08.11.2016 (eh)

»Backup Exec 16« fokussiert stark auf Cloud und Virtualisierung

  • Inhalt dieses Artikels
  • »Backup Exec 16« ist besonders gut beim Sichern von Vmware-Virtual-Machines (VM)
  • Hybrid-Cloud-Modelle treiben den Mittelstand um
  • Veritas-Studie sagt: Mittelständler werden viele Daten in virtuellen Infrastrukturen speichern

Wer das im Datacenter installiert hat – für den dürfte »Backup Exec 16« geeignet sein /Bild: Veritas Technologies)Wer das im Datacenter installiert hat – für den dürfte »Backup Exec 16« geeignet sein /Bild: Veritas Technologies)Ein ziemlich umfangreiches Feature-Pack für »Backup Exec 15« ist gerade mal etwas mehr als einen Monat angekündigt worden. Da schiebt Information-Management-Spezialist Veritas Technologies bereits das Major-Release »Backup Exec 16« hinterher. Mit der Backup- und Recovery-Lösung, mit der sich Veritas wie üblich vor allem an Mittelstandskunden richtet, nimmt sich das Softwarehaus vor allem dem Problem der Kapazitätsengpässe und hohen Datendichten im Datacenter an. Außerdem gibt es noch mehr Support für Cloud und Virtualisierung.

So unterstützt die Lösung die aktuelle Microsoft-Infrastruktur rund die Azure-Cloud, Windows Server 2016 und Hyper-V Server 2016. Die Komponenten von Microsoft Azure lassen sich schützen, um ein Backup oder Recovery von granularen Dateien, Ordnern und Objekten in einem Schritt durchzuführen. Die Optionen von Backup Exec unterstützen spezifische Datensicherheitsstrategien, ohne laut Veritas Richtlinien aufzudrängen. Robuste End-to-End-Verschlüsselungsprotokolle sollen sicherstellen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Dies erhöht nach Ansicht von Veritas auch die Bereitschaft, sensible Daten kosteneffizient in Public-Cloud-Service zu migrieren.

»Backup Exec 16« ist besonders gut beim Sichern von Vmware-Virtual-Machines (VM)

Auszug aus der Feature-Vergleichsliste für »Backup Exec 16« (Bild: Veritas Technologies)Auszug aus der Feature-Vergleichsliste für »Backup Exec 16« (Bild: Veritas Technologies)Als zentrale Plattform für die Sicherheit kritischer Daten aus verschiedenen Infrastrukturen soll Backup Exec 16 vor allem die Migration in die Cloud beschleunigen. Unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten des Servers und der Services ermöglichen es, Daten in, aus und auf dem Weg in die Cloud dabei zu schützen.

Backup Exec ermögliche es zudem Nutzern, ihre VMware-Virtual-Machines (VM) schnell und ohne merklichen Einfluss auf die Produktionsleistung zu sichern. Gleichzeitig sollen sich individuelle Dateien schnell wiederherstellen lassen. Dieses patentierte Feature namens »Instant Granular Recovery Technology« (Instant GRT) ermögliche es Unternehmen, die Ziele für Applikationen und Wiederherstellung zu erfüllen. Kunden könnten VMs sofort nach der Wiederherstellung ausführen. Das reduziere die Zeit und den Aufwand deutlich, weil keine Aktivierung der Kopien von geschützten Servern für Tests oder Fehlerbehebung nötig sei. Dieses Feature spiele unter anderem auch eine entscheidende Rolle dafür, Daten nach einer Ransomware-Attacke schnell wiederherzustellen.

Hybrid-Cloud-Modelle treiben den Mittelstand um

»Die Mehrheit der Organisationen nutzt ein Hybrid-Cloud-Modell. Sie benötigen also Zugang zu Daten in heterogenen Clouds und in Rechenzentren« sagt Andy Spencer, Backup Exec Global Product Marketing bei Veritas. »Veritas ermöglicht den Schutz sämtlicher Daten, unabhängig von der Umgebung. Das reduziert die Komplexität und das Risiko, verschiedene Lösungen verwenden zu müssen. Außerdem erhöht sich die Transparenz und Kontrolle über Informationen.

Backup Exec 16 unterstützt Unternehmen dabei, Herausforderungen bei der Datenspeicherung einfach und direkt anzugehen. So schützt Veritas den gesamten kritischen Datenbestand in virtuellen, physischen und Cloud-basierten Speicherorten.«

Veritas-Studie sagt: Mittelständler werden viele Daten in virtuellen Infrastrukturen speichern

Der generelle Hintergrund für die neue Version ist die extreme Zunahme an Daten in virtuellen Servern und Systemen. Eine weltweite Studie, die Veritas in Auftrag gegeben hat, kommt zu dem Ergebnis, dass Mittelstandskunden über die nächsten drei Jahre hinweg 39 Prozent ihrer Daten in virtuellen Infrastrukturen speichern werden. 33 Prozent der Informationen liegen dann in physischen Infrastrukturen, 27 Prozent in der Cloud.

Viele Unternehmen würden dazu laut der Studie systemspezifische Backup-Werkzeuge implementieren, um die Komplexität zu reduzieren, die entsteht, wenn Daten in verschiedenen Systemen gespeichert werden. So verwenden Mittelständler im Durchschnitt vier entsprechende Tools in ihrer IT. Jedes davon verursacht Kosten für Lizenzierung, Instandhaltung, Training, Betrieb und Infrastruktur. Backup Exec 16 empfiehlt sich hier als Konsolidierungspaket, und setzt auf eine zentrale Konsole.

.

powered by
Boston Server & Storage Solutions Datacore Software
Fujitsu Technology Solutions GmbH Unitrends
N-TEC GmbH FAST LTA AG