21.10.2016 (eh) Drucken
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Vmware erweitert Photon-Plattform um Kubernetes-as-a-Service

  • Inhalt dieses Artikels
  • Entwickler nutzen immer öfter Cloud-Native-Methoden
  • Photon-Plattform bindet neben Kubernetes auch Netzwerk- und Storage-Services mit ein

Photon-Plattform bindet neben Kubernetes auch Netzwerk- und Storage-Services mit ein (Bild: Vmware)Photon-Plattform bindet neben Kubernetes auch Netzwerk- und Storage-Services mit ein (Bild: Vmware)Eines der Highlights auf der letztjährigen »VMworld« war die Photon-Plattform. Dies ist eine für Container und moderne Anwendungen optimierte Cloud-Native Infrastruktur-Plattform. Sie wurde speziell für die Nutzung in API-gesteuerten, mandantenfähigen und hochskalierbaren Umgebungen entwickelt. Sie kombiniert Netzwerk-Virtualisierung mit hyperkonvergenten Storage-Services zum Betrieb moderner Container-basierter Workloads. Auf der »VMworld 2016 Europe« in Barcelona hat VMware die Plattform nun kräftig mit neuen Services erweitert.

So können nun operative IT-Teams den Entwickler-Teams Kubernetes-as-a-Service zur Verfügung stellen. Zusätzliche werden der Photon-Plattform Netzwerk- und Storage-Services hinzugefügt, welche durch die Netzwerkvirtualisierung »VMware NSX« und die Storage-Virtualisierung »VMware Virtual SAN« bereitgestellt werden. Durch die neuen Services biete die Photon-Plattform jetzt eine End-to-End-Cloud-Native-Enterprise-Infrastruktur für den produktiven Betrieb moderner containerisierter Anwendungen mit dem Support von Vmware an.

Entwickler nutzen immer öfter Cloud-Native-Methoden

Vmware ist sich sicher, dass Entwickler für ihren Job immer öfter Cloud-Native-Methoden, -Architekturen und -Technologien nutzen. Die Photon-Plattform biete dazut jetzt Zugang zu den erforderlichen Services für die Entwicklung und den Betrieb moderner Anwendungen, einschließlich Kubernetes als On-Demand-Service in den Rechenzentren der Kunden. »Mit dem branchenführenden Hypervisor, der Netzwerk-Virtualisierung und hyperkonvergenten Storage-Lösungen«, erklärt Paul Fazzone, Vice President und General Manager, Geschäftsbereich Cloud-Native Applications bei Vmware, »bietet die Photon-Plattform Kunden eine außergewöhnlich schnelle Abwicklung betrieblicher Prozesse und die Agilität, um innovative Softwarelösungen rascher marktreif zu machen.«

Im Einzelnen wurden für die Photon-Plattform diese neuen Services für Entwickler und erweiterte Infrastruktur-Funktionalitäten angekündigt:
► Kubernetes-Services: Mit der Photon-Plattform können operative IT-Teams den Entwicklern Kubernetes-as-a-Service mandantenfähig und als isolierte Workloads zur Verfügung stellen. Kubernetes-Cluster – die von einem einzelnen Node-Cluster auf mehrere Hundert Nodes skaliert werden können – sollen innerhalb weniger Minuten bereitgestellt werden können, so dass Entwickler ihre Cluster je nach Bedarf und ohne Ausfallzeiten skalieren können. Die Photon-Plattform ist hochverfügbar und verfügt über Funktionalitäten wie automatische Fehlerbehebung zur Reduzierung von Ausfallzeiten der Kubernetes-Services. Vmware betont, dass man einen lückenlosen Support für die Photon-Plattform zur Verfügung stelle, darunter auch eine kommerziell unterstützte Distribution von Kubernetes.
► VMware NSX unterstützte virtuelle Netzwerke: Die Photon-Plattform bietet auf Basis der NSX-Netzwerkvirtualisierungs-Lösung auch Netzwerk-Services an. Zunächst werden Switching- und Routing-Services bereitgestellt. Mit der Zeit soll die vollständige Bandbreite logischer Netzwerk-Funktionen und -Services angeboten werden.
► Virtual SAN unterstützter hyperkonvergenter Storage: Die Photon-Plattform stellt mit Virtual-SAN auch Block-Storage-Services bereit. Dieser neue Service bietet programmierbare und langlebige Storage-Ressourcen für containerisierte und Cloud-Native Anwendungen. Er zeichnet sich laut Vmware durch einen elastischen und hochskalierbaren Speicher aus, der durch Skalierungsoptionen die rasche Implementierung von Anwendungen ermöglicht. Workloads können auf VSAN-Services wie Deduplizierung, Stretched-Clusters und Erasure-Coding zurückgreifen. Die Photon-Plattform basiert auf einem hyperkonvergenten Infrastruktur-Modell mit einem vereinfachten Hardware-Architektur, mit der Kunden ihre Server- und Storage-Ressourcen schrittweise hoch skalieren können. Die Photon-Plattform kann sich auch mit externen NAS- und SAN-Arrays verbinden.

Photon-Plattform bindet neben Kubernetes auch Netzwerk- und Storage-Services mit ein

Dadurch, dass die Photon-Plattform auch Kubernetes, Netzwerk- und Storage-Services mit einbindet, kann die IT den Entwicklern eine wachsende Anzahl von On-Demand-Services liefern. Entwickler sollen aus einem von der IT verwalteten Katalog von Maschinengrößen, Container-, und Betriebssystem-Base-Images rasch Kubernetes-Cluster, Container und virtuelle Maschinen bereitstellen können.

Die Photon-Plattform soll noch im Laufe des im vierten Quartals 2016 verfügbar sein. Preise und Lizenzierungen nannte das Unternehmen auf der Vmworld nicht, sie sollen erst mit der allgemeinen Verfügbarkeit der Plattform bekannt gegeben werden. Einige Komponenten der Photon-Plattform – beispielsweise der Photon-Controller und das Photon OS – sind ab sofort als Open-Source-Software verfügbar und über die GitHub-Seite von Vmware unter zugänglich.

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