26.08.2014 (eh)
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News von »VMworld« (I): Vmware übernimmt Cloudvolumes

  • Inhalt dieses Artikels
  • »EVO: Rail«: Lösung mit Vmware-Software-Stack, optimiert für 2U/4-Node-Hardware
  • »EVO: Rail«-Appliance startet mit vier Knoten
  • Vorschau auf konvergentes Infrastrukturprojekt »EVO: Rack«
  • Vmware-Neuheiten für Virtualisierung und Cloud-Management sowie integrierte OpenStack-Lösungen

»EVO: Rail«: eine Komplettlösung aus Vmware-Software-Stack plus optimierter Hardware von Partnern (Bild: Vmware)»EVO: Rail«: eine Komplettlösung aus Vmware-Software-Stack plus optimierter Hardware von Partnern (Bild: Vmware)Rechtzeitig vor Beginn der derzeit in San Franzisko tagenden Vmware-Hausveranstaltung »VMworld US 2014« kündigte der Virtualisierungsmarktführer eine Übernahme an: CloudVolumes nennt sich der Neuerwerb, der als führender Anbieter für Real-Time-Application-Delivery apostrophiert wird. Damit will Vmware zukünftig seinen Kunden die Bereitstellung von nativen Anwendungen erleichtern. Finanzielle Einzelheiten zur Übernahme wurden nicht bekanntgegeben.

»Viele Kunden wollen ihre vorhandene Windows Application Delivery-Infrastruktur in Richtung mobile IT modernisieren«, sagt Sumit Dhawan, Senior Vice President und General Manager Desktop Products, End User Computing bei Vmware. »Die Kombination aus CloudVolumes und ‚Vmware Horizon’ ermöglicht es Kunden, ein System für Real-Time-Application-Delivery aufzubauen, mit dem alle Anwendungen zentral verwaltet werden können. Hochverfügbar und immer auf dem neuesten Stand, können sie zudem in virtualisierten Desktop-, und Server-Umgebungen bereitgestellt und aus der Cloud abgerufen werden.«

»EVO: Rail«: Lösung mit Vmware-Software-Stack, optimiert für 2U/4-Node-Hardware

Neben der Akquisition meldete Vmware viele Produktneuheiten. Hier eine Zusammenfassung der Vmware-News.

Brandneu ist »EVO: Rail«, das virtuelle Maschinen innerhalb weniger Minuten bereitstellen soll. Die Lösung ist voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2014 über die Partner Dell, EMC, Fujitsu, Inspur, NetOne und Supermicro erhältlich. Die Lösung soll der Auftakt einer neuen Vmware Produktreihe von für hyper-konvergente Infrastrukturen sein. »EVO: Rail« umfasst einen bereits geprüften, integrierten und vollständig auf Vmware basierenden Software-Stack, optimiert für 2U/4-Node-Hardware, die wiederum von den Partner für den Software-Stack optimiert wurde.

Die Partner bieten »EVO: Rail« in Form einer einzelnen Bestellnummer inklusive Hardware, Software, Support sowie Services an und fungieren als single-point-of-contact-Support. »Anwender erwarten von ihren IT-Lösungen einen unmittelbaren Mehrwert – nicht erst nach Tagen, Wochen oder Monaten«, sagt Raghu Raghuram, Executive Vice President, Software-Defined Data Center Division bei Vmware. »‚EVO: Rail’ ist ein neuer Baustein für das Software-Defined Datacenter, der die Entwicklung, Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von software-definierten Infrastrukturservices zum Kinderspiel macht. Mit Hilfe unserer Partner machen wir die IT-Infrastruktur so einfach wie Consumer-Geräte.«

»EVO: Rail«-Appliance startet mit vier Knoten

Die »EVO: Rail«-Software schließt vSphere, Virtual-SAN, vCenter Log Insight und die neue »EVO: Rail«-Engine mit ein – integriert in die bevorzugte Hardware des Kunden. Letztendlich soll die Vmware-Lösung die Implementierung, Konfiguration sowie die laufende Verwaltung, Patching und Upgrade der Software vereinfachen. Die Lösung verfügt über eine neue intuitive Benutzeroberfläche, die bisher manuelle Prozesse wie die Erstellung und Verwaltung von virtuellen Maschinen zusammen mit den zugehörigen Netzwerken und Datenspeichern optimiert.

