SSD gegen Anwenderin: Sie läuft und läuft und läuft …

Also gut, ich bin glücklich mit meiner SSD. So glücklich, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke, dass in meinem Rechner ein Flash-Storage statt eines rotierenden Mediums meine heiligen Daten beherbergt. Der Grund ist einfach, sie bringt sich nämlich nicht in Erinnerung: sprich, sie rattert nicht vor sich hin und wird nicht glühend heiss. Mit anderen Worten, sie ist leise, anspruchslos, zuverlässig und es gibt keine überhitzten Oberschenkel beim abendlichen Arbeiten auf der Couch. Ausserdem ist die SSD ganz schön schnell, wenn ich so genau darüber nachdenke. Aber man/frau gewöhnt sich ja gerne und schnell an Annehmlichkeiten und nimmt sie dann schlicht und ergreifend nicht mehr bewusst wahr.
Habe ich nun im vergangenen Jahr nie ein Problem mit meinem Rechner gehabt? Naja, das wäre doch zu schön gewesen. Ab und zu mal ein Blue-Screen oder ein nicht mehr reagierendes System gab es natürlich schon – aber ich gehe mal eher davon aus, dass die SSD daran gänzlich unbeteiligt war. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat sich die Frequenz der auftretenden Probleme weder verringert noch erhöht – schieben wir’s also auf das Betriebssystem oder das Internet oder irgendeine andere Applikation, die da noch läuft. Bei der hohen Komplexität der IT und ihrer Anwendungen ist es für die meisten User eh ein vollkommen sinnloses Unterfangen, sich auf Fehlersuche zu begeben – speziell, wenn dieser nicht dauerhaft auftritt und durch profanes Ein- bzw. Ausschalten aus dem Weg zu räumen ist.Ich schweife ab – daher zurück zur SSD: mein Fazit nach einem Jahr Benutzung: Ich bin zufrieden und habe sogar das subjektiv gute Gefühl, meine Daten sollten sogar einen Sturz (damit meine ich einen echten, keinen Ab-Sturz) des Rechners überleben, da ja kein Schreib-Lese-Kopf auf eine Platte knallen kann, da nicht vorhanden. Ausprobieren werde ich es trotzdem nicht.
SSD gegen Anwenderin – Teil 2 [vom 11.01.2011]
SSD gegen Anwenderin: Sie läuft und läuft und läuft ... [vom 08.04.2012]