15.09.2016 (eh)
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Nachfrage nach Cloud-Backup steigt bei Druva rasant

  • Inhalt dieses Artikels
  • Die Cloud-Nein-Sager werden weniger
  • »Druva inSync«: die prädestinierte Lösung für Endpoint-Backup

Andreas Sturm, Regional Sales Director DACH, Druva (Bild: speicherguide.de)Andreas Sturm, Regional Sales Director DACH, DruvaEndpoint-Backup und Datensicherung, ganz speziell entwickelt und optimiert für die Cloud – das ist erklärte Unternehmensphilosophie von Druva. Mit den Produkten scheint das Softwarehaus den Nerv der Zeit getroffen zu haben, vor allem hierzulande. »Als ich Anfang 2015 das Druva-Büro in Deutschland eröffnete, gab es fast nur Anfragen nach On-Premise-Lösungen«, erläutert Andreas Sturm, Regional Sales Director DACH bei Druva, im Gespräch mit speicherguide.de.

Doch die Situation hat sich nach nur etwas mehr als einem Jahr kräftig gewandelt. »In Deutschland betrifft jetzt rund ein Drittel bis die Hälfte der Nachfrage nach Cloud-Lösungen«, lässt Sturm durchblicken. »In der Schweiz ist es noch dramatischer: Die dortigen Anfragen betreffen zu 100 Prozent die Cloud.«

Die Cloud-Nein-Sager werden weniger

Andreas Sturm, Druva mit Engelbert Hörmannsdorfer, speicherguide.deAndreas Sturm, Druva mit Engelbert HörmannsdorferSturm führt den Trend unter anderem darauf zurück, dass die Cloud-Nein-Sager in den Unternehmen weniger werden. »Ursprünglich wurde Cloud-Backup auch nur als eine andere Technologie als Tape-Archiv angesehen«, erklärt Sturm. »Aber Cloud-Backup nur als Tape-Ersatz zu begreifen, greift zu kurz.« Mit Cloud-Backup könne man viel mehr machen, beispielsweise die Daten nach Compliance-Verstößen durchsuchen. Oder – mit Druva – nicht nur die Daten sichern, die bei Endgeräten anfallen, sondern auch die Daten von Applikationen, die in Cloud-Infrastrukturen anfallen. »Neben Druva bietet kein anderes Unternehmen die gleichen Möglichkeiten, geschäftskritische Informationen auf mobilen Endgeräten und zugleich in Cloud-Applikationen zu schützen«, ist sich Sturm sicher.

Druva greift auf Amazon AWS sowie neuerdings langsam auch auf Microsoft Azure als Cloud-Speicherziel zurück. Gesichert wird in 30 Regionen weltweit, um globalen Anbietern die Einhaltung gesetzlicher Datenschutzrichtlinien zu ermöglichen. So stellt Druva beispielsweise sicher, dass die Daten deutscher Mitarbeiter ausschließlich in Deutschland gespeichert und gesetzeskonform gepflegt werden, aber trotzdem von Unternehmensseite aus weltweit abgerufen werden können. Und für AWS spricht laut Sturm, dass man abgesehen vom reinen Speicherplatz auch bei Bedarf reine I/O-Leistung hinzubuchen kann: »Wir haben immer mehr Kunden, denen dieses Feature gefällt.«

Abgesehen von den technischen Vorteilen sprechen für eine Datensicherung in der Cloud auch die Kostenargumente. »Nur dafür zu zahlen, was ein Unternehmen auch wirklich nutzt, hat ja letztendlich Vorteile«, gibt sich der Leiter des deutschen Druva-Büros überzeugt.

»Druva inSync«: die prädestinierte Lösung für Endpoint-Backup

Geht es bei Unternehmen rein um Endpoint-Backup – also die Datensicherung von Laptops, Notebooks, Smartphones und Tablets –, dann ist »Druva inSync« die prädestinierte Lösung. Und das ist momentan der Renner. »Immer mehr Administratoren und CIOs stellen fest, dass die Daten auf diesen mobilen Geräten immer mehr und immer sensitiver sind«, sagt Sturm. Und wenn sich jetzt ein CIO entscheidet, diese Daten unternehmensweit zu sichern, dann wird mittlerweile eben sehr oft eine Cloud-Lösung erwogen.

»Ein Server-Backup ist in jedem Unternehmen vorhanden«, erläutert Sturm. »Aber viele wollen sich nun nicht mehr mit einer zweiten dedizierten Backup-Hardware befassen – und dann kommen wir mit Cloud-Backup ins Spiel.« Und falls ein Anwenderunternehmen doch die Daten im eigenen Datacenter gesichert haben will, dafür hat dann Druva die All-in-One-Backup-Lösung »Phoenix« im Programm.

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