Kunden können mit einer einzigen Appliance mit vier Knoten beginnen, und diese auf vier Appliances mit insgesamt 16 Knoten (in dieser ersten Version) ausweiten. Neu hinzugefügte Bausteine werden in einem »EVO: Rail«-Cluster automatisch erkannt und mit wenigen Mausklicks hinzugefügt. Eine einzelne Appliance unterstützt ungefähr 100 virtuelle Maschinen für allgemeine Zwecke, oder 250 VMs für virtuelle Desktops, und verfügt über einen Virtual-SAN-Datenspeicher mit einer Kapazität von rund 13 TByte. (Das tatsächliche Datenspeichervolumen abhängig vom jeweiligen »EVO: Rail«-Partner-System).

Vorschau auf konvergentes Infrastrukturprojekt »EVO: Rack«

Auf der Vmworld gab es zudem eine Vorschau auf »EVO: Rack«, ein laut Vmware »hyper-konvergentes Infrastrukturprojekt«. Die dahinter stehende Technologie soll Unternehmen die Beschaffung, den Einsatz sowie den Betrieb eines Software-Defined Datacenters vereinfachen, und damit die Bereitstellung von Anwendungen und Services auf Rechenzentrumebene beschleunigen. »EVO: Rack« unterstützt eine Reihe integrierter Hardware-Konfigurationen von Open-Compute-Project-basierten Hardware-Designs, über Standard-OEM-Server bis hin zu konvergenten Infrastrukturen.

Vmware-Neuheiten für Virtualisierung und Cloud-Management sowie integrierte OpenStack-Lösungen

Neben der Akquisition und »EVO: Rail« kündigt Vmware auf der Konferenz auch neue Lösungen für Virtualisierung und Cloud-Management sowie integrierte OpenStack-Lösungen an. Die Neuheiten unterstützen offene Frameworks und Hybrid-Cloud-Umgebungen auf Basis von Vmware- und Nicht-Vmware-Technologien. Im Software-Defined-Datacenter sollen Unternehmen ihre Investitionsausgaben bei Gebrauch von Standardhardware um bis zu 31 Prozent und mit White-Label-Hardware-Konfigurationen um 49 Prozent reduzieren können.

Zu den Vmware-Neuheiten zählen unter anderem:
► »VMware Integrated OpenStack«: Mit dieser neuen Lösung sollen IT-Organisationen schnell und kostengünstig entwicklerfreundliche OpenStack-APIs und -Tools auf Basis der bestehenden Vmware-Infrastruktur zur Verfügung stellen können. Die Lösung nutzt bekannte Vmware-Technologien für Computing, Netzwerk, Storage und Management. Damit sollen Kunden schnell eine vollständige OpenStack-Cloud aufbauen können, auf deren Basis sie eine API-getriebene Infrastruktur für interne Entwickler anbieten, und Workloads von unüberschaubaren und unsicheren Public Clouds zurückführen können.
► »VMware NSX 6.1«: Diese Lösung wurde um neue Funktionen für »Network Micro Segmentation« erweitert. Außerdem bietet sie laut Vmware Verbesserungen bei Hybrid-Cloud-Konnektivität, bei Equal Cost Multi-Path Routing (ECMP) und bei vCloud Automation Center 6.1-Integration.
► »VMware vRealize Suite«: Diese Suite bündelt bestehende Vmware-Lösungen für Cloud-Automation-, Operations- und Business-Management in einem einzigen Angebot. Damit wird nun von Vmware ein kompletter Software-Stack für das Management von Software-Defined Datacenter- und Public-Cloud-Infrastructure-Services (IaaS) angeboten.
► »VMware vRealize Air Automation«: Dies ist die erste »as-a-Service«-Cloud Management-Lösung (aaS) einer neuen Produktfamilie. Zunächst wird sie nur als Beta-Version angeboten. Kunden sollen mit diesem neuen Abonnement-Service die Bereitstellung und das Lifecycle-Management von Anwendungen und Infrastruktur-Services automatisieren und gleichzeitig die Einhaltung der IT-Richtlinien gewährleisten können.
► »VMware vCloud Suite 5.8«: Diese Suite ist ein integriertes Angebot für den Aufbau und das Management von vSphere-Private-Clouds auf Basis einer Software-Defined Datacenter-Architektur. Die Suite bietet richtlinienbasierte Provisionierung, mittels derer Kunden Services für Computing, Netzwerk, Storage, Security und nun auch Disaster-Recovery zu ihren Anwendungen und der Gesamtinfrastruktur hinzufügen können.

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