29.09.2016 (eh)
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Netjapan kümmert sich intensiver um Heimanwender-Backup

  • Inhalt dieses Artikels
  • »ActiveImage Protector 4« kann auch mit virtuellen Maschinen auf Windows-Rechnern umgehen
  • Wegen Ransomware wird Backup nun auch für Heimanwender immer wchtiger
Feature-Liste (Auszug) der unterschiedlichen »ActiveImage Protector«-Editionen (Bild/Quelle: Netjapan)Feature-Liste (Auszug) der unterschiedlichen »ActiveImage Protector«-Editionen (Bild/Quelle: Netjapan)

Eigentlich ist »NetJapan« bekannt für ihre professionellen Backup- und Disaster-Recovery-Lösung für Unternehmen. Aber das Einsteigersegment verlangt aufgrund der Ransomware-Welle nun auch nach Backup-Lösungen. Und so lanciert das Unternehmen nun »ActiveImage Protector 4«, mit der man sich spezielle an Heimanwender und Kleinunternehmer richtet. Die Technologie innen drin entstammt professionellen Unternehmens-Paketen – aber die jetzt vorgestellte Lösung gibt es nur als Single- bzw. 3er-Lizenz. Eben für zuhause, oder das Small-Office/Home-Office (SOHO).

Heimanwender können nun ihr komplettes System sichern, und – wenn nötig – auf abweichender Hardware in nur wenigen Minuten vollständig wiederherstellen (inklusive Betriebssystem, Programme, Anwendungen und persönliche Daten). Gesichert wird auf die üblichen, in diesem Umfeld typischerweise vorhandenen Speichermedien wie beispielsweise externe Festplatte oder ein NAS. »Lediglich Tape wird nicht unterstützt«, erläutert Dominik Zingg, General Manager für die EMEA-Region von Netjapan, im Gespräch mit speicherguide.de. »Aber ich glaube, das findet man bei dieser Klientel eh nicht vor.«

»ActiveImage Protector 4« kann auch mit virtuellen Maschinen auf Windows-Rechnern umgehen

Als einen der wesentlichen Vorteile für den Anwender nennt Zingg die einfache Planung der Backups sowie die schnelle und flexible Datenwiederherstellung: »Einzelne Dateien können in Sekunden wiederhergestellt werden, ganze virtuelle Maschinen in nur wenigen Minuten, auch auf unterschiedlicher Hardware.« Für die Virtualisierung von Windows-Rechnern wurden erweiterte Funktionen integriert, die beispielsweise das Booten einer virtuellen Maschine in nur wenigen Sekunden aus den Backup-Dateien heraus ermöglichten.

Zingg stellt auch die integrierte Replikation der Backups für die automatische Versendung an einem anderen Ort heraus, zum Beispiel in eine private oder öffentliche Cloud wie Amazon S3: »Praktisch jeder Heimanwender nutzt heute mindestens einen Cloud-Service – warum das nicht auch für Backup-Daten nutzen.«

Wegen Ransomware wird Backup nun auch für Heimanwender immer wchtiger

Netjapan drängt auch deshalb in den Heimanwenderbereich wegen der zunehmenden Gefahr durch Ransomware-Attacken wie »Cryptolocker« oder »Locky«. Ist ein Anwender davon betroffen, hilft eigentlich nur noch ein aktuelles Backup. Dies betrifft nicht nur Unternehmen, sondern eben auch immer mehr private Anwender und steigert den Bedarf an Wiederherstellung und Migration der kompletten Systeme sowie den Schutz persönlicher Daten vor Cyber-Bedrohungen oder auch Hardware-Ausfall und Diebstahl.

Die Backup-Intervalle der neuen Netjapan-Version lassen sich von fünf Minuten über eine Stunde bis zu einmal pro Tag einstellen. Praktikabel dürfte im SOHO-Bereich wohl einmal pro Tag sein. Dazu gibt es auch das Feature »USB Smart Detect«: es weist den Anwender darauf hin, dass bei einem anstehend Backup-Vorgang die USB-Festplatte evtl. nicht angeschlossen ist.

Die neue Lösung unterstützt Windows ab 7 bis hin zu 10, inklusive Windows 10 Anniversary Update. Die 1er-Lizenz kostet 48 Euro, die 3er-Lizenz 55 Euro – leicht erkennbar, dass die 3er-Version klarer Preis-Leistungs-Sieger ist. Zingg betont, dass es sich um Dauerlizenzen handelt, keine Jahreslizenzen. Anwender zahlen also nur ein einziges Mal – ein kleiner Seitenhieb gegen Konkurrent Acronis, der seine Heimanwender-/SOHO-Pakete auf Jahreslizenzbasis umstellt.

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