23.02.2015 (eh)
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Violin drängt mit All-Flash-Plattform in Primär-Storage-Markt

  • Inhalt dieses Artikels
  • All-Flash-Array so einfach managen wie eine Festplatte
  • Flash-System skaliert bis 1,3 PByte
  • Violin verwaltet 1,3 PByte über einen einzigen Namespace

»7300 Flash Storage Platform« kann bis 217 TByte skalieren (Bild: Violin)»7300 Flash Storage Platform« kann bis 217 TByte skalieren (Bild: Violin)All-Flash-Array-Spezialist Violin Memory greift mit der soeben vorgestellten »Flash Storage Platform« (FSP) jetzt den Markt des Primär-Storage an. Diese war bislang klassischerweise von etablierten Hersteller wie EMC, HP oder IBM besetzt. Da All-Flash-Array-Hersteller mit dem Fehlen diverser Enterprise-Funktionen bei ihren Systemen zu kämpfen hatten, wurden ihre Lösungen oftmals mit dem Nischen-Label versehen. Diesen Malus will jetzt Violin mit der neuen FSP – die die All-Flash-Arrays 7300 und 7700, das Betriebssystem »Concerto OS 7« und das Managementsystem »Symphony 3« umfasst – abstreifen.

Das Herzstück der neuen Plattform ist das Betriebssystem Concerto OS 7. Es kombiniert Violins Dateneffizienz-Engine für systemweites Flash-Management. Hier werden Funktionen zur Inline-Block-Deduplizierung und Kompression angeboten. Mit integriert sind umfassende Datenmanagement-, sicherheits-, und -wiederherstellungs-Services.

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All-Flash-Array so einfach managen wie eine Festplatte

Die Funktionen von Concerto OS 7 werden über Symphony 3 gemanagt: Es lassen sich einzelne Workloads, Applikationen oder LUNs über ein einheitliches, transparentes und einfach zu bedienendes Speichermanagement verwalten. »Wir denken, wir können Flash jetzt so einfach managen wir eine Festplatte«, erklärt Erik Ottem, Director of Product Marketing von Violin, gegenüber speicherguide.de.

Die beiden FSP-Modelle 7300 und 7700 basieren auf dem überarbeiteten Betriebssystem Concerto 7 und sind vollintegrierte Systeme, die als primäres Storage zum Einsatz kommen sollen. Funktionen wie Continuous-Data-Protection (CDP), Stretch-Metro-Cluster und LUN-Mirroring werden durch Concerto 7 gewährleistet. Beim Funktionsumfang der FSP-Modelle macht Violin erfreulicherweise keinen Unterschied, alles haben das gleiche Feature-Set: App-konsistente Snapshots, Thin-Provisioning, Thin- und Thick-Clones, Asynchrone Replikation, Consistency-Groups, CDP und WAN-Optimierung mit Verschlüsselung.

Flash-System skaliert bis 1,3 PByte

»7700 Flash Storage Platform« kann bis 1,3 PByte skalieren (Bild: Violin)»7700 Flash Storage Platform« kann bis 1,3 PByte skalieren (Bild: Violin)Die FSP-Serie repräsentiert nunmehr bereits die vierte Generation von Violins »Flash Fabric Architecture« (FFA). In nur drei Racks bringt 7300 nun 217 TByte unter. Die Konfiguration der Violin 7700 mit sechs Shelves fasst effektiv – also nach Deduplizierung – mehr als 1,3 PByte, was in Summe eine Skalierung und -dichte von 2,2 PByte per Rack bedeutet. Natürlich kommt so eine Flash-Diche auf eine enorem I/O-Leistung: Violin spezifiziert von bis zu einer Million IOPS bei Verzögerungen unter 1 ms. Auch beim Preis tut sich entsprechendes: In großen Umgebungen liefert die FSP Flash-Storage für effektive Kosten von nur 1,50 US-Dollar/GByte. »Und damit wird es erstmals eine echte Alternative für den Primär-Storage-Markt«, betont Ottem.

Um es Administratoren richtig schmackhaft zu machen, geht Violin beim 7300er System deutlich in die Vorleistung: Es gibt eine Entry-Version namens 7300e, die von 11 bis 35 TByte skalieren kann. Ausgeliefert wird sie tatsächlich mit bereits installierten 35 TByte. Der Anwender kann aber mit 11 TByte beginnen, und erst bei Bedarf mit Code-Schlüsseln höhere Kapazitäten freischalten.

Violin verwaltet 1,3 PByte über einen einzigen Namespace

Besonders anwenderfreundlich: In das 7700er Rack lassen sich nicht nur die 3U-Versionen des neuen 7300er Systems einbauen, sondern auch die bereits auf dem Markt befindlichen All-Flash-Arrays der 6600-Serie. Insgesamt kommen so bis 1,3 PByte in 24 Höheneinheiten zusammen, die sich über einen einzigen Namespace verwalten lassen.

»Die ‚Flash Storage Platform’ ermöglicht die Umsetzung eines Rechenzentrums ohne Festplattentechnologie, das sogenannte Full-Silicon-Datacenter. Zum einen macht sie Flash zum ersten Mal zur wirklichen Alternative für alle Workloads auf Primär-Storage und zum anderen können Disk-Systeme kosteneffizient abgelöst und Daten auf reine Flash-Systeme migriert werden«, ergänzt Kevin DeNuccio, CEO von Violin Memory. »Gleichzeitig laufen die meisten Applikationen zehnmal schneller. Diese Leistungssteigerungen führen zu einer Effizienz, die die Wettbewerbsdynamik vieler Branchen grundlegend verändern könnte, weil Verzögerungen und Engpässe, die durch vergleichsweise langsame Festplatten im Rechenzentrum verursacht werden, verschwinden.«

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