in die Datacneter-Performance bis hinunter zu jedem Packet-Flow – das verspricht Cisco mit ihrer neuen »Tetration Analytics«-Lösung. Die Lösung sammelt dazu Telemetriedaten von Hardware- und Software-Sensoren und analysiert diese Informationen mittels erweiterter maschineller Lerntechniken. Tetration Analytics unterstützt wichtige Rechenzentrums-Prozesse wie Compliance, Anwendungsforensik und Security-Enforcement, sowie die Umsetzung von einem zukunftsorientierten White-List-Sicherheits-Modell.

Durch Continuous-Monitoring, Analysis und Reporting sollen IT-Manager ein tiefes Verständnis ihres Datacenter erhalten. Damit würden die betriebliche Zuverlässigkeit, Zero-Trust-Betrieb und die Migration von Applikationen in SDN-Lösungen oder Public-Cloud stark vereinfacht.

Das können Unternehmen mit »Cisco Tetration Analytics«:

► Verstehen, welche Applikationen im Rechenzentrum und in der Cloud voneinander abhängen.
► Fundierte Entscheidungen treffen und den Effekt von Richtlinienänderungen prüfen, bevor sie diese implementieren.
► Milliarden Datenflüsse in weniger als einer Sekunde nach Mustern durchsuchen.
Das Verhalten von Anwendungen kontinuierlich überwachen, um abweichende Kommunikationsmuster schnell zu identifizieren.

Bislang gab es laut Cisco keine Möglichkeit, Telemetriedaten konsistent über das gesamte Datacenter hinweg zu sammeln und solch große Datenvolumen in Echtzeit zu analysieren. Daher mussten Unternehmen sich bislang mit lückenhaften Informationen zufriedengeben und mit langsamen, komplexen sowie mit hohen Kosten und Zeitaufwänden behafteten Tools behelfen, ohne je die vollständige Sicht zu erhalten.

Tetration biete dagegen durchgehende und vollständige Transparenz mit Hilfe von Software-Sensoren auf den Servern und Hardware-Sensoren im Netzwerk. Dies ermögliche umfassende Analysen in Echtzeit und einfach verständliche Darstellungen von ausführbaren Ergebnissen. Dabei fungiert die Lösung auch als eine Art »Zeitmaschine für das Rechenzentrum«, denn Tetration gestatte einen Blick auf historische Flow-Informationen, eine Echtzeitanalyse der aktuellen Flows, sowie über Vorhersagemodelle eine Sicht auf zukünftiges Verhalten.

So funktioniert »Cisco Tetration Analytics«

Die Software-Sensoren werden auf den virtuellen Maschinen (VM) oder Bare-Metal-Servern installiert. Die erste Version von Tetration unterstützt dabei Linux- und Windows-Server-Hosts. Die Hardware-Sensoren sind in die ASICs von Ciscos Nexus-9200-X- und Nexus-9300-EX-Netzwerk-Switches integriert. Dies ermöglicht die Sammlung von Flow-Informationen in »Linerate« von allen Ports.

Eine Tetration-Appliance kann dabei bis zu einer Million Datenflüsse pro Sekunde messen. Cisco erläutert, dass sämtliche Sensoren die gesammelten Informationen in Echtzeit auf die Tetration-Analytics-Plattform übertragen. Die Tetration-Plattform kann in jedes Rechenzentrum mit beliebigen Servern und beliebigen Netzwerk-Switches installiert werden.

Tetration kommt als One-Touch-Appliance auf den Markt und umfasst vorinstallierte Server, Switches und Software. Nach Beantwortung einiger Fragen zur Umgebung wird das Cluster automatisch konfiguriert. Dazu ist laut Cisco kein spezielles IT-Know-how nötig. Wer trotzdem Unterstützung wünscht, erhält diese über die Cisco-Tetration-Advanced-Services. Die erste Tetration-Plattform, die ab Juli 2016 verfügbar sein soll, wird eine Full-Rack Appliance sein, welche im Rechenzentrum des Kunden installiert wird.

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