20.10.2020 (Michael Baumann)
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Speicher dicht: Dell stellt Poweredge XE7100 vor

  • Inhalt dieses Artikels
  • Performance und Kapazität für Big-Data
  • TCO und Sicherheit im Visier
  • Integration Vcenter und Splunk
  • Poweredge XE7100: Bisher keine Preise

Der Storage-Server Dell EMC Poweredge XE7100 bietet 1,6 PByte auf 5U. Der Storage-Server Dell EMC Poweredge XE7100 bietet 1,6 PByte auf 5U. Laut Dell Technologies ist der neue Dell EMC PowerEdge XE7100 der erste Storage-Server mit fünf Höheneinheiten (HE), der bis zu 100 Festplatten mit hoher Kapazität aufnimmt. Das sind zwei Drittel mehr Laufwerke als bei vergleichbaren Systemen, womit der XE7100 die höchste Speicherdichte im Markt für derartige Systeme bieten soll. Der Server eignet sich besonders für Workloads mit großen Datenmengen wie intelligente Videoanalyse (IVA)und Streaming, aber auch für Object-Storage.

Performance und Kapazität für Big-Data

Für diese Anwendungsumgebungen stehen dann auf etwas mehr als 22,2 Zentimetern im Standard-Rack 1,6 PByte Kapazität (3,5 Zoll SAS/SATA) zur Verfügung. Ebenso stehen verschiedene Flash-Optionen bereit: Von den 100 Slots können alternativ bis zu 20 mit 2,5-Zoll SSD als Performance-Variante bestückt werden. Die Speicherkapazität wird dabei werkzeuglos und per Hot-Plug erweitert oder getauscht. Dasselbe gilt für die redundanten Lüfter und Spannungswandler. Für das vereinfachte Handling wurden zwei Scharnierklappen pro Modul, Schienen und Kabelführungsarm verbaut.

Im System arbeiten zwei Intel Xeon Scalable-Prozessoren der zweiten Generation und bis zu 16 DDR4-RDIMM-Module pro Node. Dell bietet dazu Konfigurationsoptionen mit einem oder zwei Dual-Socket-Knoten und jeweils bis zu 52 CPU-Kernen pro Knoten. Darüber hinaus können bis zu vier GPU-Acceleratoren (Graphik Processing Units) für beschleunigte Videoberechnungen oder Machine Learning verbaut werden. Die Netzwerkanbindung erfolgt mit bis zu 100 GbE pro NIC, der Boot über bis zu vier separate SSDs (zwei davon NVMe).

TCO und Sicherheit im Visier

Das Lebenszyklus-Management der Server kann über die iDRAC- und Redfish-APIs automatisiert werden. Zur Systemverwaltung gehören auch Sicherheits-Tools für die Ausfallsicherheit auch bei Cyberangriffen, beispielsweise chip-basierte, unveränderliche Silicon Root of Trust, SystemErase für Festplatten, SSDs und Systemarbeitsspeicher sowie kryptografisch geschützte Startvorgänge.

Dell errechnet bei Vollausstattung eines 42U-Racks mit acht Poweredge XE7100 einen um 20 Prozent geringeren Verwaltungsaufwand sowie einen um 40 Prozent niedrigeren Energieverbrauch, im Vergleich zu vergleichbaren Systemen. Die Anzahl der Stromkabel reduziere sich um die Hälfte, der Stromverbrauch um 25 Prozent. Dell zieht für diese Zahlen das Apollo 4510-System von HPE mit 60 Drives als Referenz heran.

Integration Vcenter und Splunk

Fpr die Inbetriebnahme, Verwaltung und Erweiterung ist der Systemmanager Dell EMC OpenManage zuständig. Auch hier gibt es Neuerungen: Ab sofort ist Openmanage in VMware vCenter 5.2 integriert. Dies gilt auch für das Edge-System PowerEdge XE2420, sodass Unternehmen ein einheitliches Management von der Edge über das Rechenzentrum bis in die Cloud einsetzen und anpassen können. Mit im Update-Paket kommen zudem neue Tools für Support-, Update- und Automatisierungs-Funktionen.

Für die Integration in Analyse-Architekturen bringt der Hersteller zudem mit iDRAC Redfish for Splunk Enterprise ein Add-on, mit dem sich Telemetrie-Daten der Dell-Server einbinden, in einem Dashboard darstellen und entsprechend in der offenen Splunk-Plattform analysieren lassen sollen.

Poweredge XE7100: Bisher keine Preise

Wie üblich, bietet Dell auch für Poweredge XE7100 flexible Zahlungs- und Finanzierungsoptionen, darunter auch im Rahmen seines »Flex On Demand«-Vertriebsmodells, an. Mehr Informationen soll es auf der »Dell Technologies World« ab Mittwoch (21./22. Oktober) geben. Vielleicht gehören dann auch Angaben zu Verfügbarkeit und Preisen dazu.



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